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Hochwertiger Wohnraum in München

Hybridbauweise setzte sich durch

Hochbau, Wohnungsbau

14 attraktive Wohneinheiten sind in Hechendorf am Pilsensee entstanden. Im Mai konnten die neuen Gebäude in der Inninger Straße erstmals besichtigt werden.

Hechendorf/Hopferau/Dießen (ABZ). – Der Bedarf an günstigem Wohnraum ist groß. Aber auch hochwertige Mietwohnungen sind gefragt, insbesondere im Großraum München. In Hechendorf am Pilsensee unweit des Ammersees sind drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 14 Wohneinheiten und einer Gewerbefläche entstanden – in Komplett-Holzbauweise und in zeitlos schöner, schlichter Architektur. Was das Ensemble zusätzlich besonders macht: Dank der hochwärmegedämmten Gebäudehülle und einer Pellet Heizanlage sind die Gebäude komplett unabhängig von Öl oder Gas. Die Stromversorgung erfolgt in Kooperation mit der Energiegenossenschaft Fünfseenland über großflächige Photovoltaikanlagen und Energiespeicher.

Ressourcenschonend, nachhaltig und zukunftsfähig – so lauteten die Anforderungen des Investors, die Kanzler Haus GbR in Dießen, an das Projekt. "Unser Bauvorhaben dürfte das erste seiner Art im Fünfseenland sein", meint Thomas Kanzler. "Es entspricht meines Wissens schon heute den Vorgaben aus dem Klimaschutzkonzept des Landkreises Starnberg für das Jahr 2035."

Schon bei der Wahl des Baustoffs wurde großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt und folgerichtig Holz eingesetzt. "Und zwar konsequent", betont Thomas Kanzler. Soll heißen: die Entscheidung fiel gegen eine sogenannte Hybridbauweise, eine Mischung aus Stahlbeton und Holzelementen, die bei ähnlichen Vorhaben häufig zum Einsatz kommt. "Hier ist alles aus Holz – auch die Decken", stellt der Immobilienunternehmer fest.

Josef Ambros, dessen Unternehmen aus Hopferau (Ostallgäu) für die Holzbauarbeiten zuständig war, spricht von "einem sehr stimmigen Gesamtkonzept", angefangen von der modernen, aber nicht abgehobenen Architektur des Büros Lüps, über die Holzbauweise, die Innenausstattung – die nicht nur dank den sichtbaren Holzdecken eine heimelige Atmosphäre schaffe –, den ökologischen Dämmstoff Zellulose, den kompromisslosen Einsatz von Passivhauskomponenten bis hin zur angedachten Ladestation für Elektroautos in der Tiefgarage.

Schon seit vielen Jahren lege er bei seinen Wohnbau-Projekten großen Wert auf Energieeffizienz und Ökologie, erklärt Thomas Kanzler. Viele seiner Objekte seien Holzhäuser. "Die Bewohner schätzen das hervorragende Raumklima. Holz strahlt einfach Behaglichkeit aus", so seine Erfahrung. Und was natürlich auch gut ankomme: Niedrige Heizkosten. Letztere gehen laut Thomas Kanzler bei den neu entstanden Wohnungen in Hechendorf "gegen null".

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 31/2017.

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