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Höchste Energieeffizenz am Flachdach

Fenster erfüllen Passivhausstandards

Lamilux, Nachhaltigkeit und Innovation, Fenster

Mit dem Lamilux CI-System Glaselement FEenergysave+ steht Architekten und Planern ein Passivhaus-zertifiziertes Oberlichtelement für die Klimaregion "kalt", bspw. im Alpenraum und Skandinavien, zur Verfügung.

Lamilux, Nachhaltigkeit und Innovation, Fenster

REHAU (ABZ). - Das "Passivhaus" gilt bei Neubauten und Sanierungen international als der führende Energieeffizienz-Standard.

Lamilux, Hersteller von Tageslichtsystemen, RWA-Anlagen und Gebäudesteuerungen, bietet für diese anspruchsvolle Art des energetischen Bauens mittlerweile drei Tageslichtsysteme an, die vom Passivhaus-Institut Darmstadt als weltweit erste in den Produktkategorien "Oberlicht" und "Schrägverglasung" in der höchsten Effizienzklasse als phA Advanced Component zertifiziert worden sind.

Neu im Programm der Passivhaus-Oberlichter ist das Flachdachfenster Lamilux CI-System Glaselement FEenergysave+. Es ist kürzlich vom Passivhaus Institut Darmstadt für die Klimaregion "kalt" geprüft und zertifiziert worden. Das bedeutet: Es erfüllt somit als erstes Tageslichtelement weltweit bspw. auch für den Alpenraum und die skandinavischen Länder die strengen Passivhauskriterien. Für eine erfolgreiche Zertifizierung in der Klassifizierung "kalt" muss unter anderem der Wärmedurchgangskoeffizient unterhalb 0,80 W/(m²K) liegen.

Die Aluminium-Rahmenkonstruktion des Lamilux CI-System Glaselement FEenergysave+ weist einen U-Wert von 0,65 W/(m²K) auf. Dies wird durch eine Dämmung aus Resolharzschaum 0,022 W/(mK) im Flügel, im Aufsatzkranz und im Bereich der Einbauwärmebrücke, sowie durch eine Vierfach-Verglasung mit Krypton-Füllung erreicht. Bei einer Gesamtglasstärke von 54 mm bestehen die inneren Scheiben aus einem teilvorgespannten Dünnschichtglas.

Architekten und Planer unterstützt der Hersteller darüber hinaus mit zwei weiteren Oberlichtern bei der Umsetzung von Passivhäusern: Der großflächigen Glasdachkonstruktion CI-System Glasarchitektur PR 60energysave und dem Flachdachfenster CI-System Glaselement FEenergysave. Auch sie wurden vom Passivhaus Institut Darmstadt auf der normativen Grundlage der DIN EN ISO 10077-1 und 10077-2 in der höchsten Passivhaus-Effizienzklasse als pha Advanced Component zertifiziert.

Für die Prüfer spielen bei der Passivhaustauglichkeit neben Wärmedämmung noch weitere Aspekte eine große Rolle. Das Hygienekriterium: Um Tauwasserausfall und Schimmelbildung zu vermeiden, muss sich in der thermischen Darstellung der Verlauf der 12,6 °C-Isotherme bei einer Außentemperatur von -5 °C, einer Innentemperatur von +20 °C und einer relativen Luftfeuchte von 50 % beständig innerhalb der Konstruktion bewegen. Dies ist bei allen zertifizierten Lamilux Tageslichtsystemen der Fall.

Des Weiteren fließen die Wärmeverluste und der solare Energiegewinn in die Einstufung der Passivhaus-Effizienzklasse ein. So wird eine Minimierung der Wärmeverluste erreicht, wenn die Rahmensysteme exzellente U-Werte und geringe y-Glasrand-Werte aufweisen. Zudem maximieren schmale Rahmenprofile den Solargewinn. Diese beiden weiteren Effizienzkriterien werden durch den Kennwert y-opak ausgedrückt. Je kleiner dieser ist, desto höher ist die Effizienzklasse. Sowohl bei der Glasdachkonstruktion als auch beim Tageslichtelement liegt y-opak unter dem für die Passivhaus-Klassifizierung als "phA – Advanced Component" eingestuften Höchstwert von 0,110 W/(mK).

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