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Hohe Lebensdauer

Beton mit besonderer Fotooptik

Der Fotobeton wurde in der Wiener "Spelunke" für ein riesiges Bild genutzt.

Memmingen (ABZ). – Der Bauspezialist Fabrino denkt Betonoberflächen neu: "Da gehört Leben rein", fand der Hersteller innovativer Chemikalien für die Betonindustrie und entwickelte seinen sogenannten Fotobeton: Darauf lassen sich Schriftzüge, Fotos und Firmenmotive in Riesengröße übertragen. Ob es Feuerwehrleute im Einsatz sind, Party-Szenen oder historische Fabrikmotive auf der Werks-Fassade – hohe Aufmerksamkeit sei garantiert, so der Hersteller. Unübersehbar und einprägsam sorgten die kunstvoll mittels eines Oberflächenverzögerers ausgewaschenen Betonflächen für positive Überraschung beim Betrachter. Dabei beeindruckten nicht nur die fantasievollen Motive, sondern auch das qualitativ hochwertige Verfahren, so Fabrino. Mit dem Logo- bzw. Fotobetonverfahren ist es Fabrino gelungen, die Bildmotive auf Betonfertigteile zu übertragen. Im Gegensatz zu Matrizen spielt der Einfluss von Licht und Schatten bei der Betrachtung des fertigen Betonelements keine Rolle. Durch die abschließende Imprägnierung würden die Abbildungen vor Schmutz und eventuellen Ausblühungen geschützt. Ob Tiefgarage, Hausfassade, Foyer oder großflächige Bodenflächen – der Fantasie, wie und wo man den Fotobeton einsetzen will, setze Fabrino keine Grenzen, betont das Unternehmen.

Die Produktion erfolgt in Deutschland, der Spezialanbieter von Architekturbeton und Hochleistungsfasern sitzt im bayerischen Memmingen. Das Motiv wird in einem innovativen Druckverfahren mit Abbindeverzögerer auf eine spezielle Folie übertragen. Die Folie wird in die Schalung eingelegt und der Beton eingefüllt. Nachdem die erforderliche Festigkeit im Beton erreicht ist, wird das entschalte Fertigteil mit einem Hochdruckreiniger bearbeitet. Durch die Wechselwirkung von ausgewaschenen Flächen und Bereichen mit glatter Betonoberfläche kommt das Motiv zu Vorschein. Das neue Verfahren begeistert Herstellerangaben zufolge v. a. Architekten, Planer, Hoteliers und Gastronomen, aber auch designorientierte Unternehmer sowie Galleristen und kreative Privatleute. Eigentlich alle Bauherren, die eine Botschaft haben und mehr sehen möchten, als graue Wände.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2019.

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