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Holz-Hybrid-Modulbauweise

In 14 Tagen vomGrundstein bis zum Richtfest

Bei der Holz-Hybrid-Modulbauweise werden tragende Elemente aus Holz mit Beton-deckenelementen kombiniert.

Bremen (ABZ). – Ein Bürogebäude in Holz-Hybrid-Modulgebäude entsteht derzeit in der Bremer Überseestadt. Nur zwei Wochen nach Grundsteinlegung werde schon das Richtfest stattfinden, kündigt dazu das Unternehmen Cree by Zech an. Für das Unternehmen ist es das erste Gebäude dieser Art, das es in Deutschland realisiert. Die Bauzeit werde durch einen hohen Vorfertigungsgrad der Holzhybrid-Module sowie einer dezidierten Planung erreicht, erläutert Cree by Zech. Vor dem Produktionsbeginn in der Systematik des Building Information Modeling (BIM) werde ein vollständiger "digitaler Zwilling" als Grundlage für eine elementgenaue Ablaufplanung erzeugt. Tragende Elemente aus Holz würden bei der Bauweise mit Betondeckenelementen kombiniert. Die statisch im Verbund wirkenden Elemente würden präzise vorgefertigt, die Fassadenelemente als Holzrahmen inkl. der Fenster ausgeführt und mit Wärmedämmung ausgestattet. Durch diese Kombination von Holz und Beton fielen für die Herstellung des Rohbaus um bis zu 80 % weniger CO2-Emissionen pro Quadratmeter Nutzfläche im Vergleich zur konventionellen Stahlbetonbauweise an. Zudem sei das Gewicht um die Hälfte leichter. Vorteile des von Cree entwickelten Holz-Hybrid-Systems seien die Nachhaltigkeit der Baumaterialien, der Systembau und die Wiederverwendbarkeit. Durch das Bausystem gebe es viel weniger Betonmengen, die Gebäude würden leichter und die Gründungen weniger aufwändig. Von der Produktion über den gesamten Lebenszyklus der Immobilie entstünde nur ein Fünftel der üblichen CO2-Belastung. Die verwendeten Baumaterialien seien nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip weitgehend recyclingfähig.

Diese Holz-Hybrid-Modulbauweise spare Ressourcen und habe keine Nachteile gegenüber der konventionellen Betonausführung, so Olaf Demuth, Geschäftsführer der Zech Building GmbH und der Zech Group GmbH. Das Unternehmen Zech ist einer der Gesellschafter des Unternehmens Cree by Zech. Die Bauweise werde künftig immer mehr Raum in der Baukultur einnehmen, prognostiziert er.

Dass die Holz-Hybrid-Modulbauweise angenommen werde, würden zwei weitere großvolumige Bauaufträge zeigen, so Demuth. Für die Bauherren Siemens in Erlangen sowie Edge in Berlin realisiere Cree by Zech Großprojekte mit jeweils einem neunstelligen Bauvolumen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 35/2019.

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