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Holzbau Deutschland

Vorteile des Bauens mit Holz unterstrichen

Berlin (ABZ). – "Der Holzbau bietet beste Voraussetzungen, um nachhaltig und ressourcenschonend zu bauen und gleichzeitig den Wohnungsbau voranzubringen", fasst Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, die Position des Vorstands zusammen, der im Rahmen einer Online-Vorstandssitzung zusammentraf. Der Vorstand sprach sich für eine nachhaltige und sparsame Holzverwendung aus. Um den Holzverbrauch so gering wie möglich zu halten, eigne sich die Holzrahmenbaukonstruktion. Sie benötige weit weniger Holz als andere Bauweisen und sei damit noch ressourcenschonender. Darüber hinaus ließen sich mit dem Holzrahmenbau energie- und flächensparende Gebäude mit sehr guten Dämmwerten bei relativ geringen Wandstärken errichten. Um mit Holz nicht nur verantwortungsvoll umzugehen, sondern es auch ressourcenschonend einzusetzen, sollte der regionale Holzvorrat bestmöglich genutzt werden. Dazu gehört auch, dass Holz, das durch klimatische Einflüsse oder den Borkenkäfer betroffen ist, zum Einsatz kommt.

Das sogenannte Kalamitätsholz besitzt konstruktiv die gleiche Qualität wie herkömmliches Schnittholz. Es kann daher ohne Einschränkungen im nicht sichtbaren Bereich verbaut werden, heißt es von Verbandsseite. Im Sinne einer nachhaltigen Forstwirtschaft werde nur so viel Holz aus dem Wald entnommen wie nachwächst. So bleibe die Rohstoffverfügbarkeit gewährleistet. Hochrechnungen des Lehrstuhls für ressourceneffizientes Bauen an der Ruhr-Universität Bochum haben ergeben, dass bis zum Jahr 2050 genügend Holz für den Wohnungsbau vorhanden ist. Und: Je mehr Holzhäuser gebaut werden, desto größer ist der Gewinn für das Klima in Deutschland. Holz wirke sich aufgrund seiner Eigenschaft der Atmosphäre CO2 zu entziehen und den enthaltenen Kohlenstoff langfristig zu speichern, positiv auf die Umwelt aus und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

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