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Horizontales und vertikales Nivellieren

Rotationslaser mit einem Dreh intuitiv steuern

Der Rotationslaser LAR 350 hat viele Ausstattungsmerkmalen und Funktionen.

Annweiler am Trifels (ABZ). – Ohne Rotationslaser sind viele Arbeiten am Bau kaum denkbar. Für Profianwendungen ist der Rotationslaser LAR 350 nach Angaben des Herstellers Stabila ein präziser und robuster Helfer. Er erzielt eine Nivelliergenauigkeit von ± 0,1 mm/m bei einem Nivellierbereich von ± 5°.

Durch schnelle Selbstnivellierung sei er in Sekunden einsatzbereit, so der Hersteller. Der in Deutschland hergestellte Laser ist für das horizontale und vertikale Nivellieren und manuelle Neigung in zwei Achsen ausgelegt – mit Hilfe des Receivers in einem Arbeitsbereich von bis zu 800 m.

Messaufgaben würden mit dem LAR 350 einfach, schnell und effizient gelingen, verspricht Stabila. Der Laser könne über eine Fernbedienung intuitiv bis zu einer Reichweite von 20 m gesteuert werden. Ein eingebauter Sensor registriert die Handbewegungen und überträgt sie zum Laser. Durch Drehen nach links oder rechts beschleunigt oder verlangsamt der Sensor die gewählte Laserfunktion. Viele Funktionen und Einstellungen können stufenlos gesteuert werden, wie Rotationsgeschwindigkeit, Größe und Position des Scanbereichs bei Nutzung der Linienfunktion, Größe und Position des aktiv rotierenden Lasers im Sektionsmodus oder Neigungen der X- und Y-Achse. Ein Assistenz-System ermöglicht es, den Laser aus der Ferne visuell zu überwachen.

Der selbstnivellierende Rotationslaser LAR 350 von Stabila lässt sich per Fernbedienung und Drehen des Handgelenks intuitiv steuern.

Integrierte LEDs warnen beim Positionieren des Lasers, wenn dieser sich außerhalb des Nivellierbereichs befindet. Beim Einsatz der Neigungsfunktion zeigen die LEDs an, welche Achse geneigt ist oder wird. Der aktive Neigungsmodus wird durch eine weiße, konstant leuchtende LED angezeigt, blinkende LEDs machen auf Erschütterungen aufmerksam. Diese werden bis zu einem Grenzwert durch automatisches Nachnivellieren ausgeglichen. Zusätzliche Kontrollleuchten zeigen den Status der Batterie und die Temperatur.

Im Vertikalbetrieb kann die senkrechte Nivellierebene um bis zu 5° geneigt werden, um etwa senkrechte Nivellier- und Markierarbeiten durchzuführen. Der rotierende Laserstrahl lässt sich auf einen Arbeitsbereich begrenzen und verhindert so, dass er andere Lasergeräte stört oder Handwerkerkollegen blendet. Mit Hilfe der Fernbedienung kann zudem im Vertikalbetrieb eine Achse automatisch auf den Zielpunkt des Receivers präzise ausgerichtet werden. Dies erleichtert es, Trennwände zu setzen. Abweichungen zur Referenzebene zeigt das Display in Millimetern an.

Ebenso wie der neue Rotationslaser LAR 300 sei auch der LAR 350 mit dem Stabila Protector-System gut an den Baustellenalltag angepasst, so der Hersteller. Der Laser überstehe selbst Stürze vom Stativ aus einer Höhe von bis zu 1,8 m unbeschädigt. Der Rotationslaser sei wasser- und staubdicht nach Schutzklasse IP 65 sowie betriebsfähig bei Temperaturen von -10°C bis +60°C.

Betrieben wird der LAR 350 mit Batterien oder mit einem Li-Ionen-Akku. Er ist in zwei Ausstattungsvarianten im Aufbewahrungs- und Transportkoffer erhältlich: als 7-teiliges Set mit Laser, Receiver, Fernbedienung, 90°-Winkelschiene, Zielplatte, Sichtbrille und Batterien und als 9-teiliges Set, das zusätzlich Baustativ und Nivellierlatte enthält.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 13/2020.

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