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Hyundai Construction Equipment Europe

Anspruchsvolle Ziele für die Zukunft gesteckt

Von Jennifer Schüller

Reger Betrieb: Auf dem Demogelände konnte das gesamte Baumaschinen-Portfolio von Hyundai getestet werden vom Minibagger bis zum Radlader.

Tessenderlo/Belgien. – Bereits im Jahr 2023 will Hyundai Construction Equipment einer der Top 5 Anbieter weltweit sein und seinen Umsatz innerhalb von sechs Jahren mehr als verdoppeln. Anfang Oktober lud die Europazentrale mit Sitz in Tessenderlo, Belgien zu den "Hyundai Experience Days" ein und sprach in diesem Rahmen nicht nur über eine Neuaufstellung des Unternehmens, sondern ermöglichte Händlern sowie Fachpresse die Hyundai-Maschinen auf einem Demogelände auf Herz und Nieren zu testen. Gleich über mehrere Tage hinweg hatte Hyundai Construction Equipment Europe zu den internationalen Erlebnistagen eingeladen. Das Ziel: Handel und Pressevertreter so umfassend wie möglich über die Dienstleistungen, Technologien und nicht zuletzt das Produktportfolio zu informieren.

Eröffnet wurde das Event zunächst mit einer offiziellen Begrüßung durch Frank Frickenstein, Vertriebsleiter für Hyundai Construction Equipment Europe. Er betonte bei seiner Einführung, dass HCEE der deutsche Markt sehr wichtig ist, dieser aber auch sehr anspruchsvoll sei und deshalb noch Nachholbedarf bestehe. Da Deutschland derzeit aber wieder der größte Markt Europas ist, wolle man "ein Stück vom Kuchen abhaben". Gemeinsam mit Tina Boënne und Ingrid Noten vom Hyundai-Marketing Team stellte er auch die anspruchsvollen Ambitionen des Unternehmens vor, bis zum Jahr 2023 international zu den Top 5 Bau-maschinenherstellern zu gehören (den Top 10 gehöre man bereits an).

Dafür war jedoch zunächst ein Blick zurück notwendig, denn seit 2017 positioniert sich Hyundai Construction Equipment Europe als eigenständiger Geschäftsbereich und wurde im April 2017 zu einem vollständig unabhängigen Unternehmen, dass auch an der koreanischen Börse eingetragen ist. Nach dieser Änderung präsentiert sich Hyundai Construction Equipment nun als gesonderter Geschäftsbereich, der auch eine neue Geschäftsstrategie verfolgt. "Glokalisierung" bildet dabei das Schlagwort. Es bedeutet soviel wie "global denken und lokal handeln". Und mit eben dieser Strategie strebt das Unternehmen an, den Umsatz in den kommenden Jahren mehr als zu verdoppeln. Als Beispiel: um das zu schaffen, müsste allein in Europa ein Umsatz von mehr als 600 Mio. Euro erzielt werden.


Blick hinter die Kulissen: In dem an die Europazentrale angeschlossenen Ersatzteillager gehen täglich rd. 300 Bestellungen ein. Wer bis 16.00 Uhr bestellt, könne – so HCEE – sicher sein, dass das Ersatzteil bis zum nächsten Tag ausgeliefert ist und so die Stillstandzeiten von Maschinen deutlich gesenkt werden können.

Um diese ehrgeizigen Pläne auch in die Realität umsetzen zu können, sei man sich durchaus darüber bewusst, dass bspw. auch das Händler-Netzwerk noch weiter ausgebaut werden muss. So räumt Frickenstein ein, dass zwar im Norden die Händler gut zusammen mit Hyundai gewachsen seien, es derzeit aber noch einige weiße Flecken auf der deutschen Landkarte gebe (u. a. in Hessen), die man schließen müsse. Außerdem plane man den Bau einer "Smart Factory" um noch wettbewerbsfähiger sein zu können.

An den Rück- sowie Ausblick von HCEE schloss sich eine Tour durch das erst im vergangenen Jahr bezogene Headquarter in Tessenderlo an (Hyundai ist bereits seit 1993 in Europa vertreten, ließ sich damals jedoch zunächst in Rotterdam nieder und wechselte 1995 den Standort und zog nach Geel in Belgien um, von dort ging es dann nach Tessenderlo). Dabei gewährte das Unternehmen Einblicke in das 12 000 m² große Ersatzteillager, welches täglich um die 300 Bestellungen bearbeitet sowie in die Werkstatt und Schulungsräume der angeschlossenen Akademie von Hyundai, wo sich im Detail mit der Technologie des Unternehmens befasst werden kann. Gert Peters, Produktmanager von Hyundai Construction Equipment Europe, nutzte hier die Gelegenheit das AAVM-System (All Around View Monitoring) vorzustellen, welches die Bedienung einer Baumaschine noch einmal wesentlich sicherer machen soll. Auf einem in der Kabine angebrachten Monitor wird dank vier Kameras, angebracht rund um die Maschine, das gesamte Maschinenumfeld abgebildet.

Es ergibt sich eine 360°-Rundumsicht und ermöglicht dem Bediener ein besseres Handling. Zusätzlich integriert in dieses System ist eine intelligente Software, sie kann sich bewegende Objekte erkennen – soll heißen, es informiert den Maschinenführer darüber wenn bspw. eine Person in den Gefahrenbereich eindringt.

Blick in die Hyundai Academy: Am europäischen Unternehmenssitz in Tessenderlo verfügt Hyundai Construction Equipment Europe über zahlreiche Schulungsräume. Die in der zugehörigen Halle ausgestellten Maschinen dienen den Schulungsteilnehmern als Testobjekte.

Nach der Besichtigung stand Action auf dem Plan, denn auf einem nahegelegenen Demogelände hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Raupen-, Rad- und Kompaktbagger unterschiedlicher Größen darunter u. a. der HX520L sowie Radlader wie bspw. de HL960 im Einsatz zu testen. Insgesamt standen 16 Maschinen zum Test zur Verfügung, darunter auch die neuesten Modelle von Hyundai. Eigens dafür zusammengestellte Schulungsteams, Produktspezialisten und Händler- und Verkaufsteams standen mit Rat und Tat zur Seite. Sie beleuchteten wodurch sich die Maschinen besonders auszeichnen, und erläuterten ihre wesentlichen Merkmale und Technologien.

Paul Sysmans, Marketing Manager Europe bei HCEE zeigte sich begeistert von den "Hyundai Experience Days": "Wir wollen unseren Kunden, Interessenten und Händlern ein umfassendes und einzigartiges Unternehmenserlebnis bescheren, das weit über herkömmliche Fachmessen hinausgeht. Wir von Hyundai Construction Equipment Europe sind der Meinung, dass unsere Kunden die Stärken von Hyundai am besten erleben können, wenn sie zum Erfahrungsaustausch zu uns kommen. Ein besonders wichtiger Teil der Customer Journey sind Erfahrungen an der Maschine. Aus diesem Grund haben wir unsere Gäste eingeladen, ihre Arbeitsschuhe anzuziehen, einen Helm aufzusetzen und in der Kabine unserer erstklassigen Maschinen Platz zu nehmen. Wie gut eine Hyundai-Maschine wirklich ist, lässt sich nur im praktischen Einsatz auf einer Baustelle erleben."

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