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IFAT

„Die Messe so nachhaltig wie möglich gestalten“

München (ABZ). - Die IFAT in München setzt längst auch in eigener Sache auf Nachhaltigkeit. Verstärkt wird dieses Bestreben jetzt durch einen Code of Conduct sowie durch eine Auszeichnung für nachhaltige Messebeteiligung, den IFAT Environmental Leadership Award. „Wenn nächstes Jahr im Mai wieder mehr als 3300 Aussteller und rund 145 000 Besucher zur IFAT kommen, wollen wir die Messe so nachhaltig wie möglich gestalten“, erklärt Philipp Eisenmann, Projektleiter der IFAT. Hierbei profitiere die Veranstaltung bereits von einem Messegelände, das viele umweltfreundliche Facetten aufweise, von Geothermie über Photovoltaik bis hin zu einer großflächigen Bepflanzung. „Jetzt haben wir bestehende und neue Maßnahmen in einen Code of Conduct zusammengefasst – und appellieren an Besucher, Aussteller und Partner, sich möglichst umweltfreundlich zu verhalten.“ Neu ist beispielsweise ein CO2-Rechner samt Angebot, CO2-Emissionen bei An- und Abreise mit Spenden in umweltfreundliche Projekte zu kompensieren.

Der IFAT Environmental Leadership Award wurde unter anderem an Auma Obama und den Club of Rome vergeben. „Jetzt bekommt der Preis eine neue Zielrichtung: Wir wollen bei den Ausstellern einen Anreiz für eine nachhaltige Messebeteiligung setzen“, erläutert Eisenmann. Kriterien sind: Mobilitätsverhalten, wiederverwertbarer Standbau, recycelbare Materialien, Catering, Abfallmanagement, Give-aways, Produktion der Werbemittel und sonstige Maßnahmen. Bewertet werden die Einreichungen von einer Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Martin Faulstich, Professor für Umwelt- und Energietechnik an der Technischen Universität Clausthal und Direktor des INZIN – Institut für die Zukunft der Industriegesellschaft. Aussteller können sich bis Mitte Februar bewerben. Weitere Informationen unter www.ifat.de/award.

Allen Messeteilnehmern bietet sich der gute Anschluss durch den Öffentlichen Nahverkehr zur IFAT an. Bahnreisende können das IFAT Bahn-Special-Veranstaltungsticket beanspruchen. Für diejenigen, die auf Auto oder Flugzeug nicht verzichten können, bietet sich erstmals der CO2-Rechner von ClimatePartner an, um CO2-Emissionen durch Spenden an ausgewählte Klima- und Umweltschutzprojekte zu kompensieren.

Zu den bereits bewährten Maßnahmen der IFAT zählt nach Veranstalterangaben unter anderem ein Besucher-Catering, das auf lokale Lieferketten setzt, die generelle Verwendung von recyceltem Papier und das Messestandprodukt „Wood“ des Partners Meplan. Es stehen auch kostenfreie Trinkwasserspender bereit, die ans Leitungssystem angeschlossen sind. Die IFAT unterstützt zudem die Allianz für Entwicklung und Klima, die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, dem Forschungsinstitut für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit getragen wird. „Die Maßnahmen zeigen: Wir haben uns auf den Weg gemacht, um eine möglichst umweltfreundliche Messe zu realisieren – und wir werden diesen Weg in den kommenden Jahren konsequent weitergehen“, erklärt Philipp Eisenmann.

Auch die Messe München als „Austragungsort“ der IFAT trägt zu einer nachhaltigen Veranstaltung bei. So stehen zum Beispiel auf dem Messegelände 2500 Bäume, der Messesee speist sich aus Regen- und Grundwasser, auf den Hallen ist eine der größten Photovoltaik-Dachanlagen der Welt installiert, ein Großteil der Wärme in den Messehallen wird mit Geothermie erzeugt und der Strombedarf wird zu 100 Prozent mit Ökostrom abgedeckt. Zudem treibt die Messe München kontinuierlich den Prozess der CO2-Kompensation sowie die Vermeidung von Plastikmüll voran.

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