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Im BER-Betrugs-Prozess deutet sich Urteil an

Cottbus (dpa). - Im Prozess wegen Betrugs beim Bau des Hauptstadtflughafens BER ist ein Ende in Sicht. Am nächsten Verhandlungstag (20. Juni) könnte es ein Urteil geben, wie die Richter der zuständigen Strafkammer am Landgericht Cottbus am Dienstag ankündigten. Ein ehemaliger Inhaber einer Baufirma steht vor Gericht, weil er zwischen April und Juni 2012 falsche Rechnungen für Rohbauarbeiten am Fluggastterminal gestellt haben soll. Bislang äußerte sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen, sein Verteidiger kündigte aber für den nächsten Verhandlungstag eine Erklärung seines Mandanten an. In den Rechnungen sollen folgende Fehler aufgetaucht sein: Es gab laut Staatsanwaltschaft Namensdopplungen bei den Stundenabrechnungen. Ein Mitarbeiter arbeitete damit laut Rechnung an einem Tag zeitgleich an zwei verschiedenen Baustellenbereichen. Zudem seien ganze Bauleistungen mehrfach abgerechnet worden. Die Staatsanwaltschaft will nach den Zeugenvernehmungen im Prozess, der im Mai begonnen hatte, allerdings einige Vorwürfe von ihrer Liste streichen. Das kündigte sie am Dienstag an. In der Anklageschrift war von annähernd 250 000 Euro Schaden die Rede, der der Flughafengesellschaft durch die falschen Rechnungen entstanden sein soll. Letztlich würde sich der Schaden nach Streichung einiger Vorwürfe dann noch auf ungefähr 160 000 Euro belaufen, wie die Staatsanwältin erläuterte.

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