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Im Elsass

Rennstrecke während Corona-Lockdown saniert

Um die Rennstrecke L'Anneau du Rhin im Elsass zu sanieren, mietete das ausführende Unternehmen Eiffage einen Dynapac-Beschicker des Typs MF 2500 CS mit "Swing App"-Förderband und zertifiziertem Bedienpersonal von Rüko an.

Biltzheim/Malsch (ABZ). – Freunde des Motorsports dürften sich freuen: Kürzlich wurde die Fahrbahnoberfläche der Rennstrecke L'Anneau du Rhin im Elsass saniert.

Straßenbauprojekte sind zur aktuellen Jahreszeit keine Besonderheit. Dieses hebt sich aber in punkto Bekanntheit von herkömmlichen Projekten deutlich ab: L'Anneau du Rhin, ("Rheinring") dürfte vor allem denjenigen ein Begriff sein, die eine Vorliebe für schnelle Fahrzeuge haben. Eingebettet in das Dreiländereck, liegt die Rennstrecke im elsässischen Biltzheim, etwa 30 km von Freiburg entfernt. Mit einer Länge von in etwa 4 km und einer Breite von 10 bis 12 m, zählt sie zu den größten Rennstrecken im Nordosten Frankreichs.

Das Bauprojekt wurde an das französische Bauunternehmen Eiffage aus Réguisheim vergeben. Die Verantwortlichen beauftragten Eiffage mit der kompletten Sanierung der Rennstrecke, weil das Unternehmen zuvor bereits sehr gut bei zurückliegenden Projekten am Rheinring gearbeitet hatte. Die Sanierungsmaßnahme war notwendig, da die Straßenoberfläche seit rund zehn Jahren verschleißt und nun erneuert werden muss.

Die Qualität der Fahrbahnoberfläche steht bei solchen Rennstrecken besonders im Fokus. Ein glatter, durchgängiger Asphaltbelag hat hier oberste Priorität. Denn die Beschaffenheit der Straßenoberfläche beeinflusst das gesamte Fahrverhalten auf der Strecke. Da Eiffage in der Vergangenheit bereits Erfahrung damit gemacht hatte, stellten die Mitarbeiter das spezielle Asphaltmischgut selbst her. Dafür verwendeten sie ein modifiziertes Bindemittel, das die Oberfläche bei hohen Geschwindigkeiten widerstandsfähiger machen und einen besseren Reifen-Grip garantieren soll. Um die Ebenheit der Fahrbahn zu gewährleisten, müssen die ausführenden Arbeiter den Asphalt kontinuierlich und erschütterungsfrei einbauen. Das kann dem Baumaschinenvermieter Rüko aus Malsch zufolge nur mit hochqualifiziertem Personal und modernsten Maschinen realisiert werden. Zur Umsetzung der Sanierungsarbeiten mietete Eiffage einen Dynapac-Beschicker des Typs MF 2500 CS mit "Swing App"-Förderband und zertifiziertem Bedienpersonal an. Damit der eng bemessene Zeitplan von zwei Wochen eingehalten werden konnte, wurden die Fertigerarbeiten durch den Einsatz des "Swing-App"-Förderbandes um einiges beschleunigt. Anwender können es über ein Schnellwechselsystem innerhalb kurzer Zeit am Beschicker montieren. So können zwei Fertiger bis zu einem Schwenkwinkel von 55° parallel oder seitlich beschickt werden, teilt Rüko mit. Das ermögliche eine optimale Auslastung des Maschinenparks und bedeute besonders bei den engen Kurven der Rennstrecke enorme Arbeitserleichterung.

Mit diesem Vorgehen bewältigte das einsatzstarke und hochqualifizierte Team innerhalb von nur zwei Tagen 3400 t Asphalt auf 36 780 m² Fahrbahnoberfläche. Rüko teilt mit, dass dieses Projekt während der Corona-Zeit gestemmt wurde – während der die Grenzen zwischen Deutschland und Frankreich noch für die allgemeine Bevölkerung geschlossen waren. Eiffage entschied sich aber dennoch für die länderübergreifende Zusammenarbeit mit dem Baumaschinenvermieter – nicht zuletzt aufgrund der hochwertigen Maschinen, der qualifizierten Fahrer, der schnellen Reaktionszeit und der geografischen Nähe. Der erfolgreiche Abschluss gab dem Bauunternehmen Recht, so Rüko. Dieser Einsatz zeigt, dass Vermietung vom und ins Ausland einfach sein kann. Das hat der Baumaschinenvermieter laut eigenen Angaben aktuell und in der Vergangenheit schon mehrfach unter Beweis gestellt.

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