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Im Mietpark

Potential von Elektro-Dumpern getestet

Alitrak, Erdbau und Grundbau

Seit kurzem ist Schwenk Arbeitsbühnen Kooperationspartner des Elektro-Fahrzeug-Spezialisten Alitrak. Speziell für Aufgaben im Bau-, Landschafts- und Gartenbau wie auch in Kommunen sieht Schwenk enormes Potential und hat bereits einige Testfahrzeuge im Mietpark aufgenommen – und erste Kunden kürzlich zu einem Praxistest eingeladen.

Schramberg-Sulgen (ABZ). – Seit kurzem ist Schwenk Arbeitsbühnen offizieller Kooperationspartner des Elektro-Fahrzeug-Spezialisten Alitrak. Das italienische Unternehmen hat sich auf leistungsstarke Kleinfahrzeuge für gewerbliche Bereiche spezialisiert. Schwenk sieht enormes Potential für diese umweltfreundlichen Konzepte speziell im Bau-, Landschafts- und Gartenbau wie auch in Kommunen, im Handel und Freizeitbereich. Das Schwarzwälder Unternehmen hat bereits einige Testfahrzeuge im Mietpark und erste Kunden zu einem Erfahrungsbericht eingeladen.

Auf einem abschüssigen Wiesengelände der Familie Schwenk fanden die Teilnehmer ein ideales Testterrain. Auch für Schwenk lassen sich interessante Erkenntnisse aus diesen Praxisversuchen festhalten: So habe das flexible Handling der Geräte überrascht. Vor allem der Raupen-Dumper lasse sich auch in schwierigem, engem und steilem Terrain jederzeit gut und sicher manövrieren. Zudem mache ein nasser Untergrund diesem Elektro-Fahrzeug nichts aus. Die im Gartenbau tätigen erfahrenen Tester konnten sich nach zunächst kritischen Zweifeln selbst davon überzeugen, dass diese Maschine Steigungen bis zu 50 % mühelos überwinden kann, heißt es von Unternehmensseite.

Im Garten- und Landschaftsbau hat man nahezu täglich die Anforderung, Material durch enge Zufahrten oder über weichen Untergrund hinweg transportieren zu müssen. Der Elektro-Muldenkipper auf Raupenfahrwerk begeisterte die Testteilnehmer auch hier. Unisono erntete diese Maschine Zuspruch. Als das Sahnehäubchen obenauf klassifizierte ein Tester die Fernsteuerung – "jetzt müssen wir ja nur noch hinterherlaufen", bringt es auf den Punkt.

Branchenübergreifend wird stetig mehr Wert auf geringe Fahrzeug-Emissionen gelegt. Elektro-Geräte, -Fahrzeuge und -Maschinen sind daher immer häufiger erste Wahl. Und dies nicht nur im Grünbereich. Neben einer Null-Schadstoff-Emission ist auch Lärmbelastung kein Thema. Mechanische Geräusche oder Betriebslärm sind so gut wie nicht vorhanden. Nach Einschätzung der Testpersonen bieten diese Maschinen an sensiblen Orten, wie in Stadtparks, Tiergärten, an Schulen oder Kliniken wesentliche Vorteile.

Der erste Schwenk-Praxistest wurde mit diversen Dumper-Modellen durchgeführt. Der Raupen-Variante wurden normale Drei- und Vierrad-Versionen gegenüber gestellt. Ein Rad-Dumper, umgangssprachlich auch Elektrische Schubkarre genannt, kann selbstverständlich auch auf natürlichem oder losem Untergrund (Gras, Sand, Schotter, etc.) eingesetzt werden, allerdings ist seine Steigfähigkeit im Vergleich zum Raupen-Fahrwerk leicht begrenzt. Ein Dreirad-Modell versetzte die Schwenk-Tester mit seiner max. Zuladung von 1000 kg in Staunen. Der nächste Schwenk-/Alitrak-Testtag widmet sich der zweiten Produktgruppe des Herstellers, den Schleppern. Hierbei können sich die Teilnehmer im Ziehen und Verschieben von Supermarkt-Einkaufswagen über beladene Anhänger bis hin zum Rangieren von Wohnwagen und Motorflugzeugen ausprobieren. Dieser Testtag wird voraussichtlich im Oktober/November stattfinden.

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