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Im Rhein-Main-Gebiet

Odenwälder wird neuer Hydrema-Händler

Auf dem Foto (v. l.): Mathias Hahn, Martin Werthenbach, Heinz Odenwälder, Andreas Hook und Mario Haun (Serviceleiter für Hydrema in Deutschland).

Mörlenbach (ABZ). – Erst kürzlich feierte der Baumaschinenhändler Odenwälder sein 70-jähriges Jubiläum. Von Altersmüdigkeit jedoch keine Spur: Mit Maschinen des dänischen Herstellers Hydrema hat das im Rhein-Main-Gebiet tätige Unternehmen jetzt sein Vertriebsangebot erweitert.

Die heutige Odenwälder Baumaschinen GmbH wurde kurz nach dem Krieg im Jahr 1949 von Friedrich Odenwälder gegründet. Schon 1950 übernimmt der Sohn Franz-Josef Odenwälder mit 20 Jahren Verantwortung im Verkauf. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich das Lager noch im Keller des Wohnhauses der Familie. Aber schon 1961 wird das heutige Grundstück an der Weinheimer Straße 58–60 in Mörlenbach erworben. Es werden Lagerhallen, eine Werkstatt und Büroräume errichtet. 1970 entsteht ein weiteres separates Auslieferungslager in Mannheim und die weitere Entwicklung des Unternehmens nimmt seine Formen an.

1984, ein Jahr nach dem Tod des Firmengründers, tritt mit Heinz Odenwälder die dritte Generation in das Unternehmen ein. Mit der Wende in den 90er Jahren entsteht ein weiterer Betrieb im Osten. 1992 lässt sich das Unternehmen hier mit einem Betrieb in Merseburg nieder.

Odenwälder entwickelt die Idee, Kleinmaschinen und Bauwerkzeuge in einem BaugeräteCenter zu präsentieren. So entstehen auch MietCenter und ServiceCenter mit dem entsprechenden Logo. Mit Standorten in Ludwigshafen, Würzburg, Schwebheim entwickelt sich die Odenwälder-Gruppe stetig weiter, so dass als Dach im Jahr 2003 die Friedrich Odenwälder KG als Verwaltungsgesellschaft entsteht.

Eine Autogas-Tankstelle in Mörlenbach für die Menschen in der Region sowie das Schulungszentrum, die Odenwälder Bauakademie, sind weitere Meilensteine in der Entwicklung des Unternehmens, dass seit Anfang der 90er Jahre von Heinz Odenwälder und seiner Frau Andrea geführt wird. Mit JCB, Eurocomach, Kaeser und Weber MT verfügt Odenwälder bereits über ein umfangreiches Maschinenangebot.

"Ich habe Heinz Odenwälder schon in einer früheren Aufgabe kennen und als Geschäftspartner schätzen gelernt, so dass ich schon sehr früh bei ihm angefragt habe, ob er als Vertriebspartner bei Hydrema im Verbund mit weiteren Händlern einsteigen will. Es spricht für ihn, dass er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat, wohl zum einen, weil er unsere Entwicklung beobachtet hat und zum anderen, weil er seinen bestehenden Lieferanten nicht untreu werden will", erzählt Martin Werthenbach, der seit 2013 den Vertrieb für Hydrema in Deutschland verantwortet. "Tatsache aber ist, dass unser Maschinenprogramm eine Ergänzung zu dem bestehenden Programm von JCB, dem Baumaschinenhersteller aus England ist, denn unsere Maschinen bewegen sich in einer völlig anderen Gewichtsklasse oder haben aufgrund Ihrer Eigenschaften und Alleinstellungsmerkmale eine komplett andere Charakteristik. Das Angebot von Hydrema ist also eine Bereicherung im Angebot von Odenwälder und somit auch ein Gewinn für den Händler und seine Kunden."

Das sieht auch Andreas Hook, der Vertriebsleiter und Prokurist des Unternehmens so: "Ich habe mich im Vorfeld ausgiebig informiert, bei Kunden und bei befreundeten Vertriebskollegen, und die Überzeugung gewonnen, dass wir mit dem Maschinenangebot von Hydrema unseren Kunden im Rhein-Main-Gebiet ein weiteres interessantes Programm anbieten. So gibt es zum Beispiel keinen Bagger, der so kompakt und gleichzeitig so kräftig ist, wie der MX18 von Hydrema, den wir als erste Vorführ- und Mietmaschine ins Programm genommen haben. Die Vorführungen mit dem 8-Tonnen-Gewicht, das dieser Citybagger mit seinem kurzen Heck rundum bewegt und verfahren kann, sind genauso überzeugend, wie die hohen hydraulischen Leistungen, die der MX zu bieten hat. Der Hydrema spielt hier einfach in einer anderen Liga als alle anderen Bagger und ist nicht nur Grabmaschine, sondern ein leistungsstarker Geräteträger für Einsätze in kompakten Baustellen. Aber auch auf die Dumper-Linie freuen wir uns sehr. Mit dem 912FS haben wir einen Dumper, der mit voller Traglast von 10 Tonnen auf der Straße mit 40 Kilometer pro Stunde fahren kann und sich gleichzeitig auch ungeschlagen im schwersten Gelände als Partner für Kettenbagger und Lader präsentiert. Und wenn es mal besonders schwer werden soll, sind die 922 Dumper mit Ihren drei Achsen unschlagbar."

Auch Regionalleiter Mathias Hahn freut sich auf die Zusammenarbeit: "Wir haben die Region Rhein-Main mit einem leistungsstarken Händler und Vermieter geschlossen und können unsere zahlreichen Kunden in der Region bedienen. Da ich selber aus der Region komme, weiß ich schon heute, welche Kunden sich über diese Zusammenarbeit sehr freuen werden, denn der Bedarf nach unseren Maschinen ist da. Aber gute Maschinen brauchen auch einen guten Partner, den wir jetzt mit Odenwälder haben."

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2020.

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