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Mitnahmestapler erleichtert Ladespiele

Der Stapler wird aus dem Curtainsider herausgefahren.

Goldenstedt/Bad Laer (ABZ). – Beim Transport der hochwertigen Produkte des Fenster- und Türen-Spezialisten Kowa fährt der Mitnahmestapler von Palfinger mal huckepack und mal im Laderaum mit.

Kaum ist der Sattelzug vor der Lieferadresse im engen Innenhof geparkt, schiebt der Fahrer den Curtainsider beiseite und lockert die Ladungssicherung seiner Fracht. Dann öffnet er die Heckflügeltüren, legt drei Alu-Rampen aus und startet den im Laderaum befindlichen Mitnahmestapler. Mit sicherem Griff bewegt der Profi das Hilfsgerät und nimmt die Paletten mit Spezialfenstern auf die Gabeln.

Der Stapler macht eine Pirouette und legt das Ladegut punktgenau im Arbeitsraum der Holzbearbeitungsfirma ab. Schließlich zurrt der Fahrer die Planen wieder fest, positioniert den Stapler huckepack und fährt zum nächsten Kunden. Wer solche Szenen kennt, weiß: Hier handelt es sich um eingespielte Partner aus dem Segment des hochwertigen Güterverkehrs. Der Sattelzug kommt in diesem Fall vom Fahrzeugbauer Heinrich Wellmeyer, die Ladung aus dem Hause des Traditionsunternehmens Kowa und der Mitnahmestapler von Palfinger. Die zuverlässig und schnell belieferte Kundschaft war diesmal die Tischlerei von Ralf Stockebrand. Diese soll mit den edlen Fenstern ein denkmalgeschütztes Haus bestücken.

Das 70 Jahre alte Traditionsunternehmen Kowa mit Sitz im niedersächsischen Goldenstedt ist bekannt für seine Fenster und Haustüren der Premium-Klasse, bei deren Herstellung auf individuelles Design, sehr hohe Qualität und ökologische Nachhaltigkeit geachtet wird.

"Die empfindlichen Holzrahmen und die nicht seltenen Übergrößen erfordern maximale Vorsicht beim Transport und beim Verladen", erklärt Heiko Bock von der Kowa-Disposition und fügt hinzu: "Diese hohen Ansprüche haben spezielle Lösungen gefordert, die wir gemeinsam mit dem Fahrzeugbauer Heinrich Wellmeyer und dem Stapler-Spezialisten Palfinger gefunden haben."

Mit sicherem Griff bewegt der Profi das Hilfsgerät und nimmt die Paletten mit Spezialfenstern auf die Gabeln.

Zur Übergabe des neuen Transportmittels in Bad Laer kamen alle maßgeblichen Akteure. Reiner Jochmann ist Prokurist bei der Heinrich Wellmeyer Fahrzeugbau GmbH und freut sich als Projektleiter, dass auch diesmal die Stärken des Sonderfahrzeugbaus bestätigt wurden. "Der von einem modernen Renault Truck gezogene Sattelauflieger wurde speziell für die Kowa-Produkte konzipiert. Die Innenhöhe von 2,6 m auf der Kupplung und 3 m im Flachbett, eine hydraulisch zwangsgelenkte letzte Achse, die seitlichen Ladebordwände und der Curtainsider ermöglichen eine flexible, schnelle und sichere Be- sowie Entladung. Und im Heck sorgt eine Flügeltüre dafür, dass der Mitnahmestapler auch in den Laderaum gefahren und dort verankert werden kann." Diese Besonderheit überzeugt vor allem Horst Nordlohne, der seit mehr als 30 Jahren Lkw fährt und für Kowa täglich fünf bis zehn Kunden bundesweit beliefert: "Bei Leerfahrten habe ich dadurch eine bessere Gewichtsverteilung und mehr Sicherheit auf der Straße. Hinzu kommt, dass der neue Stapler bei schlechtem Wetter im Innenraum optimal geschützt ist."

Der Fahrzeugbauer Heinrich Wellmeyer hat dafür spezielle Alurampen und entsprechende Sicherheitselemente für die Befestigung des Gerätes auf der Ladefläche mitgeliefert. Bei vollbeladenen und bei kürzeren Touren darf der Palfinger-Stapler dann huckepack mitfahren.

Der Mitnahmestapler F3 203 PX von Palfinger hat sich laut Unternehmen schon lange im Handling auch von besonders anspruchsvollen Ladungen bewährt. Das von Kowa genutzte Modell zeichne sich vor allem durch hohe Hubkraft und große Hubhöhe bei geringem Eigengewicht aus. Der Palfinger-Vertriebs-Gebietsleiter Nord und Nord-West – der auch die Einweisung des Fahrers Horst Nordlohne vorgenommen hat – unterstreicht die technischen Highlights des Mitnahmestaplers: "Der F3 203 PX ist stark in der Leistung und dank 180-Grad-Lenkeinschlag sehr wendig. Er verfügt über klappbare Radarme und verstellbare Zinken und bietet dem Bediener durch mittig angeordneten Sitz, Regenschutzdach und LED-Beleuchtung ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort. Der Freisichtmast erlaubt es dem Fahrer, auch bei der Überfahrt der Rampen und beim Positionieren im Falle der inneren Beförderung punktgenau zu rangieren."

Kaufentscheidend und wichtig für den Holzbearbeitungsbetrieb waren – so die Bestätigung durch Kowa-Vertreter Heiko Bock – die praxisorientierte Beratung und der Service durch den Palfinger-Kundendienst sowie nicht zuletzt die Zuverlässigkeit und der hohe Werterhalt des Produktes.

Und wenn solch motivierte Profis wie der Kowa-Fahrer Horst Nordlohne das Hightech-Gerät verantwortungsvoll bedienen, werden auch alle Partner mit Premium-Prädikat langfristig zufrieden sein.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 33/2020.

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