Immobilienkonzern Vonovia will verstärkt neue Wohnungen bauen

Berlin/Bochum (dpa). - Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will jährlich rund 2000 neue Wohnungen bauen. "Damit wären wir aus dem Stand einer der größten Entwickler in Deutschland", sagte
Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch der "Welt am Sonntag". Der Dax-Konzern mit Sitz in Bochum habe dafür ein "sehr umfangreiches Investitionsprogramm aufgelegt". Vorbild sei ein Pilotprojekt für serielles Bauen in Bochum, bei dem Vonovia Wohngebäude zu Baukosten von 1800 Euro pro Quadratmeter errichtet habe. "Eigentlich müssten wir sogar noch günstiger bauen können", sagte Buch. Vonovia plane beispielsweise, ganze Räume serienmäßig in Baufabriken herstellen zu lassen. "Mit den früheren Plattenbauten oder gleichförmigen Wohnsiedlungen am Stadtrand hat das nichts zu tun", sagte Buch. Zuletzt hatte Vonovia im März das österreichische Wohnungsunternehmen Conwert für 2,7 Mrd. Euro übernommen. Der Wohnungsbestand des Konzerns wuchs damit um 24 500 auf 355 000 Wohnungen. Um von der starken Nachfrage nach Wohnraum in den Großstädten zu profitieren, will Vonovia in den nächsten Jahren je rund 1 Mrd. Euro in Neubau, Dachaufstockungen und Modernisierungen stecken. Das hatte Buch bereits im Mai angekündigt. In diesem Jahr will Vonovia 730 Mio. Euro investieren.

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