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In Düsseldorf

Kran-Duo unterstützt Hochhausbau

Zwei freistehende Wolffkrane errichten im Auftrag der GWI Bauunternehmung GmbH den Rhein 740 Tower im linksrheinischen Düsseldorfer Stadtteil Heerdt.

Düsseldorf (ABZ). – Die Rheinmetropole Düsseldorf wächst in die Höhe. Eines der spektakulärsten Projekte dabei ist der Rhein 740 Tower, ein 21-stöckiges Wohn- und Ärztehaus, das aktuell auf dem ehemaligen Gelände der Dominikus-Klinik im linksrheinischen Stadtteil Heerdt mit Blick auf die Düsseldorfer Altstadt in die Höhe wächst. Für den Bau des Hochhauses mit der auffallenden, organisch wirkenden Fassade am namensgebenden Rheinkilometer 740 setzt die GWI Bauunternehmung GmbH auf zwei spitzenlose Wolffkrane.

Das spitzenlose Wolff-Duo besteht aus einem Wolff 7534.16 und einem Wolff 6015.8 mit 50 m beziehungsweise 37,5 m Auslegerlänge. "Aufgrund der baulichen Gegebenheiten vor Ort gibt es keine Abspannmöglichkeiten, sodass beide Obendreher trotz beachtlicher Hakenhöhen von 93,3 m und 82,5 m freistehend arbeiten müssen", erläutert Carsten Druske, Leiter Miete Deutschland und Niederlassungsleiter Wolffkran Dortmund, eine der Hauptherausforderungen des Projekts. Um dennoch die nötige Stabilität beim Heben der Schalungs- und Betonelemente sowie der extravaganten Fassadenteile zu gewährleisten, wurden beide Krane auf einbetonierte Fundamentanker montiert. Zudem fand beim höher aufgebauten Wolff 7534.16 als Basis-Turmstück das stabile BT 29 Wolff-Turmelement mit einem Außenmaß von 3 x 3 m Verwendung.

Um Kosten und Zeit zu sparen, sowie aufgrund der engen räumlichen Verhältnisse auf dem Bauareal zwischen Pariser Str. und linkem Rheinufer, sowie der unmittelbaren Nähe zu einem Krankenhaus, entschied sich das Wolff-Team für ein Aufbaukonzept nach dem Teamwork-Prinzip. Ein Mobilkran mit 250 t maximaler Traglast montierte zunächst den Wolff 7534.16 auf eine Hakenhöhe von 48,3 m. Im Folgeschritt baute der bereits einsatzfähige Obendreher den "kleinen" Wolff 6015.8 auf 37,5 m Basishakenhöhe auf. Beide Montagen konnten innerhalb eines Tages abgeschlossen werden. Nachdem der Rohbau eine Höhe von rund 40 m erreicht hatte, wurde der Wolff 7534.16 auf die finale Hakenhöhe von 93,3 m geklettert und anschließend eingesetzt, um den Wolff 6015.8 auf seine finale Höhe umzubauen. Hierfür wurde zunächst das Drehteil demontiert, danach weitere Turmelemente auf den vorhandenen Turm gesetzt und im Anschluss das Drehteil wieder montiert.

Dank des maßgeschneiderten Montagekonzepts, bei dem ein Kran den anderen aufbaut, konnte der Mobilkraneinsatz auf ein Minimum beschränkt werden und Straßensperrungen an der angrenzenden Schön Klinik umgangen werden.

Um die Auf- und Abstiegszeiten kurz zu halten und dem Kranführer kräftezehrende Kletterpartien zu ersparen, wurde der große Wolff 7534.16 mit einem Aufzug ausgestattet, der zudem die sichere Bergung des Kranfahrers im Notfall ermöglicht.

Nach der Errichtung des Rohbaus wurde der Wolff 6015.8 abgebaut während der Wolff 7534.16 am Projekt verblieb, um bei der Fertigstellung der Bauarbeiten zu unterstützen. Darüber hinaus setzt sich die Zusammenarbeit zwischen der GWI Bauunternehmung GmbH und Wolffkran beim Projekt Upper Nord Tower – diesmal rechtsrheinisch – fort. Dort werden drei spitzenlose Wölffe (Wolff 7534, Wolff 6020, Wolff 5020) das mit 120 m höchste Wohnhaus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt errichten.

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