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In einer Stunde durchgeführt

Oberböden auf Zementbasis schnell erstellen

Die Neugebauer-Mitarbeiter konnten das Material gezielt und fein dosiert ausgießen. Dadurch ließ sich die Masse sauber im bereits verputzten und gestrichenen Innenraum verteilen.

Gaimersheim (ABZ). – Ansprechende Oberböden auf Zementbasis gibt es heute nicht nur in gewerblich genutzten Gebäuden, auch im Wohnbereich fällt die Wahl zunehmend häufig auf diesen Belag. Ein gutes Beispiel dafür ist das Sichtestrichsystem "Pandomo Floor" von Ardex, das sich Herstellerangaben zufolge sehr gut als Oberboden für moderne Wohnräume eignet. Es wurde kürzlich bei Arbeiten in einem Einfamilienhaus eingesetzt. Um den Bodenbelag anzumischen, verwendeten die Verantwortlichen die Mischstation LevMix von Collomix.

Mitarbeiter hatten den Boden im Erdgeschoss des Hauses auf 90 m² mit der zementbasierten Objektspachtelmasse "Pandomo Floor" ausgeführt. Das Material eignet sich sehr gut, um Fußböden farblich zu gestalten, da es nach Wunsch eingefärbt werden kann, verspricht Ardex. In diesem Fall entschied sich der Bauherr für einen Anthrazit-Ton. Neben der Farbwahl individualisiert der sogenannte Kellenschlag den Boden zusätzlich.

Der Bauherr hat die Firma Neugebauer aus Zolling bei Freising, einen Pandomo-Fachbetrieb, mit den Bodenarbeiten beauftragt. Die Gussböden zeichnen sich laut Hersteller dadurch aus, dass selbst bei großen Flächen keine Dehnungs- oder Schnittfugen eingezogen werden müssen. Dafür müsse jedoch im Vorhinein der Estrich auf Spannungsfreiheit geprüft werden. Die sorgfältige Untergrundvorbereitung und eine genaue Materialmischung seien wichtig, um späteren Rissbildungen vorzubeugen. Vor Beginn der Beschichtungsarbeiten trugen die Neugebauer-Mitarbeiter eine Epoxydharz-Grundierung vollflächig auf, um die Haftung im Rollverfahren zu verbessern. Anschließend sandeten sie die Fläche mit Quarzsand ab.

Die Spachtelmasse haben sie dann mit 1,5 t "Pandomo Floor"-Pulvermaterial und 120 l eingefärbtem Anmischwasser hergestellt. Zudem verwendeten sie eine zusätzliche Dispersion, da unter dem zu beschichtenden Boden eine Fußbodenheizung verbaut war. Um den Belag richtig anzumischen, war der Einsatz einer passenden Mischtechnik wichtig. Da die Mitarbeiter eine sichtbare Oberfläche erstellt haben, mussten sie Trockeneinschlüsse oder Fehlstellen in der fertigen Fläche zwingend vermeiden. Neugebauer setzte beim Mischen auf den Spachtelmassenmischer LevMix von Collomix.

Diese Mischstation zeichne sich dadurch aus, dass sie drei Arbeitsschritte miteinander vereint. Mit dem LevMix können Nutzer das Material mischen, die fertige Mischung transportieren und am gewünschten Ort ausgießen. Das verringere besonders die körperliche Anstrengung für Mitarbeiter, da kein Material umgefüllt und tragend transportiert werden muss. Zudem werde dadurch viel Zeit gespart, verspricht Collomix. Die speziellen Mischwerkzeuge des Collomix-LevMix sollen stets eine qualitativ hochwertige Mischung erzeugen, heißt es. Das doppelflügelige Rührwerk sorge dafür, dass das Material schnell und klumpenfrei dispergiert. Durch das intensive Durchmischen verlaufe das Produkt später besonders gut.

Damit Ansatzstellen oder Ränder in der Bodenfläche vermieden werden, sollte stets frisch gemischtes Material zur Verfügung stehen, um den Boden in kurzen Zeitabständen zu prüfen. Daher entschied sich Neugebauer dazu, drei Collomix-LevMix-Maschinen einzusetzen. Die Mitarbeiter mischten das Produkt in der Garage an und transportierten es dann über einen Bohlenweg in das Haus. Dabei habe sich gezeigt, wie wendig und manövrierfähig der LevMix ist, heißt es von den Verantwortlichen. Zudem konnten die Arbeiter das Material gezielt und fein dosiert ausgießen und dadurch die Masse sauber im bereits verputzten und gestrichenen Innenraum verteilen.

Das Ergebnis sind 1,5 t Material, die im gesamten Erdgeschoss innerhalb von einer Stunde verarbeitet wurden. Das "Zug um Zug"-Arbeiten mit den LevMix-Mischern von Collomix habe eine ebenso schnelle wie hochwertige Ausführung ermöglicht, so Neugebauer. Die frische Masse egalisierten die Mitarbeiter mit Glättspachteln auf eine Höhe von 7 mm. Nachdem die Spachtelmasse zwei Tage trocknen konnte, wurde die Oberfläche mit einer Schleifmaschine poliert und fertiggestellt.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 19/2020.

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