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In Gleitschalungsbauweise

Rinnen und Mulden aus Ortbeton herstellen

Wallstop, Betonfertigteile, Schalungstechnik

Wallstop-Gleitschalungsfertiger beim Bau einer Bord-Rinnen-Anlage. Bis zu 1000 m täglich sind kein Problem.

TREIS-KARDEN (ABZ). - Was benötigt man für eine funktionierende Entwässerung? Mulden oder Rinnen im passenden Profil, die den Wasserabfluss nicht beeinträchtigen – weder durch Hindernisse wie Bewuchs, noch durch Ausbrüche. Darüber hinaus sollen die Profile langlebig und wartungsarm sein. Monolithische Betonprofile, hergestellt in Gleitschalungstechnik von der Wallstop GmbH & Co. KG, erfüllen alle diese Anforderungen. Auch das neue Merkblatt M VaB der FGSV informiert zu diesem Thema.

Borde und Rinnen aus Beton, hergestellt als sogenanntes monolithisches Profil, sind extrem langlebig und wartungsarm. Der Begriff "monolithisches Profil" bezeichnet Baukörper, die "aus einem Stein" bestehen, denn "mono" bedeutet "einzel" und "lithos" bedeutet "Stein". Tatsächlich entstehen bei der Gleitschalungsbauweise durchgehende, kompakte und – wenn gewünscht – auch bewehrte Baukörper, eben "Steine aus einem Guss". Ein typisches Beispiel sind Bord-Rinnen-Anlagen, die mehrere hundert Meter lang sein können. Sie sind über Jahre wartungsfrei und weisen eine sehr hohe Festigkeit über den gesamten Querschnitt auf.

Die Borde bieten Wasser keine Eindringmöglichkeit, denn bei dieser Bauweise entstehen extrem wenig Fugen. Der Fugenanteil liegt, verglichen mit einer gepflasterten Rinne, bei unter 5 %. Bei den wenigen Fugen handelt es sich ausschließlich um Querscheinfugen, die auf Wunsch verfüllt werden können. Schwachstellen in Form von Längsfugen entlang der Fließrinne gibt es nicht. Darum können Pflanzen dort nicht wurzeln, die Rinnen zuwuchern oder zerstören. Ergo ist langfristig der Pflegeaufwand minimal. Daher ist die Bauweise ideal für Bordanlagen mit und ohne Wasserführung in Städten, auf Landstraßen sowie auf Autobahnen und anderen Fernstraßen. Sie eignet sich aber auch für Entwässerungsmulden auf großen Park- oder Rangierflächen.

Ein weiterer Vorteil dieser Technik: Die Rinnen und Mulden weisen eine hohe Betonfestigkeit und homogene Materialqualität über dem gesamten Querschnitt auf. Der komplette Baukörper ist "aus einem Guss" und besteht aus gleichmäßig verdichtetem Beton C30/37 XF4, hergestellt in Anlehnung an die TL Beton. Nicht zuletzt ist auch ein Einbau ohne Rückenstütze möglich. Und noch ein Pluspunkt überzeugt viele Auftraggeber: Die Bauweise ist extrem schnell. Während beim Bau gepflasterter Rinnen maximal 100–120 m am Tag entstehen, sind Tagesleistungen von 1000 m für einen Gleitschalungsfertiger möglich, unabhängig von der Geometrie der Bord-Rinnen-Anlage. Außerdem kommt die Bauweise ohne Bevorratung mit Bauelementen aus. Stattdessen wird Frischbeton über einen Fahrmischer in den Fertiger gefördert, dort in die gewünschte Form gebracht und hochverdichtet. Die robusten und langlebigen Baukörper entstehen also in extrem kurzer Bauzeit, ohne Verkehrsbehinderungen durch Absperrungen lange vor Baubeginn.

Auch in Punkto Gestaltung bietet die Bauweise mit Gleitschalungsfertigern viele Optionen, denn die Maschinentechnik ermöglicht sehr enge Radien, um das Profil elegant an das vorhandene Umfeld anzupassen. Bei der Wahl der Geometrie der Borde und Rinnen sind die Freiheitsgrade ebenfalls groß. Rundungen, Fasen, Kanten, Winkel – vieles ist möglich; auch farbige Betonprofile sind problemlos herstellbar.

Hinweise zu dieser Bauweise gibt auch das neue "Merkblatt M VaB – Planung, Konstruktion und Bau von Verkehrsflächen aus Beton, Ausgabe 2013, Teil 1", erhältlich beim FGSV-Verlag. Kapitel 2.4 beschreibt den Bau und die Anforderungen an Borde und Bord-Rinnen-Anlagen in Ortbetonbauweise.

Die Treis-Kardener-Spezialisten von Wallstop benutzen für die Herstellung der maßgeschneiderten Betonprofile hochmoderne, umweltfreundliche Baumaschinen. Sie arbeiten nicht nur schnell und präzise, sondern auch sehr leise. Damit werden Anwohner, zum Beispiel beim Bau von Bord-Rinnen-Kombinationen in Wohn- oder Mischgebieten, nur minimal belastet. Zahlreiche Verwaltungen und Behörden haben das Potenzial dieser Methode mittlerweile erkannt und setzen auf diese langfristig sehr kostengünstige Bauweise.

ABZ-Stellenmarkt

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 35/2014.

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