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In Kenia

Heinsberger Unternehmensgruppe beteiligt sich an humanitärem Hausbau

Die Heinsberger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren unterwegs, um in Kenia Hilfe zu leisten.

Heinsberg (ABZ). - Ein vierköpfiges Team der Unternehmensgruppe Frauenrath ist vor wenigen Wochen aus Kenia zurückgekehrt. Die Heinsberger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren unterwegs, um dort Hilfe zu leisten, wo sie dringend benötigt wird: Ihr Einsatz hat sie nach Nanyuki geführt, rund 200 Kilometer östlich von Nairobi. Hier am Äquator auf 2000 Metern Höhe haben sie gemeinsam mit 24 Freiwilligen anderer Unternehmen als HoffnungsBAUer Seite an Seite mit einheimischen Frauen und Männern für hilfsbedürftige Kinder und deren Familien zwei einfache, 40 Quadratmeter große Häuser errichtet bzw. so weit vorbereitet, dass sie durch lokale Teams zügig fertiggestellt werden können. Bei den HoffnungsBAUern handelt es sich um eine Initiative der Hilfsorganisation Habitat for Humanity Deutschland e. V., die sich zusammen mit Unternehmenspartnern der deutschen Bau- und Immobilienbranche für Menschen in Not einsetzt und weltweit in über 70 Ländern Hilfe leistet. Unterstützt wird die Initiative u. a. durch den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e. V. sowie durch den BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen: Sie dient der Branche als Plattform, um sich zusammenzufinden und mit vereinten Kräften in Katastrophengebieten und Entwicklungsländern für Menschen in Not einzusetzen. Gemäß der Devise „Jeder hat das Recht auf ein Dach über dem Kopf und ein schützendes Zuhause“ werden beispielsweise in Kenia, wo in vielen Regionen bittere Armut herrscht und Kinder und Frauen besonders hart betroffen sind, einfache und finanzierbare Häuser errichtet sowie der Zugang zu sanitären Anlagen und sauberem Wasser geschaffen.

Jeweils 10 000 Euro kosten die beiden Häuser, die in mühevoller Handarbeit aus vor Ort gepressten und getrockneten Lehmziegeln errichtet wurden. Baumaschinen und Baufahrzeuge gab es keine, als Hilfsmittel dienten lediglich die Werkzeuge, die von den HoffnungsBAUern selbst mitgebracht wurden. „Die Arbeit war wirklich anstrengend und hat uns manches Mal an die Grenzen der Belastbarkeit geführt“, berichtet der geschäftsführende Gesellschafter Gereon Frauenrath, der zum Team der HoffnungsBAUer gehörte. Die Häuser sind für zwei Frauen bestimmt, die sich um ihre eigenen Kinder und Waisenkinder kümmern. Die beiden Familien werden in Kürze ein würdiges Zuhause erhalten; zurzeit leben sie noch auf engstem Raum in provisorischen, fensterlosen Wellblechhütten, die vor extremer Hitze oder starken Regenfällen kaum Schutz bieten.

„Die Erfahrung ist für jeden Einzelnen von uns unvergesslich“, berichtet Wilfried Laumen, der ebenfalls für Frauenrath als HoffnungsBAUer im Einsatz war: „Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl, den Wunsch zu helfen in die Tat umzusetzen und auf der Baustelle gemeinsam mit den Einheimischen anzupacken. Die große Not und Bedürftigkeit mit eigenen Augen zu sehen, ist erschütternd, das verändert einen. Für mich und meine drei erwachsenen Kinder steht schon jetzt fest, dass wir im übernächsten Jahr gemeinsam nach Kenia reisen und uns dort an einem Hilfsprojekt beteiligen werden.“

„Die Arbeit muss unbedingt weitergehen“, so Gereon Frauenrath, „denn es gibt noch unendlich viel zu tun: An so vielen Orten dieser Welt brauchen Menschen in Not dringend unsere Unterstützung. Um das Leid für die Ärmsten und Schwächsten zu lindern und ihnen eine echte Perspektive zu geben, benötigen wir konkrete, nachhaltige Lösungen wie die der HoffnungsBAUer. Davon haben wir uns hier in Kenia überzeugt. Deswegen wird sich die Unternehmensgruppe Frauenrath in dieser Initiative auch weiterhin engagieren.“

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