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Indischer Kalksteinbruch

Unternehmen investiert in 17 schwere Hydraulikhämmer für die Gesteinsgewinnung

Die Hämmer im Einsatz in Indien.

Chittorgarh/Indien (ABZ). – Birla Cements in Chittorgarh, Indien, ist mit insgesamt 17 HB-10000-Hydraulikhämmern die Heimat der größten Flotte schwerer Hydraulikhämmer. Das Unternehmen betreibt die größten Serien-Hydraulikhämmer der Welt in seinem Kalksteinbruch im Westen Indiens. Aufgrund eines umfassenden Instandhaltungsvertrages mit Epiroc, einschließlich eines umfangreichen Ersatzteillagers, laufen die Hydraulikhämmer von Birla rund um die Uhr.

Birla Cements mit Hauptsitz in Kalkutta ist Teil der M.P. Birla Group mit Zementfabriken an sieben Standorten in Indien und einer Gesamtkapazität von 15,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Der Kalksteinbruch des Unternehmens befindet sich im indischen Bundesstaat Rajasthan in der Nähe der Stadt Chittogarh, in der sich auch das historische Fort Chittor befindet.

Da das Fort Chittor von der UNESCO als Weltkulturerbestätte geführt wird, ist in einem Umkreis von 10 km kein konventioneller Bergbau erlaubt. Deshalb entschied sich Birla Cements für einen sprengstofflosen Abbau mithilfe von schweren Hydraulikhämmern für die Gesteinsgewinnung. Dazu investierte das Unternehmen in insgesamt 17 schwere Hydraulikhämmer HB 10000 von Epiroc. Weitere fünf HB-10000-Geräte sind bereits bestellt, erläutert die Firma. Im Jahr 2015 war Birla Cements auf der Suche nach einem verlässlichen Hydraulikhammer, der 3500 Arbeitsstunden ohne größere Ausfälle durcharbeiten könnte. Epiroc stellte dem Unternehmen den Typen HB 10000 vor, ein Anbaugerät, dass aufgrund seiner puren Schlagenergie zur Legende geworden ist. Wenn der Kolben auf das Einsteckwerkzeug trifft, erzeugt er eine Kraft, die dem Gewicht von rund 760 t entspricht. Die Schlagzahl erreicht bis zu 380 Schläge pro Minute.

Um den HB 10000 für die spezifische Aufgabe im Gesteinsabbau zu optimieren, erarbeitete der Kunde mit den Entwicklungsingenieuren von Epiroc einige Anpassungen. Dazu zählten zum Beispiel die doppelte ContiLube II für eine bessere Schmierung, einfach anzubringende Verschleißbuchsen oder angepasste Flanschdichtungen, um den hohen Temperaturen zu widerstehen.

Das patentierte Intelligent Protection System (IPS) von Epiroc, ein vollautomatisiertes, fortschrittliches System für einen einfachen, effizienteren und wirtschaftlicheren Betrieb, wurde ebenfalls implementiert.

Der Boden im Abbaugebiet in der Nähe von Chittogarh besteht aus kompakten Schichten mit hoher Druckfestigkeit von 100 bis 160 MPa. Die Anbau-Hydraulikhämmer werden durchgehend in drei Schichten betrieben und erreichen eine Produktion von mehr als 15 000 t pro Tag.

Im Rahmen des umfangreichen Instandhaltungs- und Ersatzteilvertrages von Birla Cements ist Epiroc rund um die Uhr vor Ort, um einen störungsfreien Betrieb mit minimalen Stillstandzeiten der Maschinen zu gewährleisten. Der Vertrag beinhaltet Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten sowie eine 24-stündige Verfügbarkeit des Personals, um Betriebsbereitschaft und Produktivität sicherzustellen. Ein umfangreiches Sortiment an Ersatz- und Verschleißteilen wird sowohl am Kundenstandort als auch im nahegelegenen Lager von Epiroc vorgehalten. Jerry Andersson, General Manager bei Epiroc Mining India Limited: "Unser Dank gilt Birla Cements dafür, dass sie das wahre Potenzial unseres HB 10000 für ihre Anwendung erkannt haben. Bei ihrer Suche nach Möglichkeiten für die sprengstofflose Gesteinsgewinnung hat unser technisches Team hier bei Epiroc die Vorschläge für die Optimierung unserer Maschinen für diese Aufgabe gerne angenommen. Mit unseren schweren Hydraulikhämmern werden ausgezeichnete Ergebnisse erzielt, und wir haben eine enge Partnerschaft mit dem Kunden aufgebaut. Wir werden den Betrieb des Kunden weiter eng begleiten und uns an seine Bedürfnisse anpassen."

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