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Industriedach-Lösung

Flüssigkunststoff schließt auch jeden kleinsten Winkel

Triflex, Baustoffe, Dachbaustoffe, BAU München

Die Dachfläche von 1300 m² sollte eine neue Abdichtung erhalten, die nur ein geringes Flächengewicht hat: Zusätzlich stellten zahlreiche Details eine besondere Herausforderung bei diesem Flachdach in Duisburg dar.

München (ABZ.) – Industriedächer stellen spezifische Herausforderungen an die Abdichtung. Bereits in der Planungs- und Entwurfsphase ist es wichtig, das Material auf die projektspezifischen Anforderungen abzustimmen. Es sollte alle Details wie Lichtkuppeln, Abläufe oder Anschlüsse an aufgehende Bauteile einbinden. Für die Dachabdichtung stellen nach Informationen von Triflex insbesondere Details eine Herausforderung dar: Ob Anschluss an Hochzüge, Durchdringungen auf Metalldächern, Kupferkehlen, Rohrdurchführungen, Entwässerungsrinnen oder andere Elemente – weist deren Abdichtung Schwachstellen auf, sind die Konstruktion, die Bausubstanz und im schlimmsten Fall Menschen, Maschinen oder Güter in den darunter liegenden Räumen durch eindringendes Niederschlagswasser gefährdet. Die spezifischen Gegebenheiten auf Industriedächern können auch mit verschiedenen Untergrundmaterialien einhergehen: 

Je nach Ober-fläche und verbauten Details müssen die Abdichtungstechnologien auf Kunststoff- oder Bitumenbahnen, Beton, Glas oder Metall abgestimmt sein. Nur wenn eine ausreichende Haftung auf diesen Werkstoffen gegeben ist, bestehe eine langzeitsichere Abdichtung. Entscheidend für die Wahl des Abdichtungsmaterials sind Triflex-Angaben zufolge auch mögliche konstruktions- und temperaturbedingte Bewegungen: Je nach Industriesparte sollte die Abdichtung chemisch beständig sein. Im Vorfeld erfolge eine Durchführung von Verträglichkeitsprüfungen, um die Resistenz gegen bestimmte Stoffe sicherzustellen. Für die sichere und langlebige Abdichtung von Industriedächern sind laut Triflex mehrere Regelwerke bereits in der Planung zu beachten: Grundlage sind sowohl die Flachdachrichtlinie als auch die DIN 18531 für nicht genutzte Dächer.

Auch Industrieverbände stellen Richtlinien für die Dachabdichtung auf. Sie gehen aus den Normen und Regelwerken für die jeweilige Bauweise hervor. Z. B. heißt es in den Fachregeln des Internationalen Verbands für den Metallleichtbau (IFBS) zu regendichten Dachdeckungen aus Aluminium-Profiltafeln, Sandwichelementen und Scharen: "Die Stöße, An- und Abschlüsse und Verbindungen werden derart ausgeführt, dass bei Niederschlägen abfließendes Wasser, Treibregen und Flugschnee nicht in die Dachkonstruktion eindringen." Darüber hinaus gilt die Industriebau-Richtlinie der Arbeitsgemeinschaft des Bau-, Wohnungs- und Siedlungswesens des Vereinigten Wirtschaftsgebiets (ARGEBAU).

Diese betreffen insbesondere den baulich-vorbeugenden Brandschutz. So wird hier u. a. auf die DIN 18234 verwiesen, die den "Baulichen Brandschutz großflächiger Dächer – Brandbeanspruchung von unten – Teil 1: Begriffe, Anforderungen und Prüfungen; Geschlossene Dachflächen" beinhaltet.

Sowohl die DIN 18531 als auch die Flachdachrichtlinie berücksichtigen Flüssigkunststoffe. Die Abdichtungstechnologie gilt als harte Bedachung und wird daher hinsichtlich des Brandschutzes auch den Landesbauordnungen sowie der Industriebau-Richtlinie gerecht. Somit stellen Flüssigkunststoffe eine zuverlässige Abdichtungsmöglichkeit für Industriedächer dar. Diese eignen sich insbesondere für komplizierte Details. Hier gilt: Bei Durchdringungen auf dem Dach spielt Flüssigkunststoff als Abdichtungslösung seine Vorteile aus. Von filigranen Anschlüssen bis zu schmalen Fugen – der Flüssigkunststoff legt sich wie eine Haut um alle schwierigen Konstruktionen. 

Speziell für anspruchsvolle Bereiche entwickelte Triflex Systeme wie "ProDetail", die sich in alle Bereiche sowie kleinste Winkel einfügen und für einen beständigen Langzeitschutz sorgen sollen. Das Material zeichnet sich durch eine vollflächige Haftung auf einer Vielzahl von Untergründen aus und ist somit "hinterlaufsicher". Dank schneller Aushärtung und kurzer Sperrzeiten können Projekte damit zügig realisiert werden. Witterungs-, UV- und hydrolysebeständig stellen die Technologien auf Basis von erprobtem Polymethylmethacrylat (PMMA) dauerhaft funktionstüchtige Lösungen dar.

Flüssige Abdichtungen können in unterschiedlichen Farbtönen und Gestaltungsvarianten appliziert werden, sodass sich Industriedächer optisch individuell aufwerten lassen. Sowohl bei Neubauten als auch bei Instandsetzungen von Dächern haben sich aus Sicht von Triflex Flüssigkunststoffe als Abdichtung bewährt. Ein Projektbeispiel aus der Praxis sei etwa, dass Witterungseinflüsse dem 1300 m² großen Flachdach eines Gebäudes von einem technischen Großhändler in Duisburg zugesetzt haben.

Glasverbund- und Welleternitplatten heizten sich durch die Sonneneinstrahlung stark auf und hielten der thermischen Belastung nicht stand. Blasen bildeten sich auf den mit Polyurethan (PU) gedämmten Dachflächen, sodass mit der Zeit massive Feuchteschäden entstanden. Das Dach musste saniert werden, um die Produkte in Lager- und Ausstellungsräumen wieder ausreichend zu schützen. Eine Lösung, die sowohl die Dachfläche als auch Details sicher abdichtet, war gefragt. Das Material sollte ein geringes Gewicht haben und auf geneigten sowie senkrechten Untergründen haften. Diesen Anforderungen konnte das "ProDetail"-Abdichtungssystem gerecht werden. Lichtkuppeln, Lüfter, Kamine und Brandgiebel wurden dauerhaft in die Abdichtungsfläche einbezogen. Das UV-resistente Material im hellen Farbton Lichtgrau sorgt für eine reflexionsarme Oberfläche, die sich nicht mehr so schnell aufheizt.

Hersteller wie Triflex führen umfangreiche Praxistests vor der Markteinführung durch und garantieren damit eine hohe Produktqualität. Für jede Herausforderung entwickeln Produzent, Planer und Architekt gemeinsam eine passende Lösung, die dauerhaft funktionsfähig sowie optisch ansprechend ist. Dabei begleiten kompetente Ansprechpartner die Projekte und stehen für alle technischen Fragen zur Verfügung. Interessierte können sich mit Fragen auch in Halle B6 am Stand 315 an Triflex wenden.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 02/2017.

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