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InfraTech

Infrastruktur-Messe startet

Die InfraTech bietet Bauherren, Auftragnehmern, Planern, Entwicklern und Zulieferern ein Podium zur Gestaltung infrastruktureller Lösungen.

Essen (ABZ). – Tiefbau, Straßenbau, Wasserbau, Ver- und Entsorgung, öffentliche Raumgestaltung, Mobilität, Energie und Umwelt sind Themen der vierten InfraTech, die vom 14. bis 16. Januar in Essen stattfindet. Dem Veranstalter Rotterdam Ahoy zufolge ist sie die deutsche Leitmesse der Infrastruktur. Sie richtet sich unter anderem an Bauunternehmen, Beratungsbüros, Kommunen, Landkreise und Länder, aber auch an Netzbetreiber von Gas-, Wasser- und Stromversorgung oder an Industrieunternehmen mit eigener Infrastruktur. Die InfraTech bietet Bauherren, Auftragnehmern, Planern, Entwicklern und Zulieferern ein Podium zur Gestaltung infrastruktureller Lösungen. Die diesjährige Ausgabe steht unter dem Motto: "Infrastrukturen erhalten und ausbauen". Dieses Motto soll die Entscheidungsträger in der Politik daran erinnern, vollmundigen Wahlversprechen und Koalitionsvereinbarungen Taten folgen zu lassen, heißt es seitens des Veranstalters. Es sei an der Zeit, in die Pflege der ober- und unterirdischen Infrastruktur zu investieren, die Vernetzung stärker zu forcieren und – etwa im Bereich der Straßen- und Brückensanierung – keine weitere Flickschusterei zu betreiben.

Durch Aufnahme des neuen Schwerpunkts "Energie und Umwelt" erhalten Energieeffizienz, Smart Home und E-Mobility ein stärkeres Gewicht. Damit will der Veranstalter signalisieren, dass Ausbau der Infrastruktur und Umweltschutz nicht im Widerspruch zueinander stehen. "Energieeffizienz", "Förderprogramme", "Smart Mobility" oder auch "Nachhaltigkeit" werden bei diesem Messeschwerpunkt behandelt.

Auch Themen wie Starkregen und Hochwasserschutz werden in diesem Jahr prominenter platziert werden, kündigt Rotterdam Ahoy an. Außerdem werde gezeigt, dass sich Infrastrukturmaßnahmen und Umweltschutz partnerschaftlich und nachhaltig umsetzen lassen. Zudem werden Sonderschauen aktuelle infrastrukturelle Fragestellungen aufgreifen.

Das Vortragsprogramm orientiert sich inhaltlich an den Schwerpunkten der Messe. Es wird Vorträge der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, der Kommunal Agentur Nordrhein-Westfalen und ein Vortragsprogramm des Instituts für unterirdische Infrastruktur geben. Auch eine Fachtagung der Gütegemeinschaft Entwässerungstechnik, ein Infrastrukturforum NRW-Niederlande und ein Fachsymposium des Kirschbaum Verlages gehören zum Vortragsprogramm.

Zur InfraTech 2018 kamen 7397 Besucher.

Der zweite Messetag ist ein "Studententag" und ermöglicht es Hochschülern, mit Personalvertretern der ausstellenden Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Berufliche Perspektiven bieten sich dem Nachwuchs auch durch die Kooperation mit der Jobbörse "Jobs in Grün und Bau" des Patzer Verlags. Am "Studententag" werden verschiedene Aktionen stattfinden, darunter eine, die Studierende bei der Erstellung ihrer Bewerbungen unterstützt. In die vierte Runde geht der vom IKT – Institut für unterirdische Infrastruktur ausgelobte "InfraTech-Innovationspreis".

Mit dem "Nachwuchspreis für Studierende", der zum zweiten Mal vergeben wird, erhalten Akademiker von Morgen die Gelegenheit, Weichen für ihre berufliche Zukunft zu stellen.

Auch eine zweitägige "Smart Infra Technology Konferenz" gehört zur InfraTech-Messe. Dort geht es um unbemannte Systeme, autonome Inspektionsfahrzeuge und Roboter, die einen Beitrag zum intelligenten Asset-, Ressourcen- und Infrastrukturmanagement leisten. Veranstalter Rotterdam Ahoy zufolge würden diese Systeme und Geräte die Branche revolutionieren. Daher sei viel in innovative Technologien investiert worden, die 2020 auf der InfraTech gezeigt werden.

Die "Smart Infra Technology Konferenz" soll Infrastruktur und unbemannte Systeme miteinander verbinden. Referenten zeigen technologische Entwicklungen und diskutieren Fallstudien. Am 14. Januar geht es um "Smart Cities – Government, scientific and commercial perspectives" und am 15. Januar um "Unmanned Systems applied in public realm". Die Konferenz findet auf Englisch statt.

"Nicht nur die Infrastrukturbranche, sondern die gesamte Gesellschaft verändert sich rasant", sagt Account Manager Danny Vrijhof. "Neue Technologien machen die Arbeit an lebenswichtigen Infrastrukturen sicherer, effizienter und nachhaltiger."

Messeveranstalter Rotterdam Ahoy richtet die InfraTech in den Niederlanden seit 1996 aus. Die InfraTech in Essen findet seit 2014 im Zwei-Jahres-Turnus statt. Stets konnte sie gegenüber der Vorgängerausgabe deutliche Zuwachsraten erreichen. 2018 kamen 7397 Besucher und es gab 218 Aussteller. Im Vergleich zu den vorherigen beiden Messeausgaben war das ein Zuwachs von mehr als 20 %. Unter den Besuchern gibt es viele Fachbesucher. Weitere Informationen zur InfraTech finden Interessierte unter www.infratech.de.

https://jobs-in-gruen-und-bau.de/index.php?id=123&tx_patzerboerse_paboeplugin[unterthemen]=553&no_cache=1

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/02/2020.

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