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Innerbetriebliches Handling

Versetzen im Produktionsprozess erleichtert

Die Stapler-Anbauzangen Staz von Probst erreichen eine hohe Tragfähigkeit bei geringem Eigengewicht und bieten höchste Flexibilität.

Erdmannhausen (ABZ). – Das Gewicht ist die eine – die Sicherheit die andere Herausforderung. Wer lose Verbundsteinpakete umschichten, kommissionieren oder unförmige Randwinkel umsetzen oder gar wenden will, weiß wie schwierig das ohne das richtige Werkzeug ist. Probst bietet eine Vielzahl an mechanischen, hydraulischen und auch elektrischen Handhabungsgeräten, welche den innerbetrieblichen Materialfluss laut Unternehmensinformationen beschleunigen, erleichtern, sicherer machen und dabei letztendlich die betrieblichen Abläufe optimieren.

Auch wenn die Verbundsteinproduktion weitgehend automatisiert ist, so gibt es immer noch Prozessschritte, in denen die noch nicht umreiften und damit instabilen Steinlagen umgeschichtet werden müssen. An diesen Schnittstellen setzt Probst mit seinen intelligenten und vielfach erprobten Lösungen an.

Laut Probst ermöglicht die Abtragezange ATZ-P das Abtragen oder Stapeln von bis zu zwei Verbundsteinlagen. Die Zange wird direkt an die Haken der Kranbahn eingehängt und über einen ergonomischen Führungshandgriff mit integriertem Handsteuerventil geführt. Ein pneumatischer Schließzylinder hält die Steine dabei von zwei oder auch vier Seiten fest.

Zur Integration dieser Abtragzange in automatische Umsetzanlagen stehen als Alternative zum pneumatischen Antrieb auch rein elektrische Antriebe zur Verfügung. Zur Stabilisierung während der Fahrbewegung kommt eine Senkrechtführung SRF-900 mit eingebautem Kettenzug und elektrischem Katzfahrwerk zum Einsatz. Für das Wenden von Betonprodukten wie Trittstufen, Randwinkel und Bordsteine um bis zu 180° hat Probst den pneumatischen Wendegreifer P-WG entwickelt. Das Klammern und Drehen der sperrigen Produkte um die Längsachse erfolgt auch hier pneumatisch und damit praktisch schwerelos für den Bediener. So können die Steine z. B. bereits mauergerecht auf der Baustelle angeliefert und damit schneller eingebaut werden. Auch hier stehen jeweils wieder elektrische und hydraulische Varianten zur Verfügung.

Aus der Produktion kommend müssen Verbundsteine und Betonelemente erst einmal auf dem Betriebsgelände zwischengelagert und anschließend kommissioniert werden. Die Stapler-Anbauzangen Staz von Probst böten durch ihr modulares Baukastensystem dafür höchste Flexibilität. Sie seien abgestimmt auf den strapaziösen Einsatz am Stapler und griffen selbst nicht umreifte, mehrschichtige Verbundsteinpakete sicher. Durch hochfeste Stähle erreichten sie eine hohe Tragfähigkeit von 2400 bis 4000 kg bei geringem Eigengewicht. Der einfache Austausch der Greifbacken ermöglicht dabei das variable Greifen aller üblichen Baustoffpakete mit einer Breite von 370 bis 1370 mm.

Fest angeschraubte Einstecktaschen mit und ohne Drehmotor, Kranausleger mit und ohne Drehmotor, Doppelgreifer und Doppelzange unterstützen unterschiedliche Anforderungen. Sechs Varianten der Staz-Anbauzangen böten eine clevere Lösung für alle relevanten Handhabungsaufgaben – je nachdem, ob es auf schnelle Werkzeugaufnahme oder Hubhöhe, auf Stabilität oder Drehbewegung ankomme. Eine Variante biete darüber hinaus die Möglichkeit, die Fahrzeit nicht nur zum Transport des Materials zu nutzen, sondern auch dafür, die Pakete gleichzeitig zu verdichten. Das spare unterm Strich wertvolle Lagerfläche und Zeit, Verdichten und Greifen in einem Arbeitsgang.

Je nach Anforderung lassen sich die Greifer außerdem mit Gummi-, Stahllamellen oder Doppel-Stahllamellen bestücken. Und selbst für sehr spezielle Materiallagen, wie nicht verdichtete und nicht umreifte Verbundsteinpakete oder flach aufbauende Betonsteinlagen und empfindliche Kalksandsteinpakete, bietet Probst die passende Lösung.

Probst gilt als Erfinder der Handhabungstechnik und ist heute Weltmarktführer für Greif- und Verlegetechnik. Das umfangreiche Handling-Equipment entsteht aus einem großen Verständnis der Prozesse in der Steinproduktion. "Wir sprechen viel mit unseren Kunden vor Ort", so Holger Merholz, Sales und Marketing Manager der Probst GmbH. "aus diesem Wissen um die Probleme und Herausforderungen entwickeln wir alltagstaugliche Lösungen. So machen wir das Handhaben der unterschiedlichsten Materialien noch sicherer und einfacher."

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