Innovationszentrum eröffnet

Würth schafft Raum für Forschung

Künzelsau (ABZ). – Nach fünf Jahren Planungs- und Bauzeit fand die offizielle Einweihung des "Reinhold Würth Innovationszentrum Curio" am Stammsitz der Adolf Würth GmbH & Co. KG im baden-württembergischen Künzelsau statt.
Würth
Das Hauptgebäude des Innovationszentrums ist über einen gläsernen Verbindungsgang mit dem zweigeschossigen Nebengebäude verbunden. Foto: Würth

2017 hatte Würth, eigenen Angaben zufolge Weltmarktführer in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Montage- und Befestigungsmaterial, hierfür einen Realisierungswettbewerb ausgelobt, den Obermeyer für sich entscheiden konnte. Der Planungsauftrag folgte.

Das rund 75 Millionen Euro (Investitionsvolumen) schwere Bauvorhaben stellt auf rund 15 500 Quadratmetern für die firmeneigene Forschung und Entwicklung modernste Labore, Arbeitsplätze und Werkstätten bereit, erklärt das Unternehmen.

Speziell geformte Architektur

Innovativ ist die von Obermeyer entworfene polygonale und expressive Form des Neubaus. Der Entwurf, der laut Planer auf dem Prinzip der räumlichen Faltung der geforderten Funktionen beruht, sah zwei sich ergänzende Baukörper vor. Die beiden Gebäude stehen demnach im Dialog zueinander und formulieren zur angrenzenden Straße eine attraktive Platzsituation.

Großzügige Sitz- und Treppenanlagen, die in die bewegte topographische Situation eingepasst sind, bieten attraktive Aufenthaltsbereiche für Mitarbeiter und Besucher.

Verschiedene Bereiche klug miteinander vereint

Im Erdgeschoss des drei-, in Teilen viergeschossigen Hauptgebäudes sind Chemielabore, das Elektroniklabor sowie die Zentralwerkstatt untergebracht. In den beiden Obergeschossen befinden sich multifunktionale Büroflächen und eine IoT-Versuchswerkstatt. Die einzelnen Funktionsbereiche ordnen sich dreiecksförmig um einen gemeinsamen Innenhof. Dieses, durch eine dreieckige Stahl-Glas-Dachkonstruktion überdeckte Foyer dient als zentrales Erschließungselement der öffentlichen und nicht öffentlichen Bereiche.

Das zweigeschossige Nebengebäude, welches über einen gläsernen Verbindungsgang an das Hauptgebäude angebunden ist, beinhaltet eine große Werkshalle und Labore für unterschiedlichste Test- und Versuchsaufbauten. Form- und Materialsprache greifen die des Hauptgebäudes auf. Unter anderem ist hier eines der laut Unternehmen weltweit leistungsfähigsten Testzentren für Befestigungstechnik mit eigenem zertifizierten Dübellabor untergebracht.

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