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Innovativ im Zeitalter der Digitalisierung

Heinsberger Unternehmensgruppe setzt auf automatisierte Prozesse

Eine durchgängige IT-Lösung, die die digitale Planung, Geräte- und Zeiterfassung sowie das Management des Service- und Logistikbereichs in nur einem zentralen System abbildet, erprobte die Unternehmensgruppe Frauenrath. Jede Informationen zu Mitarbeitern, Geräten, Fahrzeugen und deren Disposition sollte darin zu finden sein. Ermöglicht wurde dies durch die Vernetzung von zwei Systemen: Als Basis fungierte die Softwarelösung bau-mobil der Connect2Mobile GmbH. Angepasst an die Anforderungen der mittelständischen Unternehmensgruppe entstand die Middleware von HuC Network, auf die bau-mobil zugreift. Frauenrath-Fuhrparkverwalter Matthias Honings schätzt, dass der neue, digitale Prozess pro Tag rd. 1 Std. Arbeitszeit einspart.

Heinsberg (ABZ). – Die mittelständische Unternehmensgruppe Frauenrath setzt auf moderne IT-Lösungen. Der Mittelständler will alle Bereiche des Unternehmens durchgängig vernetzen und firmenweit automatisierte Prozesse schaffen. In einer umfassenden Pilotierungsphase erprobte die Heinsberger Unternehmensgruppe eine durchgängige IT-Lösung, die die digitale Planung, Geräte- und Zeiterfassung sowie das Management des Service- und Logistikbereichs in nur einem zentralen System abbildet. Das Ziel war eine Lösung, in der jede Informationen zu Mitarbeitern, Geräten, Fahrzeugen und deren Disposition zu finden ist. Für Aufgaben in Planung, Baumanagement sowie Lohn- und Finanzbuchhaltung vertraut Frauenrath auf die Softwarelösung bau-mobil der Connect2Mobile GmbH aus Stadtlohn im Münsterland.

Mit der Software können Baustelleninformationen vor Ort via Smartphone-App erfasst und automatisiert an Lohn- und Finanzbuchhaltung im Unternehmen übertragen werden. Alle Beteiligten, vom Disponenten über Polier und Bauleiter bis hin zur Buchhaltung, greifen mittels bau-mobil auf einen gemeinsamen Datensatz zu. Auf Basis von bau-mobil sollte eine skalierbare und für den Mittelstand bezahlbare Lösung implementiert werden, die alle Prozesse aus Service und Logistik in dieses System integriert. „Wir waren auf der Suche nach einer RFID-Lösung, die alle Warenaus- und - eingänge drahtlos erfasst und anschließend nach Baustelle und Polier zugeordnet in bau-mobil übertr.gt. Von der HuC Network GmbH, Heinsberg, waren uns smarte Lösungen, die RFID-Technologie nutzen, bereits bekannt, weshalb wir den Kontakt zu Connect2Mobile hergestellt haben“, berichtet Sven Bongartz, Teamleiter EDV bei Frauenrath. Angepasst an die Anforderungen der mittelständischen Unternehmensgruppe entstand die Middleware von HuC Network, auf die bau-mobil zugreift und sämtliche relevante Informationen für das Bauprojekt abholt.

Durch die Vernetzung der beiden Systeme stand der Unternehmensgruppe ein innovatives System zur Verfügung, das all diese neuen Anforderungen in einem sehr kurzen Zeitrahmen erfüllen konnte. „Überzeugt hat uns bei Connect2Mobile einmal mehr die Skalierbarkeit des Systems und das Branchen- Know-how“, ergänzt Bongartz. „Unsere Wünsche wurden vom IT-Unternehmen aus Stadtlohn zeitnah umgesetzt und an unsere unternehmensspezifischen Ausprägungen angepasst. Da die Software intuitiv in der Bedienung ist, waren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Service und Logistik, wie schon zuvor unsere Poliere, schnell mit dem System vertraut. Alle waren begeistert, auf diese neue Reise mitzugehen“, so Sven Bongartz abschließend.

Neben Radio Frequency Identification- Technik (RFID), die den rauen Bedingungen der Baubranche über mehrere Jahre standhalten kann, war es für den Mittelständler entscheidend, eine Lösung zu finden, die nicht rein auf Großkonzerne ausgerichtet und daher auch bezahlbar ist. Der Markt offeriert auch Komplettsysteme im Bereich RFID-Technologie“, weiß Jorge Dos Santos von HuC Network. „Diese liegen preislich im sechsstelligen Bereich. Unser Anliegen war es, gemeinsam mit Connect2Mobile eine Lösung für Ansätze eines modernen Supply-Chain- Managements bei Bauprojekten zu konzipieren, die sich auch kleinere und mittelständische Unternehmen leisten können“, ergänzt er.

Im Lager sind rd. 1000 Maschinen und Geräte, vom Betonmischer bis zu diversen Elektrogeräten, die nach jeder Baumaßnahme zur Prüfung ins Lager zurückkehren. Diese werden nun per RFID-Technik erfasst. Die Middleware der HuC Network GmbH transferiert die per Scan aufgenommenen Gerätschaften täglich nach bau-mobil von Connect2Mobile, sodass Disponenten bei Frauenrath sofort darauf zugreifen und die Lagerbestände für mehrere Tage den Teams und Baustellen zuordnen können.

Ein großer Vorteil ist die durchgängige Vernetzung mit dem Warenausgang. Im Lager sind rund 1000 Maschinen und Geräte – vom Betonmischer bis zu diversen Elektrogeräten - die nach jeder Baumaßnahme zur Prüfung ins Lager zurückkehren. Diese werden nun alle per RFID-Technik erfasst, was den Prozess bei Frauenrath entscheidend beschleunigt hat. Die Middleware der HuC Network GmbH transferiert die per Scan aufgenommenen Gerätschaften täglich nach bau-mobil, sodass die Disponenten sofort darauf zugreifen und die Lagerbestände für mehrere Tage den Teams und Baustellen zuordnen können.

„Der Informationstransfer erfolgt vollkommen automatisiert“, berichtet Bongartz. Die neue integrierte Lösung bringt viele Mehrwerte: So ermöglicht das Dashboard von bau-mobil durch den einheitlichen Datenbestand, Fahrzeugeund Ger.teprüfungen einfacher zu managen. „Wir verfügen unternehmensweit über mehr als 200 Fahrzeuge, das sind PKW, Busse und Anhänger, deren fällige TÜV- und AU-Prüfungen bislang über im Unternehmen verstreute Listen gepflegt wurden.“, berichtet Sven Bongartz. Das aufwändige Suchen nach Terminen und Fälligkeiten in Listen oder in Ordnern aus verschiedenen Schränken falle nun weg. Denn das bau-mobil-Dashboard kenne diese und erinnere automatisch an anstehende Servicetermine. Ebenso sei es im Bereich Elektro- und Kleingeräte. Denn hier gelte es, massenhaft Werkzeuge und Maschinen technisch zu prüfen und die Termine zu kennen.

Für die Zukunft ist geplant, auch Mitarbeiterqualifikationen in das Dash - board einzubinden, denn nicht jedes Teammitglied besitzt beispielsweise einen Bagger-Führerschein oder darf alle Arten von Maschinen bedienen. Auch diese Ergänzung soll den Service- und Logistikbereich bei Frauenrath intensiver miteinander verzahnen und die Qualität weiter verbessern. Für Vorteile im Servicebereich testet die Unternehmensgruppe weiter das BDE-Modul der Software bau-mobil. Dieses ermöglicht es, Reparaturen von Baumaschinen und -geräten und die zugehörigen Mitarbeiterstunden digital per App aufzunehmen. Auf einen Blick ist ersichtlich, wie oft eine Pumpe beispielsweise repariert wurde und welche Arbeitskosten exakt welcher Maschine oder welchem Gerät zuzuweisen sind. Im Anschluss werden diese Informationen der Logistik- und Personalabteilung zur Verfügung gestellt. „Die Werkstatt ist unmittelbar mit der digitalen Welt verzahnt“, erklärt Sven Bongartz. „Es gibt keinerlei Medienbrüche. So können wir Fehlerquellen ausmerzen, bevor sie entstehen.“

Josef Bendel, Mitarbeiter in der Werkstatt, schätzt insbesondere, dass die Informationen nicht mehr wie in der Vergangenheit durch mehrere Hände gehen müssen: „Wir nehmen die Daten einmalig am PC in unserer Werkstatt auf, was nicht nur den Prozess entscheidend beschleunigt, sondern auch Abschreibfehlern entgegenwirkt“, berichtet er. Dies schätzt auch Fuhrparkverwalter Matthias Honings: „Die Informationen stehen dank bau-mobil überall und zu jeder Zeit zur Verfügung. So erfolgt die Datenübertragung automatisch in das im Unternehmen eingesetzte Finanzbuchhaltungssystem von Nevaris Finance via Schnittstelle. Der neue, digitale Prozess mit bau-mobil spart mir jetzt pro Tag rd. 1 Std. Arbeitszeit ein“, sagt er. Zusätzlich würden die Lkw des Unternehmens und deren Einsatzpläne sowie die Mengen des gefahrenen Materials fortan mit Hilfe der App in die baumobil- Lösung aufgenommen.

Um von sämtlichen Vorteilen einer durchgängig digitalisierten Werkstatt zu profitieren, ist im ersten Schritt eine sehr genaue Pflege der Stammdaten erforderlich. Matthias Honings nimmt daher sämtliche Fahrzeug-, Maschinenund Geräteinformationen und relevante Termine, wie bspw. fällige Hauptuntersuchungen, durchgängig im System auf. „Auch zur Verwaltung unseres Fuhrparks nutzen wir bau-mobil“, ergänzt er. „So pflegen wir Mietverträge, Fahrzeugscheine- und -briefe sowie Full-Service- Verträge ein und hinterlegen diese in den Stammdaten. Die digitale Ablage der Dokumente bietet viele Vorteile. Wir erstellen bspw. detaillierte Listen, die uns die Verwaltung des Fuhrparks übersichtlicher gestalten. Mit nur wenig Aufwand können wir abschätzen, zu welchem Zeitpunkt Neuanschaffungen fällig sind oder Fahrzeuge weiterverkauft werden sollten“, so Honings abschließend.

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