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Inselrat auf Norderney geht gegen Zweckentfremdung von Wohnraum vor

Norderney/Hannover (dpa). - Auf der ostfriesischen Insel Norderney soll eine neue Satzung dazu beitragen, den knappen bezahlbaren Wohnraum für Insulaner zu erhalten. Die Ratsmitglieder haben dazu jetzt ein strenges Regelwerk beschlossen. Es soll verhindern, dass Wohnraum für gewerbliche oder berufliche Zwecke umgewandelt wird. Die Satzung sieht bei Verstößen Geldbußen bis zu 100 000 Euro vor. Im Kampf gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum hatte Lüneburg bereits im Juni als erste Stadt in Niedersachsen eine spezielle Satzung beschlossen. Damit soll die dauerhafte Umwandlung von Wohnungen in Ferienappartements verhindert werden. Der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund zeigte Verständnis für den Vorstoß auf Norderney. Eine Zweckentfremdungssatzung könne gerade bei Inselgemeinden ein Mittel sein, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern, sagte Sprecher Thorsten Bullerdiek. Die Ergebnisse würden sich aber erst in zwei bis drei Jahren zeigen. In den meisten Fällen werde der Mangel an bezahlbarem Wohnraum nur durch die Schaffung neuer Wohnungen behoben. „Dies schaffen die Städte und Gemeinden aber nicht allein. Hierfür brauchen wir die finanzielle Unterstützung von Bund und Land“, sagte Bullerdiek.

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