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Intelligentes Bauen

Aufstockung schafft neuen Wohnraum

Hochbau, Modernisierung und Sanierung, Energieeinsparverordnung, Holz

Als Alternative zum Abriss des 50er-Jahre Wohnhauses am Rande Kölns entschied man sich für eine Aufstockung und Sanierung des Gebäudes.

KÖLN (ABZ). - Am Rande Kölns wird aktuell ein dreigeschossiges Mehrfamilienhaus aufgestockt und saniert. Erbaut wurde das Gebäude seinerzeit nach technischen und architektonischen Anforderungen der 50er-Jahre. Nach dem Verkauf des Mehrfamilienhauses an einen neuen Eigentümer stand dieser vor der Überlegung, das Haus abzureißen und einen Neubau zu errichten oder eine Aufstockung inklusive energetischer Sanierung vorzunehmen. Er entschied sich für eine Aufstockung zur Wohnraumbeschaffung.

Der neue Eigentümer hob die Standards in den Bestandswohnungen an, renovierte das Treppenhaus, baute neue Bäder ein und versah die Fenster mit zeitgemäßer Dreifachverglasung für eine effiziente thermische Isolierung und für attraktives Design. Durch die komplette Außendämmung erfüllt das Gebäude jetzt alle Anforderungen der EnEV 2009.

Die Entscheidung für die Dachaufstockung hatte sowohl pragmatische als auch finanzielle Gründe: Die Bestandsmieter konnten in ihren Wohnungen verbleiben und die eigentliche Aufstockung mit Holztafelbauelementen geschah innerhalb nur einer Woche. So schnell war die Konstruktion dann wetterfest gesichert und es konnte mit dem Innenausbau begonnen werden. Ein Neubau hätte erheblich höheren Gesamtaufwand, überdimensional längere Bauzeit und die Schwierigkeiten einer Entmietung etc. mit sich gebracht.

Im Zuge des Umbaus wurden zwei große loftartige Wohneinheiten geschaffen, die besonders spannend von ihrer technischen Konstruktion, architektonischen Form und Flächenanordnung sind. Durch die Doppelpultkonstruktion ergeben sich spannende Lichteinfälle, großartige Räumlichkeiten und ungewöhnliche Innenräume, die gleichwohl allen praktischen Anforderungen genügen.

Der innovative Anbieter für intelligentes Bauen mit Holz, Opitz Holzbau und Solar mit Sitz in Neuruppin/Brandenburg, wurde mit der konstruktiven Beratung und der Produktion, Lieferung und Montage des Rohbausatzes, mit der Beplankung der Geschossübergänge mit Holzfaserplatten, mit der Verschalung der Außenwand-Elemente sowie mit der Konstruktion eines Galeriebodens aus Brettschichtholz-Elementen beauftragt.

Die Ausführung mit zwei aneinander stoßenden Pultdächern stellte die erfahrene Firma mit über 70-jähriger Bautradition vor konstruktiv anspruchsvolle Aufgaben.

Die Auftragsart entspricht dem Potential der Kernkompetenzen der Firma Opitz. Wenn Auftraggeber es wünschen, übernimmt man aber auch die Ausbauarbeiten sowie den Innenausbau bis zur schlüsselfertigen Lösung.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 39/2014.

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