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Interaktiver Parcours für Fachbesucher

Volle Kraft voraus für Dach+Holz International

Das Messegeschehen der Dach+Holz International wird im Vergleich zur vorigen Veranstaltung verstärkt dazu einladen, neue Systeme selbst auszuprobieren.

Köln (ABZ). – Vom 20. bis 23. Februar 2018 findet auf dem Messegelände Köln der wichtigste Treffpunkt für Dachdecker und Zimmerer in ganz Europa statt. Gemeinsam mit den beiden Träger-verbänden – dem Zentralverband des Deutschen Dach-deckerhandwerks und Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister – hat die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH spannende Neuerungen für die Messe entwickelt, auf die sich Besucher freuen können.  Zum dritten Mal findet die Dach+Holz International im kommenden Frühjahr auf dem Messegelände Köln statt – und die Vorzeichen stehen gut. "Die Dach+Holz International bleibt der bedeutendste Treffpunkt der Dachdecker und Zimmerer in ganz Europa. Die wichtigen Unternehmen aus der und für die Branche sind bereits an Bord und beim Anmeldestand zeichnet sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein leichtes Plus ab", sagt Messeprojektleiter Robert Schuster. Signifikant sei die Steigerung bei der internationalen Beteiligung: So haben sich bereits jetzt Aussteller aus 27 Ländern für die Messe angemeldet.

Insgesamt stehen den Unternehmen in Köln die vier Hallen 6, 7, 8 und 9 und das Freigelände zur Verfügung, um sich und ihre Neuheiten zu präsentieren. "Die Fachbesucher – Zimmerer, Dachdecker, Klempner sowie die Architekten- und Immobilienbranche aus Europa und darüber hinaus – finden hier kurz vor Beginn der Hauptsaison im Baugewerbe alle Produkte und ein umfassendes Informationsangebot rund um die Gebäudehülle sowie die Kernbereiche Planen und Bauen", erklärt Schuster. Dabei sei die Dach+Holz International exakt auf Bedürfnisse dieser Zielgruppen ausgerichtet und zugeschnitten. Ein Schwerpunktthema der kommenden Messe sei die Digitalisierung. Zu erleben bspw. im Rahmen einer Sonderschau, u.a. zum Thema Drohnen. Einen breiten Raum wird die Digitalisierung auch im Dach+Holz-Forum einnehmen, in dem Experten in zahlreichen Vorträgen über aktuelle und kommende Trends referieren. Täglich stehe dabei ein Top-Thema der Branche im Mittelpunkt: Neben der Digitalisierung seien die Schwerpunkte Wohnungswirtschaft, Brandschutz und Dachbegrünung geplant. Zu Letzterem gebe es an allen Messetagen eine eigene Präsentationsfläche mit lebender Werkstatt und Aktionen.

Arbeitssicherheit und die Kampagne "Absichern statt Abstürzen" bilden ein weiteres großes Themenfeld auf der Messe. "Es gibt wichtige gesetzliche Neuregelungen, über die sich Fachbesucher informieren können und zu denen Aussteller und die Verbände Lösungen aufzeigen", unterstreicht Schuster. In Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft und den Trägerverbänden findet hierzu eine Sonderschau inkl. Parcours in Halle 9 statt, in der Fachbesucher neue Systeme auch selbst ausprobieren können. Deutlich erweitert und neu gestaltet werde die Sonderschau für das Klempnerhandwerk, die dadurch mehr "Workshop-Charakter" bekommen soll.

Einher geht dies laut Schuster mit einer Neujustierung in den Hallen 8 und 9: "Das Themenspektrum Metall und Klempner ist zukünftig zusammen mit den Bereichen Flachdach und Entwässerungssystemen in Halle 8 zu finden." Darüber hinaus können sich Besucher der Dach+Holz International auf bewähr-te Highlights freuen: Z. B. den Architektenkongress für Planer, Architekten und Handwerker am Donnerstag, 22. Februar, mit zahlreichen renommierten Referenten aus dem In- und Ausland. Einmal mehr Publikumsmagnet werden auch die öffentlichen Trainings des Nationalteams der Zimmerer sein, die auf der Messe für ihre Welt- und Europameisterschaften trainieren. Auch die beiden Präsidenten blicken mit Vorfreude auf die kommende Veranstaltung. "Die Dach+Holz International ist die größte Fachmesse weltweit für die gesamte Bedachungsbranche", sagt Dirk Bollwerk, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH). Zahlreiche Produktneuheiten rd. um die Gebäudehülle, Innovationen, aber auch Informationen zu Themen wie Arbeitssicherheit und die zunehmende Digitalisierung im Dachdeckerhandwerk seien starke Argumente, die etablierte Leitmesse für die gesamte Dach- und Holzbaubranche zu besuchen. "Das Bau-en verändert sich. Der Holzbau verändert sich", sagt Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes. Urbane Nachverdichtung werde ein immer wichtigeres Thema. Die Brandschutzregeln werden aktuell diesen Erfordernissen und dem Stand der Technik angepasst. Den neuesten Stand der Technik zeige die Dach+Holz International. Mehr Informationen: www.dach-holz.com

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 48/2017.

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