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Investitionen trotz Corona

HSB stellt Weichen für die Zukunft

Der Blick von oben auf das HSB-Firmengelände.

Ensdorf (ABZ). – Die HSB-Gruppe, nach eigenen Angaben einer der führenden Baumaschinenhändler und -dienstleister im Saarland, der Pfalz und der Eifel sowie im angrenzenden Luxemburg, hält auch in der Corona-Krise an den geplanten Investitionen fest und setzt weiter auf Wachstum. Der Grundstein für die HSB-Gruppe wurde mit der Gründung der HSB Handels- und Servicegesellschaft mbH 1983 gelegt. Mit anfangs zwölf Mitarbeitenden wurde eine Organisation aufgebaut, die auch die Baukrise der 1990er-Jahre überstand und heute mehr als 100 Mitarbeitende beschäftigt.

Das Unternehmen bietet vom kleinen Baugeräte bis zum Obendreher-Kran das komplette Spektrum für die Bauindustrie, sowie den Garten- und Landschaftsbau an. Getreu dem Firmenmotto "Permiumtechnik am Bau" wird keine Full-Liner-Strategie verfolgt, sondern in jedem Bereich werden die Produkte des jeweiligen Technik-Führers angeboten. Das sind für die Abteilung Baumaschinen Kubota, Kramer, Bergmann, Avant, Hamm und Weber sowie Teleskopmaschinen von Sennebogen und Merlo, für die Kran-abteilung Krane von Liebherr, im Bereich Anlagentechnik Brecher von Metso und Siebanlagen von Portafill und Keestrack sowie das komplette Sortiment an Baugeräten und Verbrauchsmaterial. Im Bereich Mobile Raumlösungen werden etwa Büro-, Sanitär- und Lagercontainer von Containex vertrieben.

Besonders hervorzuheben ist auch die Expertise des Unternehmens zu Anbaugeräten für Bagger und Radlader. Die hier angebotenen Produkte erweitern die Funktionalitäten der Maschinen. Von Simex-Fräsen, Greifern von Cangini, Abbruchtechnik von FRD bis zu Anbauverdichtern von Stehr können viele Einsatzszenarien abgedeckt werden.

Die Schalungstechnik war seit der Firmengründung, in Form einer eigenen Abteilung, fester Bestandteil des Unternehmens. Um den immer anspruchsvolleren Kundenanforderungen noch stärker gerecht werden zu können, wurden die Aktivitäten in diesem Bereich in einem eigenständigen Unternehmen, der HSB Schalung GmbH, gebündelt. Die Tochtergesellschaft versteht sich als Spezialist für Schalungslösungen im Hoch- Tief- und Ingenieurbau. Die Corona-Krise hat den hauptsächlichen Kundenkreis der HSB, die Baubranche, zwar nicht mit voller Wucht getroffen, dennoch hat sich die Unsicherheit erhöht und zu einer Investitionszurückhaltung geführt.

Dadurch wurde der Trend zur Miete nochmals befeuert. "Das konservative Wirtschaften und die weitgehende Thesaurierung der Gewinne in den vergangenen Jahren, versetzen uns in die Lage weiterhin deutliche Investitionen in den Mietpark zu stemmen und diesem Trend zu folgen. Wir können mit unserem großen Maschinenpark punktgenau auf die Kundenbedürfnisse reagieren", sagt HSB-Geschäftsführer Thomas Rupp. Damit können die Maschinen aus den aktuellsten Baureihen der Hersteller entweder gemietet oder gekauft werden. Sobald es die Lage wieder zulässt freut man sich die traditionell einmal im Jahr stattfindende Hausausstellung wieder auszurichten, auf der das Unternehmen sein Leistungsspektrum präsentiert und Kundenbeziehungen ausbaut. Neben dem Verkauf und der Vermietung ist der Service das dritte Standbein der Unternehmensgruppe. Hier ist ein Großteil der Beschäftigten tätig. Die Dienstleistungsstärke ist neben der Produktqualität das wichtigste Argument für die Kaufentscheidung und die Kundenbindung. Daher ist das Unternehmen immer auf der Suche nach motivierten Mitarbeitern. "Da unsere Servicekräfte ein hohes Anforderungsprofil erfüllen müssen, spielt nicht nur die Ausbildung von Berufsanfängern, sondern auch die Weiterbildung von Quereinsteigern eine große Rolle. Zum Beispiel bieten wir die Weiterbildung zum Liebherr-Kranmonteur an", erläutert Rupp.

Auch zu Beginn der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020, als die Unsicherheit im gesamten Markt hoch war und sich die Auftragslage ausgedünnt hat, wurden keine Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt sondern weiterhin Fachpersonal eingestellt. Bei der Erholung des Marktes konnte direkt reagiert werden. In den vergangenen Jahren wurden in der Nähe der bestehenden Standorte, sowohl am Stammsitz in Ensdorf, als auch der Niederlassung in Schweich bei Trier, durch Zukäufe die Betriebsgrundstücke erweitert, so dass jetzt mehr als 55 000 m² zur Verfügung stehen. Nachdem die neuen Grundstücke bisher weitestgehend als Lagerflächen genutzt wurden, steht in diesem Jahr die Einrichtung von Büroflächen in Containeranlagen an. Diese Anlagen bieten einerseits den gleichen Komfort wie ein konventionelles Gebäude, können aber andererseits mit geringem Aufwand versetzt oder erweitert werden. Rupp ist zuversichtlich, dass seine Entscheidungen das richtige Maß an unternehmerischem Mut und gesunder Vorsicht enthalten, um die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 11/2021.

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