iTWO-Technologie auf dem Vormarsch

Plattform erreicht hohe Akzeptanz bei den Bieterfirmen

Augsburg (ABZ). – Seit Juni 2013 nutzt der Landkreis Augsburg die Vergabeplattform von RIB. Der Geschäftsbereich für Hochbau, Tiefbau und Gebäudemanagement beim Landkreis Augsburg umfasst ein Team von drei Personen.

Rund 75 Verfahren wickelt diese Mannschaft im Bausektor Jahr für Jahr über die Vergabeplattform ab. Dazu zählen vordergründig Bestandssanierungen, aber auch Neubauprojekte, beispielsweise der Bau von Schulen. Hinzu kommen Tiefbauverfahren, beispielsweise Straßenneubauprojekte sowie Sanierungsmaßnahmen oder Erschließungen. Lediglich der Bereich Gebäudemanagement schließt auch die eine oder andere Dienstleistung und Lieferleistung mit ein. Die meisten dieser Verfahren sind Beschränkte und Öffentliche Ausschreibungen sowie EU-weite Ausschreibungen. Freihändige Vergaben werden meist ohne die Vergabeplattform durchgeführt.

Da die elektronische Abgabe von Angeboten bei so genannten Oberschwellenverfahren bereits seit dem 16. April 2016 für Bieter verpflichtend ist, gehört eine moderne Lösung für die e-Vergabe im Landkreis schon länger zum Standardrepertoire. Die Entscheidung fiel für die Plattform, die auch das Bayerische Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr nutzt: vergabe.bayern.de. Diese basiert auf der iTWO-Technologie der RIB Software SE aus Stuttgart, die außerdem im Land Berlin und in zahlreichen deutschen Großstädten nahezu flächendeckend eingesetzt wird.

"Die meisten Bieterfirmen kamen sehr schnell mit der Angebotsabgabe über die e-Vergabe-Plattform zurecht", erklärt ein Mitarbeiter des Geschäftsbereichs. "Während der Startphase mussten wir leider manche, vor allem kleinere Hochbaubetriebe, von Verfahren ausschließen, da sie entweder in Papierform oder alternativ per E-Mail ihre Angebote eingereicht hatten. Dennoch erlangte die Plattform bei den Bietern insgesamt schnell eine hohe Akzeptanz", fügt er hinzu.

Während etwa Schreinereien und ähnliche kleinere Handwerksbetriebe eine gewisse Anlaufzeit benötigten, waren die meist etwas größeren Firmen im Bereich des Tiefbaus allesamt sehr schnell mit der Plattform von RIB vertraut. Die Mitarbeitenden beim Landkreis Augsburg freuen sich RIB zufolge vor allem über die konsequent hohe Zeitersparnis bei Submissionen. Die Weiterverarbeitung erfolge sehr schnell – quasi auf Knopfdruck. Langwieriges Scannen von Papierangeboten ist glücklicherweise dank der e-Vergabe nicht mehr erforderlich. Insbesondere in der aktuellen Pandemiezeit ist das ein großer Vorteil bei Submissionen, wie der Mitarbeiter betont, die derzeit ja keinesfalls in einem normalen Rahmen ablaufen.

Sehr geschätzt werden beim Landkreis Augsburg RIB-Informationen zufolge außerdem die Plausibilitätsprüfungen, die das System quasi automatisiert durchführt. "Wir wissen immerzu, welche Angaben zwingend notwendig sind. Wir können praktisch nichts vergessen. Die RIB-Lösung nimmt uns bei jedem Verfahren an die Hand und zeigt uns auf, etwa welche Art der Bekanntmachungen in einem bestimmten Fall wir noch machen müssen. Das ist stets eine sehr große Hilfe", fasst der Mitarbeiter des Landkreises zusammen.

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