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Jahreskongress Deutscher Abbruchverband

Von der Menge der Anmeldungen überrascht

Von Burkhard Büscher

Abbruchtechnik, Baupolitik und Verbände

Vorstand und Geschäftsführung des Deutschen Abbruchverbandes freuten sich über die große Zahl der Anmeldungen für den Jahreskongress (v. l.): Kai Wist, Martin Hopfe, Andreas Pocha, Johann Ettengruber, Thomas Lück und Frank Kramer.

ROSTOCK - Mit so vielen Anmeldungen hatte der Deutsche Abbruchverband zu seinem diesjährigen Jahreskongress in Rostock-Warnemünde nicht gerechnet. "Die Anmeldungen haben uns in den letzten drei Wochen förmlich überrollt. Wir haben dieses Jahr an die 250 Anmeldungen", verkündete Vorstandssprecher Johann Ettengruber zu Beginn der Mitgliederversammlung.

Abbruchtechnik, Baupolitik und Verbände

Blick auf die Teilmehmer der Mitgliederversammlung.

Aus diesem Grunde mussten auch die Örtlichkeiten für die Versammlung kurzfristig geändert und das Programm umgestaltet werden. Die hohe Zahl der Anmeldungen wertete Ettengruber als Beleg dafür, dass der Verband mit seiner Arbeit auf dem richtigen Weg ist. In diesem Jahr sei der Kongress zum ersten Mal so gestaltet worden, wie er in Zukunft stattfinden solle. Es sei geplant, alles an einem Tag (Freitag) stattfinden zu lassen. Außerdem sollen an diesem Tag jeweils zwei unternehmerische Schwerpunkte gesetzt werden, also keine fachlichen. Ettengruber: "Das können wir uns deswegen leisten, weil wir die Fachtagung Abbruch in Berlin haben. Diese Veranstaltung deckt den ganzen Fachbereich ab und alles, was unternehmerische Dinge sind, wollen wir in Zukunft hier bei der Mitgliederversammlung abhalten." Die Abendveranstaltungen, die Gespräche am Buffet und der Bar unter Kollegen und Maschinenherstellern seien weiterhin wichtiger Bestandteil des Kongresses. Den Donnerstag und Samstag bzw. Sonntag könnten die Teilnehmer für die individuelle Gestaltung nutzen.

Im Bericht über die Verbandsarbeit informierte Ettengruber darüber, dass nach den Vorstandswahlen im vergangenen Jahr die Aufgabenverteilung vorgenommen worden ist. So sei Martin Hopfe für die Sprengtechnik, Thomas Lück für die Aus- und Weiterbildung sowie Europa, Kai Wist für die Abbruchtechnik und den neuen Fachausschuss Schadstoffe und Frank Kramer für den Bereich Recycling und Entsorgung zuständig.

Er selbst sei wieder zum Vorstandssprecher gewählt worden und kümmere sich besonders um die Landesverbände, Großveranstaltungen und um viele andere Dinge, die so bei der Zusammenarbeit mit anderen Verbänden oder Institutionen notwendig seien. "Die hochwertige Arbeit der Fachausschüsse untermauert die hohe Qualität unseres Verbandes", erklärte Ettengruber. 

Abbruchtechnik, Baupolitik und Verbände

Schon von außen eindeutig zu erkennen, welcher Verband in Rostock tagte.

Auch Geschäftsführer Andreas Pocha lobte die intensive, fachliche Arbeit, die durch die Fachausschüsse und Arbeitskreise geleistet wird. Daneben sei man auch an anderer Stelle engagiert und wies in dem Zusammenhang auf die jährliche Fachtagung Abbruch hin, die der Deutsche Abbruchverband 2011 übernommen habe. "Damals mit 400 Teilnehmern und knapp 50 Ausstellern hat sich das bis zu diesem Jahr auf 750 Teilnehmer und 90 Aussteller zu einer großen Erfolgsstory entwickelt", informierte Pocha.

In diesem Jahr sei auch ein Teilnehmer aus den USA dabei gewesen. Der Termin für die 22. Fachtagung im nächsten Jahr werde am 4. und 5. März wieder im Interconti in Berlin sein. Der Verband arbeite derzeit mit Hochdruck an dem Programm, welches Anfang Dezember verschickt werde. Pocha: "Wir sind trotz bauma-Jahr sehr zuversichtlich, dass wir eine tolle und auch eine volle Veranstaltung auf die Beine bekommen werden."

Ein weiteres Highlight, so Pocha, des vergangenen Jahres sei die Fertigstellung des Fachbuches Abbrucharbeiten in seiner dritten Auflage gewesen. Zahlreiche Messen, Ausstellungen, Tagungen, die einen Bezug zur Abbruchbranche hätten, seien wieder auf die eine oder andere Art im vergangenen Jahr vom Verband unterstützt worden. Dabei nannte er u. a. den Baumaschinentag an der Bayerischen Bauakademie in Feuchtwangen im Mai, die recycling aktive in Baden-Baden im Juni und die kommende Recycling-Technik und Schüttgut im November in Dortmund.

Im weiteren Verlauf der Mitgliederversammlung wurde die Bezeichnung für den "Vorstandssprecher" in "Vorstandsvorsitzender" geändert. Die bisherige Titulierung hatte manchmal für Missverständnisse gesorgt.

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