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Jakobsmuschel symbolisiert Gastfreundschaft

Neue Firmenzentrale eröffnet

Vor der neuen Zentrale von Schlüter für Baumaschinen (v.l.): Christian Potyka (Bereichsleitung After Sales), Alexander Chalkas (Bereichsleitung Rent), Kaspar-Heinrich Schlüter (Geschäftsführung Konstruktion und Fertigung), Thomas Schlüter (Geschäftsführung Vertrieb), Maximilian Schlüter (Projektleitung Kompakt Center), Thomas Schlüter (Projektleitung Digitale Baustelle), Petra Schlüter (Leitung Marketing), Torsten Krebs (Kaufmännische Geschäftsführung) und Lars Göhler (Bereichsleitung Vertrieb).

Erwitte (ABZ). – Groß, modern und familiär ist die vor Kurzem eröffnete Zentrale des westfälischen Baumaschinenhändlers Schlüter für Baumaschinen in Erwitte,in die ein Großteil der Verwaltung eingezogen ist. In der neuen Zentrale hat Schlüter alle Funktionen aus den verschiedenen Handelscentern der Systemnutzung vereint.

Neben der Geschäftsführung arbeiten das Vertriebs-Team, die Bereichsleitungen und Mitarbeiter von Rent und Kundendienst und die Finanzierungs- und Marketingabteilung in dem Gebäude. Auf jeder der drei Etagen gibt es offene Büroräumlichkeiten mit moderner IT-Ausstattung, Besprechungsräume und Meeting-Points für Kundengespräche und Teammeetings, eine Küche, Teamräume und einen Lounge-Bereich. In der obersten Etage gibt es außerdem eine Besprechungs-Lounge mit Blick über den Maschinenpark.

Im Eingangsbereich hat das Unternehmen eine aus eigenem Maschinenstahl gebrannte Jakobspilgermuschel etabliert. Sie war im Dezember 2019 gesegnet worden und dient als Vorbild für die Gastfreundschaft, die das Schlüter-Team Besuchern entgegen bringen möchte, erläutert das Unternehmen. Passend dazu gibt es auch eine Cafeteria im Erdgeschoss.

Der Spatenstich zum neuen Hauptsitz des mittelständischen Familienunternehmens war vor etwa anderthalb Jahren erfolgt. "Normalerweise investiert die Firma Schlüter lieber in Niederlassungen und Kundendienstgebäude", hatte Geschäftsführer Thomas Schlüter beim Richtfest im vergangenen Jahr klargestellt. Aufgrund des starken Wachstums und des akuten Platzmangels in dem jetzigen Verwaltungsgebäude sei eine Investition aber zwingend erforderlich geworden. "Wir freuen uns sehr, diesen wichtigen Schritt für die Strukturen der Firma machen zu können", so Schlüter.

Das ehemalige Zentralgebäude wird weiter für die Verwaltung und die Schlüter-Akademie genutzt. Es soll sukzessive modernisiert und ausgebaut werden. Neben dem Zentralgebäude in Erwitte hat Schlüter für Baumaschinen auch in den Standort Aurich investiert und eine neue Niederlassungsimmobilie gebaut. Bisher arbeiteten die Mitarbeiter dort in einer kleinen Container-Geschäftsstelle.

Eigentlich wollte Schlüter für Baumaschinen die neue Zentrale Anfang April im Rahmen eines großen Maschinenmarktes mit Lieferanten, Kunden, Freunden und Bekannten feierlich eröffnen. Aufgrund des Corona-Virus musste die Eröffnung jedoch abgesagt werden. Darum hat das Unternehmen die Aktion unter dem Titel "Großer Gebrauchtmaschinenmarkt goes online" ins Internet verlegt. Von allen ausgestellten Gebrauchtmaschinen wurden Videos gedreht und auf dem YouTube-Kanal des Unternehmens hochgeladen. Wenn sich Kunden für eine Maschine interessieren, können sie sich telefonisch melden und einen Online-Walk-around zusammen mit einem Verkäufer und technischem Einsatzberater von Schlüter vereinbaren.

Für die tägliche Arbeit in Corona-Zeiten ist Schlüter für Baumaschinen nach eigenen Angaben gut gerüstet. Der Kundendienst fährt weiterhin auf Baustellen, um die Einsatzbereitschaft der Maschinen von Kunden sicherzustellen. Hierbei werden Vorschriften wie der Sicherheitsabstand oder das Tragen einer Schutzmaske eingehalten. Darüber hinaus werden alle Mitarbeiter mit wiederverwendbaren Stoffmasken ausgestattet. Kurzarbeit ist zum jetzigen Stand nach Angaben des Unternehmens nicht geplant.

Zusätzlich wurde der Ausbau des Rent-Geschäftes vorangetrieben und in weitere 80 Maschinen für den Rent-Park investiert. Mit jetzt mehr als 2300 Maschinen können Kunden bundesweit hochwertig ausgestatte Rent-Maschinen an mehr als 22 Standorten anmieten. Auch in Zukunft will Schlüter für Baumaschinen in die Infrastruktur investieren, um unternehmensweit die Kunden bestmöglich beraten zu können, so das Unternehmen. Schlüter für Baumaschinen hat aktuell 22 Niederlassungen und beschäftigt rund 720 Mitarbeiter.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 23/2020.

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