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JCB

Hohe Standfestigkeit auf schwierigem Areal

Auf Baustellen ein Profi, im Gelände ein Pionier: Als vor drei Jahren der britische Hersteller JCB den Mobilbagger Hydradig erstmals öffentlich vorgeführt hat, erregte das Konstruktionskonzept der Maschine branchenweit ein enormes Aufsehen: Durch den im Unterwagen platzierten Motor besitzt der 11 t schwere Hydradig eine Standfestigkeit, die sonst nur Maschinen höherer Gewichtsklassen bieten können. Jetzt hat JCB das Modell weiterverbessert: Die neue Kabine mit größerer Sichtfront verschaffe dem Fahrer ein hindernisfreies Blickfeld und bringe so ein zuvor nie erreichtes Maß an Sicherheit und Effizienz auf jede Baustelle.

Rocester/Großbritannien (ABZ). – Ganz gleich ob enge, innerstädtische oder weitläufige Baustelle im Landschaftsbau – der Hydradig besticht laut Hersteller durch Wendigkeit und Einsatzflexibilität. Dem Fahrer verschaffe die Maschine eine unübertroffene Rundumsicht auf das Arbeitsumfeld, eine neue Kabine gewähre Blickfreiheit weit nach oben.

So könne der 11-t-Mobilbagger selbst in einem ungewöhnlichen Umfeld – wie in der Forstwirtschaft – mit seinen einzigartigen Leistungsmerkmalen voll auftrumpfen. Der im Unterwagen platzierte Motor verleiht dem Hydradig W 110 einen besonders niedrigen Schwerpunkt. Damit ist den Ingenieuren von JCB das Kunststück gelungen, den 11 t "leichten" Hydradig mit einer solch beeindruckenden Stabilität auszustatten, wie sie sonst nur bei deutlich schwereren Baggern zu finden ist. Die bringt der Maschine sowohl auf beengten als auch unwegsamen Baustellen deutliche Leistungsvorteile gegenüber konventionellen Maschinen. Zudem erlaubt das innovative Konstruktionskonzept dem Fahrer einen freien Blick auf alle vier Räder des Mobilbaggers – das sei einzigartig in der Welt der Mobilbagger, so JCB. Hierdurch sei der Hydradig prädestiniert für den Einsatz auf engen und verwinkelten Baustellen, wo es an ausreichend Platz zum Manövrieren schwerfälliger Baumaschinen fehlt. Typischerweise trifft dies auf Bauvorhaben in Innenstädten zu – und dort speziell auf Kanalbautätigkeiten im Straßenraum. Denn zunehmend häufiger werden Arbeiten am Kanalnetz vorgenommen, während auf dem direkt angrenzenden Fahrbahnstreifen der Verkehr unvermindert weiter rollt. Mit einem sehr kurzen Hecküberstand von 120 mm besteht nicht die Gefahr, mit dem Maschinenheck auf die benutzte Fahrbahn geraten.

Ab sofort wird der Hydradig mit einer 106 mm größeren Frontscheibe ausgeliefert.

Ein solches Bauumfeld verschärft die ohnehin hohen Anforderungen an Arbeiter und Maschinenführer noch weiter: Jeder Schritt und Griff verlangt absolute Aufmerksamkeit; höchste Sicherheitsstandards gelten. Der Hydradig ist die perfekte Maschine für solche Situationen. Denn mit seinem geringen Hecküberstand von nur 12 cm und seiner Allradlenkung mit einem Wenderadius von nicht mal 4 m benötigt die JCB Maschine deutlich weniger Platz als andere Bagger dieser Leistungsklasse. Doch auch außerhalb der Innenstädte, im Garten- und Landschaftsbau trumpfe der Hydradig durch Stabilität, Wendigkeit und Leistungsstärke auf, so das Unternehmen. Mit dem Hydradig ließen sich sämtliche Arbeiten im Landschaftsbau – ob Erdaushub mit einem Tieflöffel, Ab- und Umsetzen schwerer Bauteile oder deren anschließender Einbau – sicher und effizient meistern.

Ausgestattet mit Zwillingsbereifung und Verstellausleger stellt der Hydradig eine max. Hubleistung von 1 t bereit – bei einer Reichweite von bis zu 8 m. Mit dieser Leistung bringt der Hydradig deutliche Produktivitätsvorteile sowohl im unwegsamen Gelände einer Baustelle im Garten- und Landschaftsbau als auch in den beengten Baustellen der Innenstädte – beide Extreme seien ideale Einsatzorte für den Hydradig. Besonders wenn max. Hubkräfte gefordert sind, sei der Hydradig mit seinem konstruktionsbedingt niedrigen Schwerpunkt unschlagbar. So sorge der Hydradig für ein großes Maß an Sicherheit auf jeder Baustelle.

Erst seit knapp drei Jahren am Markt, hat Hersteller JCB den Hydradig schon jetzt in Sachen Bedienerfreundlichkeit, Sicherheit und die Produktivität weiter verbessert. Zum einen verfügt die Kabinenfront ab sofort über eine nach oben hin um 106 mm größere Frontscheibe als zuvor. Durch das ausgeweitete Sichtfeld nach oben lassen sich Anbaugeräte wie z. B. Palettengabeln sicherer und produktiver nutzen. Zudem ist die neue Kabine des Hydradig nicht mehr rund-, sondern flachverglast, was deutlich geringere Austauschkosten mit sich bringt. Drei verschiedene Lenkarten – Zweirad-, Allrad- und Hundeganglenkung – sowie ein fein dosierbarer Fahrantrieb gewährleisten die hohe Manövrierfähigkeit des Hydradig. Egal ob der Mobilbagger vorwärts oder rückwärts fährt, dank der optionalen Lenkrichtungsumschaltung lenkt der Maschinenführer stets in Fahrtrichtung.

Wer mit dem Hydradig arbeitet, erkennt schnell, wie perfekt ausgeklügelt die Konstruktionsidee der 11-t-JCB-Maschine ist. Denn nicht nur auf den verschiedenen Baustellen punktet der Mobilbagger durch Effizienz, auch auf der Straße überzeugt der Hydradig seine Nutzer: Mit bis zu 40 km/h ist der Bagger zügig unterwegs – dank des passenden Anhängers und mit einer Anhängelast von bis zu 3,5 t bringt der Hydradig seine Anbauwerkzeuge einfach mit zur Baustelle. Auch beim Anbaugeräte-Einsatz – und sei es eine simple Palettengabel – steche der Hydradig die Konkurrenz aus: Abladen, aufladen, überladen – überall dort, wo kein Platz ist, hebe der Hydradig Material mit seinen 8 m Reichweite einfach über Hindernisse hinweg – und zwar ohne, dass der Fahrer die Maschine auf der Baustelle umsetzen muss. Wird der Hydradig mit Tiltrotator ausgestattet, entpuppt er sich endgültig als multifunktionaler Werkzeugträger und macht zusätzliche Maschinen auf der Baustelle praktisch überflüssig. Einsätze von der Grünpflege mit Mulcher, Stubbenfräse oder Mähkorb über Verdichtungarbeiten Anbaurüttelplatten bis hin zur Pflasterverlegung mit Pflasterverlegezange sind mit dem Hydradig perfekt möglich.

JCB stellt auf der demopark am Stand A-113 aus.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 25/2019.

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