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JCB

Neue Raupenbagger-Generation erstmals in Deutschland präsentiert

Die neuen Bagger der 20-t-Klasse haben ein neues robustes und markantes Design, das für die gesamte Baureihe übernommen werden soll.

Neumünster (ABZ). – JCB zeigte zum ersten auf der NordBau in Neumünster seinen neuen Raupenbagger 220X, das erste Modell der "Next Generation"-Bagger mit Kettenfahrwerk. Über einen vierjährigen Entwicklungszeitraum mit intensiven Komponenten- und Produkttests setzte JCB alles daran, um maximale Fertigungsqualität und Zuverlässigkeit für seine Kunden sicherzustellen.

Die neuen Maschinen bieten nach Herstellerangaben:


  • 15 % größere Kabine mit integriertem Rops-Aufbau und deutlich reduziertem Geräuschpegel;
  • 200 mm breiterer Oberwagen;
  • zentral gelagerter Hauptausleger für höhere Präzision beim Aushub sowie Langlebigkeit der Komponenten;
  • intuitives, ergonomisches Kabinendesign für höchsten Bedienkomfort;
  • stärkere, robustere Seitentüren für zusätzlichen Schutz.

Tim Burnhope, Chief Innovation and Growth Officer bei JCB: "Mit dem 220X erreicht JCB eine neue Dimension in Sachen Produktentwicklung und Maschinenmontage, die allen unseren Kunden in der Praxis zugutekommen wird."

"Jedes Detail dieser Bagger wurde unter die Lupe genommen und perfektioniert, um höchstmögliche Langlebigkeit und Zuverlässigkeit im Betrieb zu schaffen. Darüber hinaus waren uns Erleichterungen für den Bediener und für den Servicetechniker wichtig, wodurch der Kunde von kurzen Wartungszeiten und höchstmöglicher Wirtschaftlichkeit profitiert. Der 220X kündigt eine neue Generation von JCB Baggern an, die überall auf der Welt viele Jahre lang treue Dienste leisten werden." Der Arbeitsplatz stand uneingeschränkt im Fokus der neuen Entwicklungen. Die Kabine, die künftig in der gesamten X-Reihe Verwendung finden soll, ist eine völlige Neukons-truktion. Mit 100 mm zusätzlicher Länge und einem vollen Meter Breite bietet sie 15 % mehr Platz als auf früheren Maschinen. Integraler Bestandteil der Kabine mit allseitiger Flachverglasung ist der Rops-Aufbau. Beeindrucken dürfte der 220X auch mit seinem außerordentlich niedrigen Innengeräuschpegel, der von 73 dB(A) bei den Vorgängermodellen auf 68 dB(A) gesenkt werden konnte, so der Hersteller.

Der Wischermotor sitzt links unten an der Frontscheibe und gewährt so max. Sicht. Drei neue, gemeinsam mit dem Hersteller Grammer entwickelte Sitzvarianten sorgen für max. Komfort, auf Wunsch mit Beheizung und Belüftung. Die Servohebel sind am Sitzrahmen montiert und folgen dadurch dem Bediener. Die Kabine selbst ist auf vier neuen Kabinendämpfern gelagert.

Der ebene Kabinenboden ist problemlos sauber zu halten – selbst das Design der Gummimatte wurde zum einfacheren Auskehren überarbeitet. JCB verbaute außerdem einen zusätzlichen Betriebsstundenzähler, der außerhalb der Kabine vom Boden aus ablesbar ist.

Der Blick für Details zeigt sich überall in der Kabine: Alle Bedienelemente sind zu 100 % auf die Ergonomie des Fahrers zugeschnitten. Rechts vom Maschinenführer befindet sich die neue Kommandozentrale, auf der alle Schalter und Bedieneinrichtungen in einer einzigen sitzmontierten Einheit zusammengelegt sind. Ein 7" großer und verstellbarer Monitor präsentiert dem Fahrer intuitiv und leicht verständlich die Menüs und Funktionen. Bedient wird er über einen Drehknopf, ähnlich wie im Auto.

Der Arbeitsplatz stand uneingeschränkt im Fokus der neuen Entwicklungen.

Umfangreiche Tests haben gezeigt, dass der Fahrer dank der einfachen, logischen Menüführung und perfekten Anordnung aller benötigten Bedienelemente zügiger arbeiten kann. Ebenso wurden die Fußpedale, Fußstützen und Fahrhebel unter dem Aspekt des Komforts überarbeitet. Die Maschinen können bei Bedarf werksseitig mit GPS-Steuerung, Schwenkrotator und automatischer Zentralschmierung geliefert werden. Die neuen Bagger der 20-t-Klasse haben ein neues robustes und markantes Design, das für die gesamte Baureihe übernommen werden soll. Der Oberwagen misst jetzt ganze 2,7 m in der Breite und damit 200 mm mehr als bei den Vorgängermodellen. Die Konstrukteure von JCB nutzten den zusätzlichen Platz, um den Hauptausleger mittig an der Maschine statt versetzt zu positionieren. Dadurch wird das Drehkranzlager entlastet und für den Fahrer die Präzision beim Grabenziehen erhöht.

Auf der rechten Seite der Maschine wurde der Handlauf nach innen verlegt, um Schäden zu verhindern. Sollten die Handläufe doch einmal beschädigt werden, können sie dank der verschraubten Befestigung leicht ausgetauscht werden. Die Wartungstüren mit stabilen Handgriffen sind doppelwandig ausgeführt und verfügen über einen geschweißten Rahmen, der für zusätzliche Steifigkeit sorgt.

Alle Tanks sind nun in der Karosserie untergebracht, um das Risiko einer Beschädigung nochmals zu reduzieren, und auch beim Gegengewicht war man auf Kollisionsschutz bedacht. Der große Werkzeugkasten mit integrierter Betankungspumpe samt Filter ist einfach zugänglich, während sich der AdBlue-Tank unter einer separaten Abdeckung befindet, um Kreuzkontamination zu vermeiden und das Befüllen zu erleichtern.

Die serienmäßig große Kühleinheit mit grobmaschigen Kühlern verfügt über ein abnehmbares und leicht zu reinigendes Grobschmutzgitter. Oberhalb der Batterien gibt es einen Stauraum, und hinter der Wartungstür an der Kabinenrückseite findet sich ein neues, kompaktes IP69-Sicherungsmodul. Die Filter für Heizung und Lüftung sind bei offener Kabinentür vom Boden aus zugänglich, und die Maschinen können mit optionalen LED-Leuchten für die Servicebereiche geliefert werden.

JCB ist auch bei den neuen Modellen bei den bewährten Hydraulikpumpen von Kawasaki und Ventilblöcken von Kayaba geblieben, entschied sich aber für größere Schieberventile und einen Ventilblock der neuesten Generation zugunsten reduzierter hydraulischer Verluste. Der Durchmesser des Hauptschlauchs zum und vom Hauptventil der Hydraulik wurde von 19 auf 25 mm vergrößert, was einen höheren Volumenstrom bei gleicher Fließgeschwindigkeit des Öls ermöglicht. Die unveränderte Strömungsgeschwindigkeit in den größeren Schläuchen schützt vor Verschleiß und verlängert die Lebensdauer des Schlauchs. Wenngleich sich an Ausleger und Stiel nichts geändert hat, bietet JCB künftig als Option eine Auslegerschwimmfunktion mit zwei Betriebsarten an, die Begradigungsarbeiten erleichtert und bei der Arbeit mit einem Hydraulikhammer die Belastung reduziert. Den Löffelzylinder gibt es wahlweise mit Schlauchbruchventil, und die oberen Schmierpunkte an Ausleger und Stiel sind nach unten verlegt und somit leicht zu erreichen.

Bei der Konstruktion und Entwicklung der neuen 20-t-Maschinen legte JCB bei jedem einzelnen Schritt Wert auf Qualität und Haltbarkeit. Das Unternehmen stellte Vergleiche mit allen führenden Wettbewerbern an und sammelte mehr als 1000 Anforderungen von Kunden in aller Welt. Ein wichtiger Teil dieser Forderung war die einfache Bedienung und einfache Wartung.

Es versteht sich, dass hier rechnergestützte Entwicklung (CAE) zum Einsatz kam. Das Team bei JCB nutzte CAE aber auch für die virtuelle Montage der Bagger. Bevor Teile von Zulieferern bestellt wurden, war an der Produktionslinie genau bekannt, wie und wo die Montage zu erfolgen hatte, wozu auch die Mitarbeiter am Band beitrugen. Es wurden umfangreiche Belastungsproben durchgeführt, jede Tür mehr als 10 000 Mal geöffnet und zugeschlagen, um die Dauerhaltbarkeit zu testen. Jede elektrische Komponente wurde auf elektronischen Prüfständen getestet, und zum ersten Mal stellte JCB die komplette 20-t-Maschine auf einen Rüttelprüfstand. Die strikte Vermeidung scharfer Stahlkanten macht sich für den Kunden in einer höheren Qualität der Lackierung bemerkbar. Der "Heißtest", dem alle Maschinen am Ende der Montage unterzogen werden, wurde auf einen Volltest der Maschinen erweitert.

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