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Joma Dämmstoffwerk

In neue Blockformanlage investiert

Mit ihrer neuen Blockformanlage erreicht die Joma Dämmstoffwerk GmbH aus Holzgünz eine noch bessere Qualität ihrer EPS-Blöcke und steigert die Produktionskapazität bis um das Dreifache.

Holzgünz (ABZ). – Ein deutliches Plus an Kapazität, Qualität und Energieeinsparung: Die Joma Dämmstoffwerk GmbH hat die Produktion am Standort Holzgünz (Unterallgäu) ausgeweitet und modernisiert. Insgesamt investierte der Qualitätshersteller für EPS (Styropor) jetzt 1 Mio. Euro in den Umbau seiner Produktionshalle sowie in die Installation einer neuen Blockformanlage. Mit der neuen Fertigungstechnologie erreicht Joma eine noch bessere Qualität seiner EPS-Blöcke und steigert außerdem die Produktionskapazität bis ums Dreifache. Weiterer Pluspunkt: Die neue Blockformanlage spart im Gegensatz zur Vorgängeranlage rd. 1400 MWh pro Jahr an Erdgas und Strom ein und kann sogar zur Wärmerückgewinnung genutzt werden. "Die alte Anlage hat uns jahrzehntelang treue Dienste geleistet, ist zuletzt aber immer wieder an ihre Grenzen gestoßen. Die Steuerungstechnik war nicht mehr zeitgemäß, die Kapazität zu gering und der Energieaufwand und Wartungsbedarf einfach zu hoch. Das war nicht mehr wirtschaftlich und wir mussten reagieren, um die steigenden Qualitätsanforderungen auf dem Dämmstoffmarkt auch in Zukunft erfüllen zu können", sagt Josef Mang, Geschäftsführer der Joma Dämmstoffwerk GmbH.

Für Joma sei die neue Blockformanlage nach eigenen Angaben ein echtes Win-win-Projekt, denn sie steigere sowohl die Kapazität als auch die Qualität und spare dabei Energie. "Unsere Kunden verlassen sich auf die Top-Qualität von Joma. Mit der neuen Fertigungsanlage können wir die immer größere Nachfrage nach unseren Qualitätsprodukten auch in Zukunft optimal bedienen", so Mang weiter. Die neue Blockformanlage steigere die Produktionskapazität von Joma am Standort Holzgünz bis auf das Dreifache. Und auch die Qualität der EPS-Blöcke nehme damit deutlich zu. Das äußere sich z. B. in der verbesserten Verschweißung und Gewichtsverteilung, außerdem könnten mit der neuen Fertigungsanlage wieder alle geläufigen Materialdichten produziert werden. Weiterer Pluspunkt: Die Blockformanlage verwende wenig Dampf, daher seien die Blöcke aus dem innovativen Dämmstoff AirPor von Joma beim Austrag auch trockener.

Weniger Dampf bedeutet in der Praxis zudem, dass die neue Blockformanlage von Joma weniger Energie als die Vorgängeranlage verbraucht. Laut Mang liegt die Einsparung pro Jahr bei rd. 1400 MWh an Erdgas und Strom. Hinzu kommen weitere 1000 MWh an Heizenergie, denn die Anlage kann auch zur Wärmerückgewinnung genutzt werden. Dabei wird der Abdampf nicht mehr in die Atmosphäre, sondern in einen Wärmetauscher geblasen, der die Produktionshalle schließlich beheizt. Aufgrund des äußerst geringen Energieverbrauchs wurde die Anschaffung der Blockformanlage zu rund einem Viertel staatlich gefördert.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 38/2019.

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