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Kältedämmung

Molkerei setzt auf neuartigen AirPor-Baustoff

Im Fruchtkeller von Ehrmann werden Container mit Fruchtzubereitungen gelagert. Die Deckendämmung Styro von Joma soll die kalten Temperaturen im Keller erhalten.

Oberschönegg/Holzgünz (ABZ). – In ihrem neuen Fruchtkeller setzt die Molkerei Ehrmann auf die Kellerdecke Styro von Joma. Diese soll besonders gut dämmen und sei einfach zu montieren, teilt der Hersteller mit. Wärmebrücken oder Druckstellen würden beim Einbau nicht entstehen.

Da die Lagerflächen am Ehrmann-Stammsitz in Oberschönegg schon länger nicht mehr die erforderlichen Kapazitäten aufweisen, hat die Molkerei jetzt unter anderem eine neue, rund 2200 m² große Lagerhalle gebaut. Das Familienunternehmen will so seine interne Logistik verbessern und international noch leistungsfähiger werden. In der Halle lagert Ehrmann Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (RHB) – darunter Deckelfolien, Kartonagen und leere Becher. Auch ein gekühlter Fruchtkeller wurde neu gebaut. Dort stehen Container mit Fruchtzubereitungen für die Ehrmann-Produkte. Auf 1400 m² haben Joma-Mitarbeiter die Kellerdecke Styro montiert.

"Wir haben natürlich Kühlaggregate in unserem neuen Fruchtkeller, die für das nötige Temperaturniveau sorgen", sagt Dr. Manfred Grüneberg, Koordinator technische Projekte und Prozessoptimierung bei der Ehrmann AG. "Dabei wollen wir aber auch besonders energieeffizient arbeiten und die Kälte im Keller halten." So seien die Dämmplatten von Joma ins Spiel gekommen, die laut Dr. Grüneberg alle Anforderungen sehr gut erfüllen würden. "Die Kellerdecke Styro sorgt für eine sehr gute Kältedämmung und ist unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit." Zudem konnten die Mitarbeiter die Decke schnell und einfach anbringen, so Joma.

Die 80 mm dicke Kellerdecke Styro ist FCKW- sowie HBCD-frei. Sie erreicht die Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 und ermöglicht so eine effiziente Kältedämmung im Fruchtkeller von Ehrmann. Die Decke besteht aus dem Dämmmaterial AirPor, das laut Hersteller zu 98 % aus Luft besteht und vollständig recycelt werden kann. Der ökologische und kosteneffiziente Baustoff AirPor sei wasserabweisend, alterungsbeständig, standfest, maßstabil und könne vielseitig eingesetzt werden, teilt Joma mit.

Mithilfe des Nut- und Feder-Systems könnten Anwender die Dämmelemente von Joma wärmebrückenfrei montieren. Das Schienenstücksystem verhindert, das Druckstellen entstehen. "Wir haben die einzelnen Komponenten anfangs auf die herkömmliche Art mit Armierungsmörtel angeklebt", sagt Naser Syla, Verarbeiter bei Syla Trockenbau aus Bad Wörishofen, der für die Montage der Kellerdecke im Fruchtkeller von Ehrmann zuständig war. "Mit den Druckstellen, die sich dabei unweigerlich durch das Andrücken an die Decke ergeben, waren aber alle Beteiligten unzufrieden." Gemeinsam mit Manfred Grüneberg und Kay-Uwe Bertram vom Architekturbüro Gottwald + Bertram aus Babenhausen hat sich Syla deshalb dazu entschieden, die Dämmung mit dem Schienenstück-system von Joma anzubringen. Dabei wurden die einzelnen Systemteile über rund 10 cm lange Schienenelemente montiert, die schnell und unkompliziert mit Schlagdübeln an der Decke verlegt wurden. "Mit dem System von Joma gab es keine Druckstellen mehr und die Montage hat schnell und einfach geklappt", so Syla.

Die Kellerdecke Styro von Joma hat sich Unternehmensangaben zufolge bereits bei der Wärmedämmung von Wohnhäusern bewährt. Das neue Projekt der Molkerei Ehrmann zeige nun, dass die Komponenten aus dem neuartigen Dämmstoff AirPor noch viel mehr können, so der Hersteller. "Die Kellerdeckendämmung zeigt nicht nur bei Wohnhäusern, in denen es ja vor allem auf die Wärmedämmung ankommt, was sie kann", sagt Josef Mang, der die Joma Dämmstoffwerk GmbH gemeinsam mit seinem Bruder Roland Mang als Geschäftsführer leitet. Sie halte auch Kälte effizient im Keller und biete damit auch im gewerblichen Bereich echte Mehrwerte.

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