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Kalikai Hamburg

Dachbahnen vertikal über First verlegt

Wolfin, Dachbaustoffe, K+S

K+S Transport-GmbH: An der 500 m langen Kaianlage werden pro Jahr um die 500 See- und Binnenschiffe abgefertigt. Von oben ist alles Wolfin, z. T. ganz neu, z. T. schon seit 25 Jahren.

Hamburg (ABZ). – Hier liegt Salz in der Luft. Manchmal kommt sie vom Nordostwind, der eine frische Meeresbrise von der Nordsee nach Hamburg bläst. Oft kommt sie aber auch ganzeinfach von K+S, kurz für Kali und Salz. Denn am Kalikai im Hamburger Hafen, wo das Mineral gelagert und verschifft wird, gehen Jahr für Jahr 3,5 bis 4,5 Mio. t auf die Reise.  Die salzhaltige Luft und die dadurch salzhaltigen Niederschläge sind natürlich eine Belastung, der nicht jedes Bedachungsmaterial gewachsen ist. Deshalb entscheidet man sich am Kalikai seit Jahrzehnten für Wolfin. Fundament des Kali-Geschäftes ist der bereits seit Oktober 1927 arbeitende Lager- und Umschlagbetrieb Kalikai in Hamburg-Wilhelmsburg. Auf einem Gelände von über 95 000 m² unterhält K+S Lagerhallen und Silozellen für trockene Schüttgüter mit einer Gesamtkapazität von 405 000 t. An der 500 m langen Kaianlage werden pro Jahr um die 500 See- und Binnenschiffe abgefertigt. Beim Export von Massengut ist der Kalikai somit führend im Hamburger Hafen.

Führend ist der Kalikai auch in Sachen Abdichtung. Denn mit ihrer extrem hohen Chemikalienbeständigkeit waren Wolfin-Kunststoff-Dach- und -Dichtungsbahnen schon vor mehr als 25 Jahren die Abdichtung der Wahl. Damit ist K+S stets gut gefahren, und so ist es kein Wunder, dass seither bei jeder Sanierungs- oder Neubaumaßnahme die Wahl auf Wolfin fiel. So auch bei der aktuellen Sanierung 2016, ausgeführt von einer ARGE der beiden Dachdeckerunternehmen Hanseatische Dachtechnik GmbH (Hamburg) und Dachdeckerei Daniel Leppin (Hartenholm).

Wolfin, Dachbaustoffe, K+S

Stark geneigtes "Flachdach": Auch bei 30° Dachneigung macht Wolfin M eine gute Figur.

Außergewöhnlich war für die beiden Dachdeckerunternehmen nicht nur die Lage des Objekts im Hamburger Hafen, sondern auch die Dachneigung von rund 30°. Den Untergrund bildete eine Holzschalung. Als Bestand blieb die Dampfsperre und eine mit Bitumenbahnen kaschierte EPS-Dämmung erhalten. Nach Rückbau der ursprünglichen Kunststoffabdichtung wurde zur Erzielung einer ebenen Unterlage eine zusätzliche 20 mm dicke Mineralfaser-Sanierungsplatte verbaut. Die Abdichtungslage bildet die Kunststoff-Dach- und -Dichtungsbahn Wolfin M FR. Mit ihrer mittigen Verstärkung erfüllt sie schon jetzt mühelos die Anforderungen der neuesten Normen und Richtlinien.

Die Dachdecker verlegten Wolfin hier nicht wie gewohnt in horizontalen Bahnen von der tiefsten zur höchsten Stelle, sondern vertikal von der Traufe über den First bis zur Traufe. An den Traufen wurden aufgrund der hohen Alkalibelastung widerstandsfähige Wolfin-Edelstahl-Verbundbleche verwendet. Die Längsnähte wurden mit einem Schweißautomaten verschweißt und anschließend mit Wolfin-Flüssigfolie nahtversiegelt. Die Verteilung und Setzung der mechanischen Befestiger erfolgte nach dem Plan, den die Anwendungstechnik Wolfin nach der Berechnung der Windlasten in Wächtersbach gezeichnet und der Dachdecker-ARGE übergeben hatte. Mit diesen Berechnungen waren die Dachdecker auf den exponierten Dächern in der Windlastzone III auf der sicheren Seite. Auf der sicheren Seite ist die K+S Transport GmbH ohnehin. Mit ihrer kompletten Wolfin-Dachhaut ist sie langfristig gegen jeden Witterungseinfluss geschützt. Und dank der hohen Chemikalienbeständigkeit auch gegen alles, was im Hafengebiet sonst noch in der Luft liegt.

ABZ-Stellenmarkt

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 06/2017.

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