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Kanalsanierung

Dommel feiert 30-jähriges Bestehen

Die Geschäftsführer (v. l.) Benedikt Stentrup und Christoph Leyers freuen sich über das 30-jährige Bestehen der Sanierungstechnik Dommel GmbH.

Hamm (ABZ). – Im November 1989 fing alles an: Die Sanierungstechnik Dommel wurde gegründet. In den vergangenen 30 Jahren hat sich das Unternehmen aus Hamm als erfahrener und kompetenter Kanalsanierungsspezialist in der Branche einen Namen gemacht. Der Mittelständler beschäftigt heute mehr als 80 Mitarbeiter. Sie sind im Auftrag von Kommunen, Industriebetrieben sowie für Ingenieurbüros im Rahmen von anspruchsvollen Bauprojekten in ganz Deutschland im Einsatz. Dabei fing alles ganz klein an. Firmengründer Dieter Dommel startete mit einer Hand voll Mitarbeiter. In den Anfängen lag der Fokus insbesondere auf Kanalreparaturen mit Robotertechnik sowie Verfahren für das Verpressen von undichten Muffen. Später übernahm Heinz Eichhorn die Geschäftsführung. Mit dem Eintritt von Geschäftsführer Wilhelm Stentrup im Jahr 1999 wurde der Kanalsanierungsspezialist Teil der Heckmann Unternehmensfamilie – eine inhabergeführte Bauunternehmung mit Expertise im Bereich des Tief- und Straßenbaus sowie im Gewerbe- und Industriebau. Neue, grabenlose Verfahren wie das Rohrrelining mit Kurz- und Langrohren, das TIP-Verfahren und das Berstlining kamen zum Einsatz.

Seit 2006 verstärkt Christoph Leyers die Geschäftsleitung. Im Sommer 2016 übergab Wilhelm Stentrup im Rahmen der Unternehmensnachfolge den Staffelstab an seinen Sohn Benedikt, der unter anderem sein Know-how im Bereich der lichtaushärtenden GFK-Schlauchliner bei den Sanierungsprofis einbringen konnte. Seit 2018 ist das Unternehmen wieder gesellschaftsrechtlich unabhängig. Die Verbindung zur Heckmann Unternehmensfamilie besteht weiterhin in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Leitbild. Dieses spiegelt sich besonders in dem Wort "Gilt" wider. Es steht für Handschlagmentalität und Verlässlichkeit und bedeutet, dass das gesprochene Wort verbindlich ist.

Diese Philosophie gepaart mit einem hohen Qualitätsanspruch kommt auch bei den Kunden an: In den letzten sechs Jahren habe sich die Unternehmensgröße nach eigenen Angaben verdoppelt. Dazu beigetragen habe auch, dass sich das Sanierungsunternehmen den Ruf des Problemlösers erarbeitet habe. Kanalsanierungsprojekte mit schwierigen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel extreme Deformationen im Altrohr, aggressive Abwässer oder schwierige Zugänglichkeit der Sanierungsstellen sind die Spezialität des mittelständigen Unternehmens. Das kontinuierliche Wachstum und die hohe Kundenorientierung machte es Dommel möglich, Anfang 2019 auch räumlich zu expandieren. Um noch näher an den Kunden in der südlichen Mitte Deutschlands zu sein, eröffnete der Sanierungsspezialist eine neue Niederlassung in Wiesbaden.

Trotz des stetigen Wachstums hat sich der Kanalsanierungsspezialist innerbetrieblich seinen familiären Charakter bewahrt. Die Beschäftigten schätzen vor allem die respektvolle und mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur. Dies ging auch aus einem Wettbewerb des Instituts Great Place to Work hervor. Hierbei bewerteten die Mitarbeiter das Unternehmen anonym in den Bereichen Glaubwürdigkeit, Stolz, Respekt, Fairness und Teamgeist. Auf dieser Grundlage wurde die Sanierungstechnik Dommel zu den besten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2019 gekürt. Dabei sprechen auch ein moderner Maschinenpark mit über 40 Fahrzeugen, Investitionen in die Arbeitssicherheit, in innovative Technologien und Verfahren, ein Prämiensystem, verbindliche Absprachen und ein großes Angebot an Aus- und Fortbildungen für den Hammer Sanierungsspezialisten.

Die Arbeitgeberattraktivität spielt auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels eine entscheidende Rolle. Um diese kontinuierlich zu verbessern, hat sich Dommel bereits 2017 der Unternehmensinitiative "Ausgezeichnete Arbeitgeber in Hamm" angeschlossen. "Gerade in unserer kleinen Nische innerhalb der Bauindustrie – die durchaus mit Vorurteilen behaftet ist – ist es wichtig, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen", so Geschäftsführer Benedikt Stentrup. Dabei hat sich die Tätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten auch gewandelt. "Heute arbeiten wir im Arbeitsalltag mit Hochleistungs-Werkstoffen und modernen Maschinen wie zum Beispiel Kanal-Kameras mit dreidimensionaler Verlaufsmessung, die Videos in Full-HD-Qualität erzeugen. Das Umfeld ist zunehmend technisiert." Dank innovativer Schlauch- und Rohrrelining-Verfahren können viele Arbeiten grabenlos erfolgen. Die Tätigkeit ist damit auch für Fachkräfte attraktiv.

"Wir möchten unseren Mitarbeitern auch künftig eine Arbeitsatmosphäre bieten, die sie schätzen und in der sie sich wohlfühlen. Denn dies ist aus unserer Sicht ein maßgeblicher Faktor für die erfolgreiche Entwicklung unseres Unternehmens", so Stentrup. Als sichtbares Zeichen des weiteren Wachstums werden in Kürze auf dem Firmengelände im Norden des Hammer Stadtgebietes zusätzliche Bautätigkeiten zu beobachten sein: Um Platz für die wachsende Belegschaft und den größer werdenden Fuhrpark zu schaffen, werden Anfang 2020 das Verwaltungsgebäude und die Fahrzeughalle noch baulich erweitert. Die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des Kanalsanierungsspezialisten finden im Kreis der Belegschaft und deren Familien in Hamm statt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 51/2020.

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