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Keestrack auf dem World Demolition Summit 2018

Mit einer um 30 % größeren Siebfläche schöpft das neue optionale Eindeck-Anbausieb mit Überkornrückführung die Leistung des Keestrack R3e in der Produktion hochwertiger Endkörnungen jetzt noch besser aus.

Bilzen/Belgien (ABZ). - Auf dem World Demolition Summit im irischen Dublin ist Keestrack für den „Innovation, Plant & Equipment“ Award nominiert. Gemeinsam mit vier weiteren Kandidaten schaffte es der hybride raupenmobile Prallbrecher Keestrack R3e auf die Shortlist. Dank seiner kompakten Abmessungen in Transport und Betrieb bietet der komplett ausgestattete 32-t-Prallbrecher alle Vorteile des dieselelektrischen Hybridkonzepts, das Keestrack bei der Mehrheit seiner mobilen Brech- und Siebanlagen anbietet. Der Hybridantrieb ist besonders wirtschaftlich und ermöglicht dem R3e dank „Plug-In“-Funktion den emissionsfreien Betrieb. Dabei sinkt der Geräuschpegel um 30 %, wodurch sich der Brecher besonders gut für innerstädtische Einsätze eignet.

Mit einem breiten Anwendungsbereich gehört der Keestrack R3e zur neuen Generation von Brechern mit Hybridantrieb. Als Nachfolger des R3 (ehem. Destroyer 1011) erhielt der R3e ein ansprechendes Design, das bereits mit dem Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde. Im Vordergrund dabei standen Funktionalität, Sicherheit und einfache Bedienung.

Diese Qualitäten würdigt nun auch die Jury des World Demolition Summit, und setzte Keestrack mit dem R3e auf ihre Shortlist – und dies trotz einer Rekordanzahl von Teilnehmern. Die Bekanntgabe des Gewinners erfolgt an der Preisverleihung in Dublin am 8. November.

Wie das Vorgängermodell ist der raupenmobile Keestrack R3e hochmobil, einfach zu verladen und schnell betriebsbereit. Die neuen großflächigen Verkleidungen und weit öffnende Türen bieten optimale Zugänglichkeit und einfachere Wartung. Zudem ermöglicht der vollhybride R3e mit diesel-elektrischem Antrieb und vollelektrischer Plug-In-Funktion ab Netz eine Kosteneinsparung von bis zu 70 %. Weitere Einsparpotenziale lassen sich mit dem Betrieb anderer elektrischer Anlagen und Geräte über den Plug-Out-Anschluss des R3e ausschöpfen.

Herzstück des R3e ist der leistungsstarke Prallbrecher mit einem Einlauf von 770 x 960 mm, der in Kombination mit dem schweren 920-mm-Rotor (Ø: 1.100 mm, 3200 kg) und den hohen Rotorgeschwindigkeiten beeindruckende Zerkleinerungsleistungen bis 250 t/h bietet. Speziell angepasste Brechwerkzeuge, ein großer Verstellbereich der beiden Prallschwingen (Mahlbahn optional) und eine ausgereifte Überlastsicherung gewährleisten ein breites Anwendungsspektrum vom verschleißintensiven Beton-Recycling bis hin zur Herstellung qualitativ hochwertiger Naturstein-Körnungen.

Mit 235 kW starkem EU-IV-Dieselmotor von Volvo (opt. EU IIIA; 260 kW) und 300-kVA-Generator als Onboard-Energiequelle bleibt der neue Keestrack R3e weiterhin vollautark und hochflexibel im Baustellen-Wechseleinsatz. Der Brecher wird optional durch 132 kW bzw. 160 kW starke E-Motoren angetrieben, über deren Wechselriemenscheiben (375 mm/450 mm) die Leistungscharakteristik des Brechers weiter angepasst werden kann. Die Versorgung aller Hydraulikkomponenten (Raupenantrieb, Brechersteuerung, Hubhydraulik, Aufgeber/Nachsieb, Motorkühler) übernimmt ein 45-kW-Elektromotor mit zwei angeschlossenen Load-Sensing-Pumpen. Durch den weitgehenden Einsatz von elektrischen Antrieben an allen Fördereinrichtungen und Peripherie-Aggregaten entfallen nicht nur aufwändige, störanfällige Leitungsführungen. Eine neue Zyklon-Entlüftungstechnik reduziert die erforderliche Hydraulikölmenge im Kreislauf bei identischen Wechselintervallen auf nur 75 l und verringert damit Wartungsaufwand und Betriebskosten entscheidend.

Der R3e verfügt über einen externen 32-A-Anschluss für den wirtschaftlichen Betrieb von Peripheriegeräten wie Siebe oder Haldenbänder sowie serienmäßig über einen „Plug-In“-Anschluss für den vollelektrischen Betrieb ab Netz oder Beistellgenerator. Alle über die PLC-Steuerung mit neuem intuitiven Nutzer-Panel und umfassender RC-Fernbedienung kontrollierten Anlagenfunktionen bleiben dabei ohne Einsatz des Borddiesels aktiv.

Mit knapp 4,4 m² bietet das neue optionale Eindeck-Anbausieb rund 30 % mehr Siebfläche als das Vorgängermodell und optimiert damit erheblich die Anlagenleistung in der Produktion hochwertiger Endkörnungen. Ein Rückführband mit optionalem Leichtstoff-Windsichter (für Kunststoffe, Holz usw.) ermöglicht die Produktion von Granulaten im geschlossenen Kreislauf und vermeidet Kontamination. Auf Wunsch kann das Überkorn über einen demontierbaren Seitförderer als zweites Produkt ausgetragen werden. Alle anderen Förderbänder, inklusive des optionalen Feinanteil-Austrags der Vorabsiebung, lassen sich zum Transport hydraulisch einklappen (Transportmaße L x B x H: 12.900 x 2.540 x 3.200 mm). Selbst voll ausgerüstet (inkl. Mahlbahn) liegt der vollhybride R3e nur bei rund 33 t Transportgewicht.

Im Onboard-Diesel-Betrieb als vollautarke Stand-Alone-Lösungen oder als vollelektrische mehrstufige Zerkleinerungslinien mit direkt angeschlossenen, hybriden oder vollelektrischen Siebanlagen oder Haldenbändern bieten die Keestrack-Hybriden eine große Wirtschaftlichkeit ohne Kompromisse bei Flexibilität oder Mobilität.

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