Kernanforderungen einer Verladezone kennen

Safety Jacks erleichtern die Arbeit

Stuttgart (ABZ). – Werden abgestellte Sattelauflieger mit einem Stapler befahren – und wird dabei nichts gegen das drohende Kippmoment unternommen – kann die Verladung für den Mitarbeitenden gefährlich werden. Daher ist von Berufsgenossenschaften vorgesehen, dass bei gefahrbringenden Kräften in Längsrichtung eine Sicherung gegen das Umkippen zu installieren ist – die am Auflieger angebrachten Stützen allein reichen nicht aus, erläutert das Unternehmen Arnold Verladesysteme.
Sattelauflieger Ausstattung & Zubehör
Die Safety Jacks werden über einen langen ergonomisch geformten Griff seitlich unter die Längsträger des Fahrzeugs geschoben und verhindern somit ein starkes Einfedern des Lkw. Foto: Arnold Verladesysteme

Diese Schutzaufgabe kann mit sogenannten Safety Jacks gelöst werden. Vorne untergestellt, stützen sie den Auflieger. Eingewiesene Anwender können sie auf Rollen einfach manuell verfahren und ohne weitere Hilfsmittel einsetzen. Während alle Modelle gegen das Kippen des Sattelaufliegers schützen sollen, unterscheiden sie sich in der Ausführung deutlich voneinander:

Legen Firmen Wert auf Langlebigkeit, so sollten sie dem Hersteller zufolge eine feuerverzinkte Ausführung wählen. Das liege vor allem daran, dass diese bei Lackschäden nicht wie lackierte Modelle zu rosten beginnen. Ferner unterscheiden sich die Modelle in der Breite der Auflagefläche. Je breiter diese gewählt wird, desto stärker kann auch ein seitliches Schwanken des Aufliegers unterbunden werden. Als weiteres Kriterium gilt es, den zu sichernden Fuhrpark zu betrachten, da von ihm die Höhenvarianz abhängig ist, die ein Safety Jack abdecken muss. So benötigen Nutzer bei einem Fuhrpark, der nur aus Megatrailern besteht, eine niedrigere Ausführung; bei stark variierenden Fahrzeugen sollten sie hingegen entweder hohe und niedrige Modelle vorhalten oder aber ein Modell mit Winde wählen. Letztere können auch sehr große Höhenunterschiede abdecken.

Ausführungen mit Winde weisen laut Angaben des Unternehmens Arnold zugleich den großen Vorteil auf, dass sie formschlüssig untergestellt werden können, da sie unter Last wieder leicht zu lösen sind. Insbesondere 2-Gang-Winden, die einen Lastgang und einen Schnellgang haben, seien dafür gut geeignet. Details wie etwa eine reflektierende Oberfläche sorgen für noch mehr Sichtbarkeit.

Die Safety Jacks werden über einen langen ergonomisch geformten Griff seitlich unter die Längsträger des Fahrzeugs geschoben und verhindern somit ein starkes Einfedern des Lkw.

Allen Modellen für diese Anwendung ist gemein, dass ihre Auflage an die Aufgabe des seitlichen Abstützens der Lkw-Längsträger angepasst ist. Das heißt, sie sind besonders schmal und mit Anschlag ausgestattet, erläutert der Hersteller. So können sie auch in sehr schmale Spalte zwischen Radkasten und anderen Unterbauten platziert werden. Dies sei von besonderer Bedeutung, da dieser Bauraum bei den meisten Fahrzeugen bereits für Unterbauten genutzt werde. Dazu zählen unter anderem Werkzeugkasten oder Palettenträger. Für diejenigen, welche die Nutzung des Safety Jacks sensorisch überwachen möchten, bietet Arnold Verladesysteme eine weitere Produktneuheit. Diese ermöglicht es dem Nutzer, das Unternehmen per Funk (ohne Batterie und Akkus) abzufragen und die Informationen an eine Steuereinheit zu übermitteln.

Bei zu frühzeitigem Entfernen warnt das System, optisch mit einer Ampel und akustisch mit einem Alarmton.

Außerdem kann es sich mit einer Rampe verbinden, sodass diese erst genutzt werden kann, nachdem der Lkw gesichert wurde.

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