Kirche in Litauen

Gebäude soll Hoffnung vermitteln

Röben Mauerwerksbau
Die lebhaft kolorierten, im Wilden Verband vermauerten Steine betonen den ausdrucksstarken Charakter der Architektur. Foto: Röben/Valdas Kairys

Alvitas/Litauen (ABZ). – Die neue Kirche im litauischen Alvitas überzeugt durch ihre organische Formgebung und die hochwertige Ausführung mit einer rot-bunten Klinkerfassade der Röben Handstrichsortierung WIESMOOR kohle-bunt.

Die Pfarrei Alvitas, gelegen im äußersten Südwesten von Litauen an der Grenze zur russischen Enklave Kaliningrad, besteht seit mehr als 400 Jahren. Ihre Gründung geht zurück auf die Errichtung einer kleinen Holzkirche im Jahr 1614. Zwei Jahrhunderte später war dieses Gotteshaus durch eine etwas größere Backsteinkirche ersetzt worden, die dann aber im Ersten Weltkrieg vollständig ausbrannte. Ähnlich erging es dem zwischen 1921 und 1924 errichteten Nachfolgerbau, der kurze Zeit später im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

Im Sommer 2020 konnte hier nun ein neues Gotteshaus feierlich eingeweiht werden. Ausgehend von den Vorstellungen des Architekten Vilius Urbonas und der Gemeinde wurde die neue Kirche als massiver Backsteinbau mit annähernd kreisrundem Grundriss und einem nach unten halbkreisförmig auslaufenden Satteldach gestaltet.

"Für uns war die Rundform eine Möglichkeit, die große symbolische Bedeutung des Neubaus zu unterstreichen", begründet Architekt Vilius Urbonas vom Büro Archis die charakteristische Gestalt der Kirche. "Die dunkelroten Klinker betonen dabei den dauerhaften und erdverbundenen Charakter des Entwurfes und er entspricht damit dem Wunsch der Gemeinde, nach Jahrhunderten des Wandels endlich eine feste Basis für die Zukunft zu haben."

Bei der Wahl eines geeigneten Klinkers für die Fassade der Kirche entschieden sich die Verantwortlichen für den Röben Handstrichziegel WIESMOOR rotblaubunt im Normalformat: "Mit dem WIESMOOR hatten wir bereits gute Erfahrungen gemacht", blickt Vilius Urbonas zurück. "Die lebhaft kolorierten, im Wilden Verband vermauerten Steine betonen den ausdrucksstarken Charakter der Architektur und schaffen gleichzeitig einen schönen Kontrast zu den weiß eingefassten Fenstern."

In der 970 m² große Fassadenfläche kamen insgesamt rund 47.000 Klinker zum Einsatz. Im Ergebnis ist ein kraftvoller Bau mit offener und dynamischer Ausstrahlung gelungen, der deutlich sichtbar mit der Vergangenheit verbunden ist, aber gleichzeitig Hoffnung vermittelnd in die Zukunft weist.

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