Anzeige

KLB Klimaleichtblock

Umsatzwachstum soll erneut getoppt werden

Andernach (ABZ). – Mit einem Umsatzplus von nahezu 50 % seit 2008 belegt die KLB-Klimaleichtblock GmbH (Andernach) ihr konstant gutes Wachstum in den letzten Jahren. Betrug der Umsatz in 2008 noch keine 20 Mio. Euro, so ist die 30 Mio. Marke für 2018 fest im Visier. Möglich machten dies vor allem die Einführung der Marke "KLB-Gala", eine Neuausrichtung des Vertriebes, die Entwicklung innovativer Produkte sowie die kontinuierliche und umfangreiche Investition in modernste Produktionstechnik. "In Folge der unverändert hohen Nachfrage produzieren wir an allen drei Standorten rund um die Uhr", betont KLB-Geschäftsführer Andreas Krechting. "Zudem gehen wir für das laufende Geschäftsjahr nochmals von einer spürbaren Erhöhung der Produktionsmengen aus."

Seit mittlerweile fast zehn Jahren geht es bergauf bei KLB-Klimaleichtblock. Dank einer Prozessoptimierung in sämtlichen Unternehmensbereichen konnte die Vertriebsgesellschaft ihre Marktposition festigen und verzeichnet konstante Umsatzsteigerungen. Investitionen auf Vertriebs- und Entwicklungsebene machten dies ebenso möglich wie eine Differenzierung der Produktsparten. "Insbesondere die KLB-Gala-Linie wurde in den letzten Jahren sehr gut angenommen und hat sich inzwischen fest im Markt etabliert", so Krechting. "Damit existieren nun drei stabile und zukunftsfähige Produktsäulen, auf denen unsere Unternehmensphilosophie ruht." KLB versteht sich dabei als Komplettanbieter für den Rohbau und stellt mit dem sog. KLB-Baukasten Mauerwerks- und Schornsteinsysteme inkl. der passenden Ergänzungsprodukte bereit. Für 2018 wird angestrebt, die Marke von 450 000 m³ Betonerzeugnissen im Markt zu platzieren.

Im Rahmen einer vollständigen Umgestaltung und Optimierung der internen Abläufe in den Jahren 2009 und 2010 wurden die Reaktionszeiten im Sinne der Kunden reduziert. Reibungsverluste an den Schnittstellen zwischen Vertrieb, Fakturierung und Buchhaltung wurden durch die Implementierung einer leistungsstarken Software weiter ausgemerzt. Dank vereinfachter Entscheidungsprozesse und abgeflachter Hierarchien konnte die Flexibilität und Schlagkraft der Vertriebsgesellschaft zudem weiter optimiert werden.

Investiert wurde bei KLB auch in die Produktion: Mehr als 10 Mio. Euro verwendeten die drei Gesellschafter – die Delfing Baustoffwerke GmbH & Co. KG (Saffig), die Rünz & Hoffend GmbH & Co. KG (Urmitz) und die GEBR. Zieglowski GmbH & Co. KG (Kruft) – im letzten Jahrzehnt auf die Modernisierung ihrer Werke. Die technischen Standards in den Gesellschafterwerken wurden im Zuge der Erweiterung auf die KLB-Gala-Produktion nochmals optimiert. Das Augenmerk lag dabei auf fortschrittlicher Steuerungs- und Verfahrenstechnik, wie modernen Mischern sowie servo-hydraulischen Robotern. All dies trug erheblich zur Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit bei. Dank moderner Anlagen sowie vorausschauender Forschungsarbeit konnten die bauphysikalischen Eigenschaften der KLB-Leichtbetonsteine noch einmal deutlich verbessert werden. Ausführungsstandards bis hin zum Passivhaus sind damit problemlos möglich – und das ohne zusätzlichen Einsatz eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS).

"Mit unseren energieeffizienten Mauersteinen erfüllen wir das Versprechen, das schon die KLB-Gründerväter mit dem Namen 'Klimaleichtblock' gegeben haben", erläutert Krechting und bezieht sich damit gleich auf mehrere Aspekte des Wandbaustoffes Leichtbeton: Neben sehr guten Dämmeigenschaften weisen Mauersteine aus Leichtbeton nämlich bereits in der Produktion ein enormes Nachhaltigkeitspotenzial auf. Durch die Nähe der Rohstoffquellen im Neuwieder-Becken, kurze Lieferwege zu den Baustellen sowie die Lufttrocknung im Hochregallager ist der Primärenergieverbrauch von Leichtbeton-Steinen mit gerade mal 339 MJ/m² Außenwand – bei einem Uw-Wert von 0,23 W/m?K – sehr niedrig. Bei anderen Wandbaustoffen beträgt dieser Wert oft das Doppelte. Das Treibhauspotential von Leichtbeton ist damit im Vergleich zu anderen Baustoffen geringer. Zudem nutzen alle Gesellschaftswerke der KLB regenerative Energiequellen zur Herstellung ihrer Produkte. Die Dachflächen der Produktionshallen sind an sämtlichen Standorten mit Solarzellen ausgestattet. Die dort gewonnene Energie nutzen die Werke größtenteils selbst, erzielte Überschüsse speisen sie in das Stromnetz ein. Produktions- und sortenreine Abbruchreste der Leichtbetonsteine können in den Werken recycelt und dann wieder in den Produktionskreislauf eingebracht werden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 38/2017.

Ausgewählte Unternehmen

Die Anbieterprofile sind ein Angebot von llvz.de
Anzeige

Weitere Artikel