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Klimaneutrale Ziegel

Wie Wienerberger die Umwelt schützt

Hannover (ABZ). – Eine effiziente Produktion, erneuerbare Energien und die Förderung von Umweltprojekten machen die mit Perlit verfüllten Poroton-Ziegel von Wienerberger seit Anfang 2020 klimaneutral. Auch 2021 können sich Architekten und Bauherren auf die vom TÜV Nord bestätigte Klimaneutralität verlassen.

Die mit Perlit verfüllten Poroton-Ziegel von Wienerberger vereinen Herstellerangaben zufolge Wärmedämmung, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit im Hausbau. Seit 2020 sind sie außerdem komplett klimaneutral – denn Wienerberger kompensiert den gesamten Treibhausgas-Ausstoß, der nach Umsetzung aller Energieeffizienz-Maßnahmen im Werk Eisenberg bei Jena verbleibt. "Mit unseren ersten klimaneutralen Ziegeln machen wir aus Visionen Wirklichkeit und setzen Maßstäbe für die ganze Branche. Unser Ziel ist es, einen neuen Standard für eine umweltfreundliche Produktion zu entwickeln", sagt Jürgen Habenbacher, Sprecher der Wienerberger-Geschäftsführung. "Umso mehr freuen wir uns über die ersten erfolgreichen Schritte in diese Richtung."

Der laut eigenen Angaben weltweit größte Ziegelhersteller investiert für eine umweltfreundliche Produktion in die Optimierung von Prozessen, in den Einsatz erneuerbarer Energien und – durch den Erwerb von Emissionszertifikaten – in Klimaschutzmaßnahmen weltweit.

2020 beteiligte sich Wienerberger am Ausbau eines Windparks in Indien, an der Reaktivierung von Trinkwasserbrunnen in Ruanda, an der Wiederaufforstung von Waldflächen in Brasilien und Deutschland sowie am Schutz von deutschen Mooren. 9100 t CO2-Äquivalent konnte der Baustoffanbieter mit Hauptsitz in Wien dadurch kompensieren.

Der Windpark im indischen Bundesstaat Maharashtra trägt direkt zu einem geringeren Treibhausgasausstoß bei, denn die Windkraftanlagen ersetzen klimaschädliche Kohleverbrennung. Der Beitrag von Wienerberger resultiert in 3000 t weniger CO2-Äquivalent. Auch beim Projekt Resex Rio Preto-Jacundá im brasilianischen Amazonas-Regenwald ist der Klimaschutzeffekt durch Aufforstung und Schutz vor Abholzung leicht nachzuvollziehen, der Wienerberger-Beitrag vermeidet 4100 t CO2-Äquivalent. Komplexer ist der Klimaschutz-Beitrag durch die Reaktivierung von Trinkbrunnen in Ruanda.

Weil das saubere Brunnenwasser genutzt werden kann, ohne vorher mit knappem Brennholz abgekocht zu werden, fallen durch den Wienerberger-Beitrag 2000 t CO2-Äquivalent weniger an. Zusätzlich beteiligt sich Wienerberger an Wald- und Moorschutzprojekten in Deutschland. Der TÜV Nord überprüfte die Kompensationsmaßnahmen Anfang 2020 und zeichnete die Poroton-Ziegel von Wienerberger als klimaneutral aus. Im Frühling 2021 zieht Wienerberger Bilanz: Wenn im vergangenen Jahr etwa durch höhere Produktionsmengen mehr Treibhausgase ausgestoßen wurden, kauft Wienerberger Emissionszertifikate nach.

"Auch wenn 2020 von anderen Themen dominiert wurde, hat umweltfreundliches Bauen eine enorme Bedeutung für Bauunternehmer und Bauherren. Wir freuen uns, dass unser Engagement gut ankommt", betont Jürgen Habenbacher. "Auch 2021 ist jeder einzelne mit Perlit verfüllte Poroton-Ziegel, den Wienerberger produziert, klimaneutral."

Nachhaltig sind die Tonbaustoffe von Wienerberger übrigens schon von Natur aus: Sie bestehen aus natürlichen Rohstoffen und lassen sich nach dem Entfernen von Mörtelresten lange wiederverwenden. Weil die meisten Rohstoffe nahe den Produktionsstätten abgebaut werden, sind Transportwege kurz.

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