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Klimaschutz

Saint-Gobain stellt auf Grünstrom um

Aachen (ABZ). – Der Baustoffkonzern Saint-Gobain will künftig einen erheblichen Teil seines Strombedarfs in Deutschland durch erneuerbare Energie decken. Dazu wurde kürzlich ein zukunftsweisender Industriekunden-Liefervertrag für Strom aus Wasserkraft abgeschlossen, teilte die Firmengruppe jetzt mit. Bereits in 2021 soll dadurch der Anteil der erneuerbaren Energie bei 60 Prozent liegen und sich 2022 auf 75 Prozent steigern, um dann zügig die angestrebten 100 Prozent zu erreichen.

Die geschlossene Liefervereinbarung hat nach Unternehmensangaben eine Gesamtkapazität von über 600 Gigawatt. "Für Saint-Gobain ist Nachhaltigkeit ein elementarer Baustein der Unternehmensstrategie", unterstreicht Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Deutschland und Österreich. "Die Umstellung auf Grünstrom ist daher ein weiterer wichtiger und konsequenter Schritt, um unseren Beitrag zur Erreichung der anspruchsvollen Klimaschutzziele zu leisten." Mit diesem Schritt möchte Saint-Gobain gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, auch wenn die Umstellung mit spürbaren Mehrkosten verbunden sei, wie Heinl betonte. Die Bedeutung für den Gesamtenergieverbrauch des Unternehmens zeige sich daran, dass die CO2-Emissionen mit dieser Entscheidung bereits um bis zu 25 Prozent reduziert werden können.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 40/2020.

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