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Knikmops

Miniradlader punktet mit Vielzahl an Anbaugeräten

Hesse, Bagger und Lader, Maschinen für den GaLaBau

Mit dem 2,5 t schweren Knikmops 250 kann bspw. auch ein Pflasterpaket mit einem realen Gewicht von 1800 kg verladen und transportiert werden.

Lauingen (ABZ). – Mit dem Begriff "Maschinell Pflastern" wird aus Sicht der Hesse Maschinen- und Gerätevertriebs GmbH in Deutschland für gewöhnlich entweder die herkömmliche Verlegemaschine oder der Bagger als Trägermaschine verbunden. Viel weniger verbreitet sei hierzulande die Kombination Miniradlader mit Pflasterverlegezange – woran liegt das? Das maschinelle Pflastern mit Ladern müsse wie jedes andere System den Anforderungen auf einer Pflasterbaustelle nachkommen. Unter dem Strich müssen die Verlegeleistung und die Verlegequalität stimmen. Grundvoraussetzung dafür sei die besondere Eignung eines Systems Lader mit Pflasterverlegezange.

Da in den Niederlanden – anders als in Deutschland – relativ viel mit kleinen Knickladern maschinell gepflastert werde, stelle sich die Frage, worin diese Vorgehensweise begründet liegt. Sehr weitläufige Verwendung finde dort in der Pflasterbaubranche der aus Belgien von den Gebrüdern Geens stammende sog. "Knikmops". Die Firma Hesse aus Lauingen an der Donau – mit mehr als 50 Jahren Erfahrung im Laderbereich – hat mit verschiedenen Pflasterverlegezangen-Herstellern eine besondere Eignung dieses wendigen Knickladers für die Pflasterbranche entdeckt. Der bei Hesse als Baureihe der "KM-Lader" laufende Allrounder biete einen 4-Rad-Antrieb mit Radnabenmotoren anstatt Achsen und die wertvolle Freilaufeigenschaft. Dadurch werde ein Verschieben des frisch verlegten Pflasters durch Befahren vermieden. Dieser Fahrantrieb soll schnell sein. Zudem werde deutlich weniger Kraftstoff verbraucht als bei vergleichbaren Maschinen.

Die Anordnung des Bedienhebels ermöglicht in Kombination mit dem dritten und dem vierten Steuerkreis sowie der Option auf den fünften Kreis eine schnelle Ansteuerung. Die neun Modellreihen der Knikmops-Miniradlader sind nach Informationen von Hesse mit 3- bzw. 4-Zylinder-Kubota-Dieselmotoren ausgestattet. Die bis zu 20 km/h schnellen, knickgelenkten, multifunktionalen Miniradlader seien mit sowie ohne Kabine erhältlich und würden serienmäßig mit Schutzdach versehen. Die Sicht auf die Anlegekante sei für einen Lader besonders gut. Herkömmliche Pflasterverlegemaschinen könnten oft nicht völlig ausgelastet werden. Nach Verlegung der Steine sei deren Verwendung meist ausgereizt. Hingegen sei beim Pflastern mit dem Knikmops-Miniradlader nach der Verlegung der Pflastersteine und dem Einkehren/Abkehren noch lange nicht Schluss: Eine Vielzahl weiterer Anbaugeräte sei vorhanden.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 09/2018.

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