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Köster-Gruppe

Neuausrichtung abgeschlossen

Die Neuausrichtung der Köster-Gruppe mit Hauptsitz in Osnabrück unterstreicht die Positionierung als Bau-Komplettdienstleister. Unternehmensangaben zufolge erzielte die Gruppe 2018 mit 1,24 Mrd. Euro den höchsten Umsatz in ihrer Geschichte.

Osnabrück (ABZ). – Die Köster-Gruppe hat ihre markenstrategische undorganisatorische Neuausrichtung abgeschlossen. Seit dem 1. Januar 2019 tritt der Bau-Komplettanbieter bundesweit einheitlich mit der MarkeKöster im Hoch- und Tiefbau und mit der Marke Bareselim Tunnelbau auf. Gleichzeitig ist mit Nils Köster die dritte Generation der Inhaberfamilie in die Geschäftsführung der Köster GmbH eingestiegen. Künftige Maßnahmen der "konsequenten Zukunftsausrichtung" seien die Ausweitung des regionalen Standortnetzes und die weitere Spezialisierung des Produktangebots, kündigte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens an. Ferner sei ein weiterer Ausbau der Mitarbeiterzahl von aktuell mehr als 1800 angestrebt.

Mit 1,24 Mrd. Euro erzielte die Köster-Gruppe 2018 den höchsten Umsatz in ihrer mehr als 80-jährigen Geschichte und befindet sich auf "solidem Wachstumskurs", erklärt Adolf Roesch, Vorstandsvorsitzender der Köster Holding AG. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Osnabrück führt seit dem 1. Januar 2019 die 100-%igen Tochtergesellschaften Köster GmbH, Baresel Tunnelbau GmbH und Köster Planung GmbH. Unter der Marke Köster präsentieren sich damit nun auch der Hochbaubereich der ehemaligen Baresel GmbH aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart sowie die Völkel + Heidingsfelder GmbH aus Nürnberg. Die wbp Ingenieure für Haustechnik GmbH in Münster agiert unter der neuen Firmierung Köster Planung GmbH als Planungsbüro für Technische Gebäudeausrüstung innerhalb der Köster-Gruppe.

Die Marke Baresel bleibt als Spezialist für den Tunnelbau in der Region D-A-CH erhalten. Als eigenständige Gesellschaft besitzt sie laut Roesch den nötigen Handlungsspielraum für weiteres Wachstum.

Die vollzogene Schärfung der Markenprofile von Köster und Baresel schaffe bei den Kunden heute einen "eindeutigen Bezug zwischen Marke und Leistung", betont Roesch. Mit dem klaren, unverwechselbaren Markenauftritt positioniere sich die Gruppe als ein führender Komplettanbieter der Bauindustrie mit ganzheitlichem Leistungsspektrum von der individuellen Planung über die persönliche Betreuung bis zur schlüsselfertigen Projekterstellung. Die Harmonisierung der Organisationsstruktur habe zur Prozessoptimierung beigetragen und dazu geführt, dass sich die Köster-Gruppe künftig dynamischer auf Marktanforderungen einstellen könne. Dies sei wichtig, um den Kunden "noch stärker" in den Mittelpunkt zu stellen. Das Unternehmen fokussiere "eine direktere Kundennähe, eine individuellere Kundenorientierung und letztlich eine weitere Steigerung der Kundennutzen", so der Vorstandsvorsitzende. Zum 1. Januar 2019 ist Nils Köster in die Unternehmensleitung der Köster GmbH eingestiegen. Roesch wertet die Entscheidung der Eigentümerfamilie, die Gruppe als Familienunternehmen in dritter Generation weiterzuführen, als "deutliches Signal für Stabilität". Der Schritt unterstreiche die Positionierung als mittelständisches Familienunternehmen, das auf persönliche Beziehungen zu Kunden auf Augenhöhe setze.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 06/2019.

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