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Bauaussichten 2021

Komatsu ist mit seinen europäischen Produktionsstandorten bestens auf die Belebung des Marktes vorbereitet

Von Marco Maschke, Leiter des Deutschlandbüros von Komatsu Europe International N.V.,Hannover

Über unser serienmäßiges "KOMTRAX"-System wissen wir, dass die monatlichen Nutzungsdauern unserer Maschinen in Deutschland und ganz Europa sich derzeit fast wieder auf dem Vorjahresniveau befinden. Auch gibt es in einigen Märkten bereits leichte Anzeichen einer Nachfrageerholung. Durch unsere zentral gelegenen europäischen Werke und die hohe Wertschöpfungstiefe sind wir darauf bestens vorbereitet und können den Wünschen unserer Kunden nachkommen. Dies gilt übrigens nicht nur für Standardkonfigurationen sondern auch für Sonderlösungen. Durch die auftragsbezogene Fertigung in Deutschland entsprechend des Kundenwunschs bieten wir individuelle Endkundenspezifikationen und Maschinenausstattungen.

Die Kernkomponenten unserer Maschinen, wie Getriebe, Achsen, Motoren und Hydraulikkomponenten entwickeln und produzieren wir selbst. Viele davon an unseren Standorten in Deutschland, Hannover und Düsseldorf. So können wir, sowohl aktuell als auch zukünftig, die Teileverfügbarkeit sowie hohe Qualität und Flexibilität sicherstellen. Die Bedienung unserer Kunden hat für uns Priorität. Diese Philosophie trägt auch unser flächendeckendes Vertriebs- und Servicenetz in Deutschland mit. Hier liegt seit jeher das Hauptaugenmerk auf der Sicherstellung der Service- und Ersatzteilverfügbarkeit.

Auch unser derzeitiger Stand in Bezug auf Digitalisierung stimmt uns positiv. Durch die internationalen Konzernstrukturen ist bei Komatsu die interne und externe Zusammenarbeit seit jeher von einem hohen Maß an Digitalisierung geprägt. Sie ermöglicht uns die ständige Kommunikation mit der Konzernleitung und den weltweit vernetzten Schwesterwerken auf effiziente Art und Weise und zählt längst zum Tagesgeschäft. Natürlich betrifft dies auch die Zusammenarbeit mit Kunden und ist bei der Arbeit auf der Baustelle relevant. Unsere Kunden profitieren davon, dass wir unter den gegebenen Bedingungen die Entwicklung vorantreiben. Die aktuelle Situation fungiert hier quasi als Katalysator, um bestimmte Projekte, wie zum Beispiel die Digitalisierung der Baustelle, voranzutreiben.

Die bereits begonnene Digitalisierung auf den Baustellen mündet jetzt in konkreten Anfragen im Bereich für digitale Lösungen auf der Baustelle. Unser "SmartConstruction"-Angebot für die Digitalisierung der Baustelle setzt genau dort an und bietet einen enormen Digitalisierungsvorsprung. Unsere "SmartConstruction"-Lösungen haben wir bereits auf der bauma vorgestellt. Sie ermöglichen beispielsweise Remote-Arbeiten, die Vernetzung der Baustelle und der eingesetzten Maschinen und unterstützt den Kunden bei einer effizienten Arbeitsweise.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Aufgabenstellungen und Herausforderungen gewinnt dieses Angebot noch an Bedeutung. Für uns alle ist es schwierig abzuschätzen wie sich die Situation entwickelt, jedoch sehen wir bereits eine leichte Belebung des Marktes und sind darauf vorbereitet, dass sich dieser Trend weiterhin positiv verstärkt.

Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 01/2021.

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