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Kompaktkran

Beengter Raum stellt kein Problem dar

Fast geschafft: Die 6 t schwere Abdeckhaube ist beinahe am Ziel.

Ehingen/Donau (ABZ). – Im Zuge von Instandhaltungsarbeiten in einem sächsischen Kraftwerk kam ein moderner Kompaktkran von Liebherr zum Einsatz. Für die Montage eines Frischlüfters unter sehr beengten Platzverhältnissen und bei begrenzter Raumhöhe war der eingesetzte Liebherr LTC 1050-3.1 die ideale Wahl des Hebezeugs. Auf äußerst eingeschränktem Raum musste in einem Kraftwerk in Ostdeutschland ein großer Frischlüfter demontiert und nach der Sanierung seiner Schaufeln wieder zusammengebaut werden. Die Niederlassung Böhlen der Maximum Kran- und Schwerlastlogistik GmbH hatte für den Einsatz einen Liebherr-Kompaktkran vom Typ LTC 1050-3.1 auf die Baustelle entsandt.

Wie dafür geschaffen, erledigte der Kompaktkran laut Liebherr problemlos diesen kniffligen Montage-Job, der durch knappe Stellfläche, begrenzte Rollenkopfhöhe und einen mächtigen Stahlpfeiler erheblich erschwert wurde. Für das Gelingen des Aus- und Einbaus der Lüfter-Haube war entscheidend, dass der kräftige Drei-Achs-Kran seinen Mast mit der 6 t schweren Last am Haken teleskopieren konnte.

Das große Bauteil musste nämlich zunächst durch Einfahren des Teleskopauslegers vorsichtig zwischen Anlagenteilen und einem Pfeiler hindurch manövriert werden. Dabei hatte Kranfahrer Roland Reim zudem darauf zu achten, dass der Rollenkopf einen in 6 m Höhe verlaufenden Stahlträger nicht touchiert. Der Mast wurde zum Einbau der tonnenschweren Haube anschließend um rd. 11 m wieder ausgeschoben. Erst dann war das Montageteil über dem Frischlüfter so positioniert, dass es abgelassen und verbaut werden konnte.

Äußerst zufrieden zeigte sich Kranfahrer Roland Reim mit seinem modernen Arbeitsgerät. Durch die verschiedenen Lenkprogramme des Fahrzeugs war es für ihn nach eigenen Angaben ein Leichtes, seinen Kran durch die Anlagen des Kraftwerks bis zum Einsatzort zu steuern. Doch nicht nur die außerordentliche Wendigkeit unter beengten Verhältnissen und die technischen Features des Mobilkrans überzeugen. "Auch das Verhalten des Krans bei der Straßenfahrt ist einwandfrei", lobt Reim seinen LTC 1050-3.1.

Roland Reim ist einer von rd. 420 Mitarbeitern, die unter dem Dach der aus Maximum, Maxikraft, Kranlogistik Sachsen und Kranlogistik Lausitz bestehenden Firmengruppe in insgesamt 21 Niederlassungen tätig sind. Der Kran- und Schwerlastlogistik-Anbieter mit Zentrale im brandenburgischen Züllsdorf betreibt rd. 180 Krane – etwa 90 % davon Geräte von Liebherr. Auch der stärkste Kran dieses beachtlichen Fuhrparks, ein Raupenkran mit einer Traglast von 1000 t, ist ein Produkt aus dem Liebherr-Werk in Ehingen.

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