Konjunktur legt Verschnaufpause ein

Frankfurt am Main (dpa). – Lieferengpässe in der Industrie und die stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen bremsen nach Einschätzung der Bundesbank die Wirtschaft in Deutschland zum Jahresende. "Die wirtschaftliche Erholung wird voraussichtlich zunächst eine Verschnaufpause einlegen", schrieb die Notenbank in ihrem kürzlich veröffentlichten Monatsbericht. Das Bruttoinlandsprodukt könnte im vierten Quartal auf der Stelle treten. Im Sommer war die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes noch um 1,8 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal gestiegen. Dazu hatte vor allem die Konsumlust der Verbraucher beigetragen. Nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank ist der Wachstumsschub, der nach dem Ende vieler Corona-Beschränkungen vom Dienstleistungssektor ausging, zunächst wohl weitgehend ausgelaufen. Zudem wurden einige Eindämmungsmaßnahmen angesichts steigender Infektionszahlen zuletzt wieder verschärft. Zugleich dürfte die Industrie auch im vierten Quartal unter Lieferengpässen leiden und damit das gesamtwirtschaftliche Wachstum dämpfen. Ein positiver Wachstumsimpuls wird nach Einschätzung der Notenbank vom Baugewerbe ausgehen.

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