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Konnektivitätskonzept für Sonder- und Spezialfahrzeuge

Betriebsabläufe digital optimieren

Die Eberspächer Plattform vernetzt Komponenten im Fahrzeug und bietet viele Zusatzfunktionen wie ein Fahrtenbuch.

Esslingen/Hannover (ABZ). – Allzeit bereit sein, das ist für Sonder- und Spezialfahrzeuge wichtig. Da hilft es, ein vernetztes System zu haben, mit dem vor Fahrtantritt Füll- und Ladezustände gecheckt und Komponenten bedient werden können. Auf einer Benutzeroberfläche sehen Fahrer und Flottenmanager relevante Funktionen. Eberspächer stellte auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 am Beispiel eines Mess- und Laborfahrzeuges das Konzept für eine offene Plattform vor, die die verschiedenen Elemente im Fahrzeug miteinander vernetzt und mit nur einer App bedienbar macht.

"Bei der Mobilität von morgen werden datenbasierte Dienste eine immer wichtigere Rolle einnehmen. Wir sind mit unseren Klimatisierungslösungen schon heute Experte für vernetzte Systeme. Diese Kompetenz wollen wir nun für neue Konnektivitätskonzepte nutzen", erläutert Dr. Jörg Schernikau, Geschäftsführer Climate Control Systems. Es liegt nahe, dass Konnektivität beim Thermomanagement-Spezialisten Eberspächer mit der Vernetzung von Standklimaanlagen und -heizungen beginnt. Weitere Elemente – auch von Drittanbietern – sollen künftig auch in die neue Eberspächer Plattform eingebunden werden. Zudem ist das Ziel, bestehende Konnektivitätslösungen von anderen Herstellern in die offene Plattform zu integrieren, ohne dass grundsätzlich neue Anwendungen erstellt oder bestehende aufwändig modifiziert werden müssen. Die offene Struktur soll Aufbauherstellern und OEMs die Einbindung von Komponenten erleichtern und Zeit sparen. Flottenmanager und Fahrer profitieren davon, dass künftig durch die Eberspächer Plattform wichtige Informationen rund um das Fahrzeug bereit stehen und sie auf eine gemeinsame Datenbasis zurückgreifen können.

Das optimiert die Planung von Arbeitstagen und Fahrzeugeinsätzen. Flottenmanager haben alles im Blick und können die für sie wichtigen Funktionen sowie den Zustand der Fahrzeugkomponenten abrufen. Auch Fahrer haben mit der App bei Dienstbeginn sofort einen Überblick und wissen, ob ihr Fahrzeug für die jeweiligen Einsätze bereit ist: Sind die Zusatzbatterie vollgeladen und der Wassertank des mobilen Handwaschbeckens gefüllt? Außerdem können sie in das System eingebundene Komponenten mit wenigen Klicks bereits vor Fahrtbeginn bedienen. Die Elektrifizierung in Fahrzeugen nimmt zu. Vom Powertool bis zum Messgerät, es gibt immer mehr technische Geräte in Spezial- und Sonderfahrzeugen, die Strom benötigen. Dadurch steigt der Bedarf an elektrischer Leistung. Für die autarke Stromversorgung des Arbeitsplatzes sorgen die skalierbaren Batteriemodule von Eberspächer. Sie ermöglichen emissionsarme Anwendungen im urbanen Einsatz. Die modulare Bauweise der Hochleistungsbatterie erlaubt individuelle Anpassungen an den jeweiligen Stromverbrauch im Fahrzeug. Denn die Geräte in Servicefahrzeugen haben häufig einen anderen Stromverbrauch als in Mess- und Laborfahrzeugen.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe Allgemeine Bauzeitung 43/2018.

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