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Konzentration auf Hauptsitz

Moderne Arbeitswelt statt Industrie

Baustellen

Der Gebäudekomplex Neue Zürcher Zeitung soll künftig noch stärker an Profil gewinnen.

Schlieren (ABZ). – In der ehemaligen Druckerei der Neuen Zürcher Zeitung in Schlieren entsteht bis Ende 2019 ein Zentrum für Bildung, Forschung und Kultur. Einer der Ankermieter ist Zühlke.Auf 8300 m² errichtet dort der Dienstleister für Innovationsprojekte seinen künftigen Hauptsitz. Die RBS Group, eine Beteiligung von Drees & Sommer, unterstützt Zühlke bei der Planung des künftigen Hauptsitzes und entwickelt eine neue Arbeitswelt für rd. 600 Mitarbeiter. Lärmende Druckmaschinen, Tintengeruch und Stapel frisch gedruckter Zeitungen: All das ist in der Industrieanlage beim Schlieremer Bahnhof nahe Zürich nicht mehr zu finden. Der z. T.30 Jahre alte Gebäudekomplex, in dem früher die Neue Zürcher Zeitung – eine der größten Zeitungen des Landes – in Druck ging, wird umgebaut und erneuert. Startups, Forschungseinrichtungen sowie Kulturangebote sollen das bisherige Industrieareal in eine innovative und flexible Arbeitswelt verwandeln. Einen Beitrag dazu leistet das Innovationsdienstleistungsunternehmen Zühlke, indem es seinen Hauptsitz in das alte Druckzentrum verlagert. Gründe dafür bilden die steigende Mitarbeiterzahl und ein damit verbundener wachsender Flächenbedarf. Außerdem werden dadurch die aktuell auf zwei Gebäude verteilten Flächen zusammengelegt.

In der 18 m hohen Rotationshalle der Druckerei plant das Unternehmen neue Büros, Besprechungsräume, Lounge-Bereiche sowie Labors und ein Mitarbeiterrestaurant. In der Halle werden vier Zwischenböden eingezogen, um die Fläche effizient zu nutzen. Auf den so neu entstehenden Stockwerken sollen alle Mitarbeiter Platz finden, die bislang an zwei Standorten in Schlieren arbeiten.

Unterstützt wird Zühlke bei seinem Vorhaben von der RBS Group, einer Beteiligung von Drees & Sommer. Die Workplace-Experten begleiten die Planung des künftigen Hauptsitzes und entwickeln gemeinsam mit dem Bauherrn neue Büroflächen. "Die ehemalige Industriehalle in eine attraktive Bürolandschaft zu verwandeln, ist eine spannende Herausforderung. Unser Ziel: Den Loftcharme der Industriehallen beizubehalten und gleichzeitig eine moderne und flexible Arbeitswelt zu schaffen", schildert Constanze Weihs, Senior Projektpartnerin bei der RBS Group. Das Unternehmen habe zusammen mit Zühlke eine Standortstrategie entwickelt, deren Ergebnis die Wahl des künftigen Hauptsitzes ist. Im weiteren Projektverlauf analysieren die Experten von RBS Group die Nutzeranforderungen sowie das Raumprogramm. Dazu leiten sie eine Reihe von Workshops: Neben dem Konzept für die neue Arbeitswelt soll dabei auch das Workplace Design im Vordergrund stehen. Hier wird zum Einen geprüft, welche Arbeitsplatzformen – ob Einzelbüros, Teaminsel oder Multizonen – künftig benötigt werden. Zum Anderen planen die Experten die innenarchitektonische Gestaltung der Räumlichkeiten. Im kommenden Jahr sollen die Umbauarbeiten starten. Voraussichtlich ab Ende des Jahres 2019 können Zühlke-Mitarbeiter ihre neuen Arbeitsplätze beziehen.

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